Stichwort: Västerbotten

Gamla bankhuset – Die „Butterdose“ von Umeå

Alte Bank, Umeå

Gamla bankhuset in Umeå. Wegen seiner Form trägt der Bau den Spitznamen „Smörasken“, „Butterdose“. Foto: Mikael Lindmark /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Das Gamla bankhuset, das alte Bankgebäude, ist eines der ältesten Steingebäude in Umeå. Ein kleiner Stadtpalast im Stil der Neorenaissance. Nicht weit vom Fluss, in der Storgatan 34. Vom schwedischen Staat als kulturhistorisch wertvoll eingestuft und zum Baudenkmal erklärt. Vom Volksmund Smörasken genannt.

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Västerbottens Museum – Sami und der älteste Ski der Welt

Museum von Västerbotten

Hauptgebäude des Västerbottens Museum in Umeå, März 2014. Foto: MikaelLindmark /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Das Västerbottens Museum in Umeå ist so etwas, wie das Herz kulturellen und kulturhistorischen Lebens der Stadt wie der Region Västerbotten. Das Museum erzählt über das Leben der Sami und der Siedler, von Schifffahrt und Fischfang und vom unverzichtbaren Fortbewegungsmittel in diesen Breiten – dem Ski. Es ist Träger vielfältiger Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen zur Kultur, Kunst und Geschichte der Region und zählt zu den wichtigsten Akteuren in Umeås Jahr als Kulturhauptstadt.

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Ratan – Der „Hafen von Norrland“

Tullgården in Ratan

Der Tullgården in Ratan. Früher Zollhof, heute Gaststätte und Kulturzentrum. Foto: Hans Lindqvist /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Ratan ist ein kleines Dorf, rund 50 Einwohner zählend, etwa 50 km nördlich von Umeå. Holzhäuschen, ein paar Felder, ein paar Boote im Hafen und viel Ruhe im Schutz der Insel Rataskär. Doch an Zollhof, Wehren und Gräben, Kriegsgräbern, altem und neuem Mareograf lässt sich ablesen, dass Ratan mehr ist als ein Idyll an der Küste von Västerbotten. Ratan ist kulturgeschichtliches Erbe – ein Ort von nationalem Interesse.

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Olofsfors bruk – Industrie und Kultur

Olofsfors bruk

Die Verladerampe für den Hochofen von Olofsfors bruk. Foto: Xauxa, Håkan Svensson /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

„Anno 1762“ heißt das Café, das einst die Schule von Olofsfors war. Anno 1762 wurde Olofsfors bruk an den Ufern des Leduån gegründet. Heute zählt die Industrieanlage zu den besterhaltensten Eisenhütten in Schweden. Auch weil in die alten Gebäude neues Leben einzog.

Jährlich finden rund 25.000 Besucher den Weg zu dem Industriedenkmal, womit Olofsfors bruk zu den meistbesuchten Touristenzielen der Region Västerbotten (län) zählt.

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Holmön – Schwedens sonnigste Insel

Holmön Vegetation

Vegetation am Ufer von Holmön. Foto: Mikael Lindmark /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 2.5)

Gotland oder Öland. Falsch. Holmön heißt Schwedens sonnigste Insel. Doch nicht nur für seinen Sonnenreichtum ist das Eiland bekannt: Holmön ist Tor und Zentrum der Holmöarna, einer abwechslungs- und artenreichen Inselwelt im Bottnischen Meerbusen. Zur Natur kommt Kultur. So findet alljährlich das Visfestival auf Holmön statt. In diesem Jahr feiert das renommierte Song Festival seinen 20. Geburtstag – mit einem Sonderkonzert in der Kulturhauptstadt Umeå.

Holmön und Umeå trennen rund 30 km. Eine 45-minütige Seereise von Norrfjärden, nördlich der Kulturhauptstadt 2014, bis Byviken. Dem Fähr- und Jachthafen auf Holmön. Ausgangspunkt für Erkundungen der Inselwelt Holmöarna vor der Küste von Västerbotten.

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Umeå – Kulturhaupt-Stadt der Birken

Das lächelnde Herz

Vorbild für das Logo der Kulturhauptstadt Umeå: Skulptur „Das lächelnde Herz“. Foto: Jopparn /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Die „gott nytt år“-Wünsche liegen schon ein paar Tage zurück. Doch im nordschwedischen Umeå beginnt dieses Jahr erst Ende Januar so richtig – mit dem offiziellen Auftakt von Umeå 2014. Dem Jahr als Europäische Kulturhauptstadt.

Gemeinsam mit der lettischen Hauptstadt Riga präsentiert sich mit Umeå – sechzehn Jahre nach Stockholm – wieder eine schwedische Stadt als kultureller Brennpunkt Europas: „Brennender Schnee“, Licht und Wärme holen Stadt in Nordschweden während des Eröffnungsprogramms Future Flows Through Us vom 31. Januar bis 2. Februar aus dem „Dunkel ins Licht“ und läuten das Kulturjahr ein.

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Lapporten – das Tor zu Lappland

Lapporten. Foto: Heide

Lapporten heißt auf Deutsch Lappenpforte, also das Tor zu Lappland. Den Begriff hat man ja vielleicht schon mal gehört, vielleicht auch auf einer Lapplandreise. Aber was versteht man darunter? Gibt es ein Tor nach Lappland?

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Tärnaby – ein kleiner Ort, aber weit und breit bekannt

Kirche in Tärnaby. Bild: Sandivas, Wikipedia

Wer kennt den kleinen Ort Tärnaby im schwedischen Fjäll, hoch oben in Lappland? Wer sich für Skifahren interessiert, dürfte ihn kennen. Hier stammen sie her, die großen Skifahrer Schwedens: Ingemar Stenmark, Anja Pärson, Stig Strand, Bengt Fjällberg (übrigens ein Cousin von Ingemar Stenmark) und Jens Byggmark. Hier in Tärnaby sind sie aufgewachten und hier haben sie das Skifahren gelernt. Auch wenn sie hier nicht mehr wohnen, so ist Tärnaby doch stolz auf seine Berühmtheiten.

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Das Tunnbröd – Fladenbrot aus dem Norden

Tunnbröd. Foto aus Imagebank.sweden

Das Tunnbröd, zu Deutsch „dünnes Brot“ ist DAS Brot im Norden Schwedens. Eigentlich kennt man es in ganz Schweden, aber ursprünglich stammt es aus Lappland und hier wird es auch täglich gegessen.
Es harmoniert ganz hervorragend mit den Spezialitäten des Nordens, wie getrocknetem Rentier- oder Elchfleisch, aber auch mit Hering oder gar Surströmming, und auch mit süßen Varianten wie Sauerrahm und den Beeren des Nordens, den Moltebeeren.

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