Stichwort: Westschweden

Habo kyrka – „Die Holzkathedrale am Vättern“

Habo kyrka

Die Kirche von Habo, auch als „Holzkathedrale am Vättern“ bezeichnet, August 2016. Foto: Helen Simonsson /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Die Habo kyrka, die Kirche von Habo, liegt nicht etwa im Zentrum des Städtchens am Vättern, sondern etwas außerhalb. Eine Kirche aus Holz. An sich nichts Außergewöhnliches in Schweden. Vom typischen Rot ganz zu schweigen. In seiner Architektur hebt sich der hölzerne Sakralbau dennoch hervor. Erst recht bemerkenswert ist die innere Ausgestaltung der Kirche von Habo.

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Barken Viking – Windjammer mit drei Sternen

Barken Viking

Die Barken Viking mit dem Skanskaskrapan im Hintergrund, 2013. Foto: Fred PetterSonic Pettersen /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Die Viking gehört zu einer der bekanntesten Ansichten Göteborgs. Der stählerne Koloss mit seinen vier Masten macht Eindruck, auch wenn er nicht mehr unter Segeln steht und seine  Zeiten auf den Weltmeeren längst der Vergangenheit angehören. Die Viking ist ein Stück Seefahrtsgeschichte. Sie ist eine der wenigen überhaupt noch existierenden Viermastbarken und gilt als der größte im skandinavischen Raum gebaute Windjammer.

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Forsvik – 600 Jahre Industriegeschichte

Industriemuseum Forsviks Bruk

Industriemuseum in Forsvik: „Forsviks Bruk“. Foto: Harri Blomberg /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Forsvik ist ein kleiner, etwas mehr als 300 Einwohner zählender Ort zwischen Schwedens großen Seen Vänern und Vättern. Vor Jahrhunderten schon wurde hier Mehl gemahlen. Holz-und Eisenverarbeitung kamen hinzu – und der Götakanal. Forsvik ist einer der ältesten industriellen Orte Schwedens: Forsviks Bruk beschreibt die rund 600-jährige Industriegeschichte des Ortes.

Forsvik liegt rund zehn Kilometer nordwestlich von Karlsborg, am Übergang des Sees Viken in den Bottensjö. Die Kraft des Wassers, zunächst in Form des Gefälles zwischen den beiden Gewässern bildete die Grundlage für Forsviks industrielle Geschichte, die im Mittelalter ihren Anfang fand.

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Smögen – Buntes Treiben mit ursprünglichem Charme

Smögen

Smögen. Foto: Bengt Nyman/ flickr.com (CC BY 2.0)

Smögen ist Farbenfrohsinn und karger Fels, Fischkutter und Segeljacht, ursprünglicher Charme und Trubel, Postkartenidyll und Partymeile. Der kleine Ort auf der gleichnamigen Schäreninsel an der Küste von Bohuslän zählt zu den besterhaltenen Fischerdörfern. Und zu den bel(i)ebtesten.

Rund 1.300 Einwohner leben ständig auf der Insel. Während der Sommermonate steigt die Zahl rapide. Unzählige Besucher locken Insel und Ort an. Wie für viele andere Fischerdörfer ist auch für Smögen der Tourismus längst zum unverzichtbaren Standbein geworden.

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Ulricehamn – Westschwedens Skizentrum

Ulricehamns SkiCenter

Auf der Piste im SkiCenter von Ulricehamn. Foto: BIL /https://commons.wikimedia.org/

Ulricehamn ist ein gemütliches 10.000-Einwohner-Städtchen. Umgeben von Hügeln, Wald und Wasser. Wie geschaffen für Aktivitäten im Freien. Und das auch während der kalten Monate. Ulricehamn hat sich zu einem der größten Wintersportorte im südlichen Schweden entwickelt. Dabei richtet sich das Angebot sowohl an Familien wie auch an Leistungssportler.

