Stichwort: Vättern

Forsvik – 600 Jahre Industriegeschichte

Industriemuseum Forsviks Bruk

Industriemuseum in Forsvik: „Forsviks Bruk“. Foto: Harri Blomberg /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Forsvik ist ein kleiner, etwas mehr als 300 Einwohner zählender Ort zwischen Schwedens großen Seen Vänern und Vättern. Vor Jahrhunderten schon wurde hier Mehl gemahlen. Holz-und Eisenverarbeitung kamen hinzu – und der Götakanal. Forsvik ist einer der ältesten industriellen Orte Schwedens: Forsviks Bruk beschreibt die rund 600-jährige Industriegeschichte des Ortes.

Forsvik liegt rund zehn Kilometer nordwestlich von Karlsborg, am Übergang des Sees Viken in den Bottensjö. Die Kraft des Wassers, zunächst in Form des Gefälles zwischen den beiden Gewässern bildete die Grundlage für Forsviks industrielle Geschichte, die im Mittelalter ihren Anfang fand.

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Räuberwald mit Schärengarten

„Junker Jäger“-Stein im Räuberwald Tiveden. Bild: Zejo, wikimedia.commons

Es gibt sie noch, die Orte, die der Mensch der Natur einfach überlassen hat. Zwischen den großen schwedischen Seen Vänern und Vättern liegt so ein Naturreich – der heutige Nationalpark Tiveden. Schon in alten Zeiten wuchs hier ein Wald, in dem nur wilde Tiere und die sprichwörtlichen Räuber lebten. Tiveden, oder auch „Trolltiven“ genannt, war damals „Grenzwald“ und bildete die natürliche Barriere zwischen Götaland und Svealand. Ein unzugängliches Gebiet voller Gefahren. Und wer es dennoch durchqueren musste, war nicht zu beneiden…

Heute ist es umgekehrt: Wer Zeit hat, Tiveden zu erkunden, ist wirklich zu beneiden. Nach wie vor an vielen Stellen  im „Urzustand“, ist das Waldgebiet eines der Schönsten, das Schweden zu bieten hat. Durch den schroffen Untergrund mit bis zu 50 Meter tiefen Risstälern hat sich eine urtümliche Landschaft erhalten, auf der nicht einmal die Forstwirtschaft Fuß fassen konnte. Felsblöcke, Grotten, Gesteinsrücken und moosgefüllte Täler inspirierten vielmehr zu Märchen und Legenden. Noch in moderner Zeit galt der Wald als verwunschen.

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Hjo – Muße in Holz

Holzvillen in Hjo

Holzstadt Hjo: Villen des späten 19. Jahrhunderts im früheren Kurgelände. Foto: Harri Blomberg /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Hjo ist eine Kleinstadt am Vättern. Eine Kleinstadt mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Alles scheint gemütlich und gelassen in Hjo. Kopfsteinpflasterstraßen und –gassen, ein idyllischer Hafen, der fast allgegenwärtige See und besonders die schmucken Holzhäuser und –villen: Hjo gilt als eine der schönsten Holzstädte Schwedens.

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Insel Visingsö

DSC05847Visingsö ist die grösste Insel im schwedischen See Vättern. Sie liegt ca. 30 Kilometer nördlich von Jönköping und 6 Kilometer westlich von Gränna. Die Insel Visingsö misst ca. 25 km Quadratkilometer, ist 14 km lang und an der breitesten Stelle 3 km breit.

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Schloss Stjernsund – Könige und Rindviecher

Schloss Stjernsund

Schloss Stjernsund: Das Hauptgebäude von Süden aus gesehen. Foto: Artifex /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Umgeben von Parklandschaft liegt Schloss Stjernsund, oder Schloss Stjärnsund, auf einer Landzunge am Nordzipfel des Vättern. Der klassizistische Prachtbau aus dem frühen 19. Jahrhundert gilt als eines der schönsten Schlösser Schwedens.

Genauer gesagt liegt Schloss Stjernsund am Sund zwischen dem See Alsen, dem nördlichsten Ausläufer von Schwedens zweitgrößtem See und dem eigentlichen Vättern. Im südlichen Närke, am Riksväg 50, wenige Kilometer südlich von Askersund.

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Mälaren – drittgrößter See Schwedens

Mälaren Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt

Mälaren
Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt

Der in Mittelschweden gelegene See Mälaren, zu Deutsch auch Mälarsee, ist nach dem Vänern und Vättern der drittgrößte See Schwedens und ein beliebtes Erholungsgebiet für Schweden und Schwedenreisende.

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Huskvarna, eine Stadt mit einer weltbekannten Marke

Blick über Huskvarna Wikipedia.de

Blick über Huskvarna
Wikipedia.de

Mit Huskvarna verbindet man eigentlich eine Marke, die Maschinen speziell Motorsägen- und Gartengeräte produziert. International ist Huskvarna schon seit ca. 350 Jahren als Marke bekannt. Die Stadt Huskvarna gibt es erst seit ca. 100 Jahren. Heute bietet Huskvarna jedoch viel mehr als nur als die Maschinenproduktion, wenn diese auch nach wie vor eine wichtige Rolle spielt.

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Jönköping – Sommer, Sonne, Wasser

Tändstickomåde (Streichholzviertel) Foto: Wikipedia

Tändstickomåde (Streichholzviertel)
Foto: Wikipedia

Jönköping – Sommer, Sonne, Wasser……was wäre Jönköping ohne Wasser? Hier kann man einen Sommertag am Wasser beginnen und auch wieder ausklingen lassen…..z.B. am Strand vom Vättern.Kristallklares Wasser, sauberer Sand und das alles findet man nur einen Steinwurf entfernt von der Innenstadt. Das Zentrum von Jönköping ist von Wasser, Straßen und Sandstrand geprägt, eben Sommer, Sonne, Wasser.

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Klippenküste am Vättern wurde Schwedens fünftes UNESCO-Biosphärenreservat

Die jahrzehntelange Arbeit hat sich gelohnt: Im Juli 2012 wurde die Ostküste des Vättern zum fünften und jüngsten schwedischen UNESCO-Biosphärenreservat ernannt. Die Klippenküste mit dem Namen „Östra Vätterbranterna“ hat jetzt denselben Status wie in Deutschland z. B. die Schwäbische Alb, der Spreewald und das Wattenmeer. Die offizielle Einweihung fand in der zweiten Septemberwoche statt.

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