Tommy Myllymäki – ein Schwede unter den besten Köchen Europas

Foto aus Wikipedia, Fotograf: Frankie Fouganthin

Foto aus Wikipedia, Fotograf: Frankie Fouganthin

Es ist schon lange bekannt, dass man in Schweden richtig gut essen kann. Und Schweden hat einige renommierte Köche und sogar Sterneköche zu bieten. Einer davon ist Tommy Myllymäki, der 2014 beim Wettbewerb Bocuse d’Or Europe sogar als bester Koch Europas ausgezeichnet wurde.

Seine Kreationen kann man sowohl im Restaurant Sjön in Jönköping als auch in Stockholm in den Restaurants Sturehof, Riche, Teatergrillen und Taverny Brillo kennenlernen. Wichtig in seiner Küche sind frische Zutaten, möglichst aus der Region. Er selbst bezeichnet seine Küche als gut und unkompliziert, aber trotzdem interessant und raffiniert. Schon 2007 wurde ihm in Schweden der Titel „Koch des Jahres“ verliehen. 2011 wurde er beim Bocuse d’Or in Lyon zweiter und 2014 wurde er beim Bocuse d’Or in Stockholm als bester Koch Europas ausgezeichnet, gefolgt von einem Dänen und einem Norweger auf Platz 2 und 3. Man sieht, Skandinavien hat kulinarisch einiges zu bieten.

Das Bocuse d’Or ist ein internationaler Kochwettbewerb, der seit 1987 alle zwei Jahre ausgetragen wird. Wie der Name schon erahnen lässt, hat diese Veranstaltung einen Bezug zum berühmten Drei-Sterne-Koch Paul Bocuse, der diesen Wettbewerb gegründet hat. In einem mehrstündigen Koch-Wettstreit zeigen die Teilnehmer ihre kulinarischen Künste.

Tommy Myllymäki wurde 1978 in Katrineholm in Södermanland geboren. Nach der Schule und einer Ausbildung als Koch begann er seine Berufskarriere unter anderem im Gondolen, einem bekannten Restaurant in Stockholm. Weitere Erfahrungen sammelte er auf der Insel Öland, wo er mit Karin Fransson das Restaurant im Hotel Borgholm betrieb. Als er 2007 zum Koch des Jahres gekürt wurde, war er Chefkoch im Pontus by the Sea in Stockholm.

Nachdem er 2014 den Titel bester Koch Europas verliehen bekommen hatte, konnte er schließlich im Januar 2015, zusammen mit den besten Köchen der Welt, an der Bocuse d’Or Kochweltmeisterschaft in Lyon teilnehmen und erreichte dort den dritten Platz.

Im Laufe der Jahre bereicherte er diverse Restaurants in verschiedenen Städten mit seiner Kochkunst. Daneben trat er auch in Kochshows im schwedischen Fernsehen auf und bekochte auch die Eishockeymannschaft von Jönköping. Und 2013 gab er sein erstes Kochbuch „Såser“ heraus, ein Buch bei dem es hauptsächlich um Saucen geht. Als absoluter Profi in Sachen Saucen zeigt er hier, was es an Möglichkeiten gibt, Saucen in allen Variationen zu kreieren.

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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