Ulricehamn befindet sich zwischen Borås und Jönköping, etwa 100 km oder eine eine Autostunde von Göteborg entfernt. Eingebettet ins Südschwedische Hochland – auch Småländisches Hochland genannt – ist der Ort, der mal Bogesund hieß, am Nordostufer des Åsunden gelegen, wo der Ätran mündet. Wohlgemerkt des Åsunden in Västergötland. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen See in Östergötland.

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Die Masthuggskirche – Wahrzeichen mit Ausblick

Die Masthuggskirche in Göteborg

Die Masthuggskirche mit ihrem dominanten Turm im Göteborger Stadtteil Stigberget. Foto: Arild Vågen /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Die Masthuggskirche ist ein Wahrzeichen Göteborgs. Schon aus der Ferne ist der eher einem Wehrturm ähnelnde mächtige Kirchturm sichtbar. Zugleich markiert die Kirche einen der schönsten Aussichtspunkte der westschwedischen Metropole. Doch nicht nur deshalb ist die Masthuggskirche ein lohnenswertes Ziel.

Er ist das Erste und das Letzte was Seefahrer von Göteborg sehen, heißt es vom Turm der Masthuggskirche. Mit seinen 60 Metern Höhe beherrscht den Hügel oberhalb des Stigbergstorgets, den Masthugget. Der Hahn auf der Kirchturmspitze schaut in 127 Metern über dem Meeresspiegel über die westschwedische Hafenstadt .

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Hammarkullekarnevalen – Göteborg kunterbunt

Hammarkullekarnevalen

Tänzerin beim Hammaerkullekarnevalen, 2010. Foto: Dank Durbic /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Hammarkullekarnevalen begann als ein Stadtteilprojekt unter vielen. Eines, das verfing und sich als feste Größe in Göteborg etablierte. Heute ist der Hammarkullekarnevalen die größte Karnevalsveranstaltung in Schweden. Und eines der buntesten Volksfeste des Landes.

Drei Tage lang herrscht ein bemerkenswert buntes Treiben in Hammarkullen. Traditionell am letzten Maiwochenende findet der Hammarkullekarnevalen statt. Steigen die Gerüche von gegrillten Maiskolben, Falafeln oder Churros und anderen Leckerbissen aus den verschiedenen Ecken der Welt empor. Erklingen die Rhythmen von Samba und Salsa, werden Tänze, die dem Amerika vor Kolumbus entspringen ebenso dargeboten wie kurdische Volkstänze. Eine Parade voll farbenfroher Kostüme erhellt das mitunter sehr triste Grau im Nordosten von Göteborg.

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Die Westküstenlinie – Renaissance an Bohusläns Küste

Marstrand vom Schiff

Ausblicke mit der Westküstenlinie: Ein Zwischenstopp auf der Route ist die autofreie Insel Marstrand mit der Festung Carlsten. Foto: Benreis /http://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Nach 50-jähriger Unterbrechung nimmt die Westküstenlinie wieder Fahrt auf: Mehr als 70 Jahre lang war der Schiffslinienverkehr die einfachste Art die Strecke zwischen Göteborg und Strömstad zu bewältigen. Im Sommer erlebt dieses Reiseerlebnis an der Küste von Bohuslän seine Neuauflage.

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Kattegattleden – Radwandern in Schwedens Südwesten

 

Mellbystrand

Entlang des Kattegattleden bieten sich weite Sandstrände, wie Mellbystrand … Foto: Zejo /http://commons.wikimedia.org/

Im kommenden Frühjahr eröffnet sich mit dem Kattegattleden Pedalrittern eine neue Möglichkeit die Küste in Schwedens Südwesten zu erfahren. Entlang Naturschönheiten und kultureller Sehenswürdigkeiten – und immer nah am Meer – entsteht zwischen Helsingborg und Göteborg Schwedens erster „Nationaler Touristenradweg“.

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