Stichwort: Trelleborg

Das Abenteuer „Skåneleden“

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Schweden, das Land der vielen Seen und Wälder, ist für viele Naturfreunde ein wahres Paradies. Also warum nicht einfach mal den Alltag hinter sich lassen und ab in die grüne Wildnis. Wenn der Arbeitsstress zu viel wird oder einen das Sofa nicht mehr loslässt und das tägliche Fernsehprogramm zum Gefängnis wird, dann wird es Zeit für ein bisschen Abenteuer!

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Smygehuk – Der südlichste Punkt Schwedens

Smygehuk - Der südlichste Punkt Schwedens

Anfang oder Ende: Smygehuk, der südlichste Punkt Schwedens und der Skandinavischen Halbinsel. Foto: News Oresund /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Smygehuk – 55 Grad, 20 Minuten nördliche Breite sagt das Schild im Hafen. 510 km bis Stockholm, nur 320 bis Berlin. Doch davor ist erst mal nur Wasser. Die Ostsee. Der Blick in die entgegengesetzte Richtung zeigt die Fischräucherei und ein paar Häuser – das Fischerdorf Smyge. Allerdings besagt ein Hinweis am Pier, dass dahinter über 1.500 km Schweden liegen. Smygehuk ist – je nachdem – der Anfang oder das Ende des Landes. Der südlichste Punkt Schwedens. Zugleich der südlichste Punkt der Skandinavischen Halbinsel.

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Die Nils Holgersson Fähre – Beginn des Urlaubs in Schweden

Nils Holgersson. Bild aus Wikipedis. Fotograf: Jkj

Nils Holgersson. Bild aus Wikipedis. Fotograf: Jkj

Für viele Schwedenreisende beginnt der Urlaub in Schweden mit einer Fährüberfahrt. Natürlich gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten, wobei die meistbenutzte Fährverbindung sicher die sogenannten Vogelfluglinie ist, die Strecke über Puttgarden nach Rødby und dann weiter über die Öresundbrücke von Kopenhagen nach Malmö, oder mit der Anschlussfähre von Helsingör nach Helsingborg. Aber eine andere beliebte Fähre ist die Nils Holgersson, die Travemünde mit Trelleborg verbindet. Schon der Name der Fähre erinnert an Schweden und bringt Schweden schon ein Stück näher.

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Baukonzern prüft Eisenbahntunnel zwischen Trelleborg und Stralsund

In 20 bis 30 Jahren könnte es soweit sein: Dann rollen vielleicht Höchstgeschwindigkeitszüge in einem knapp 100 Kilometer langen Tunnel zwischen der Südküste Schwedens und dem deutschen Festland. Der schwedische Baukonzern Skanska prüft derzeit die geologischen Faktoren wie Wassertiefe und Gesteinsart und will die Ergebnisse demnächst präsentieren. „Wir sehen eigentlich nichts, dass gegen die Realisierung des Projektes spricht“, sagt Robert Struk, technischer Berater bei Skanska.

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50 Jahre TT-Line

Vor 50 Jahren nahm die TT-Linie den Fähr-Linienbetrieb zwischen Deutschland und Schweden auf. Dabei ist der Name Programm: „TT“ steht nämlich für Travemünde-Trelleborg. Bis zum 28. März 1962, als die „Nils Holgersson I“ in Travemünde in See stach und Kurs auf Trelleborg in Südschweden nahm, wurde die Strecke nur viermal wöchentlich in den Sommermonaten bedient.. Seit diesem Tag werden die beiden Länder täglich und das ganze Jahr über auf dem Seeweg verbunden.

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Auf der Königslinie von Sassnitz nach Trelleborg

Die als „Königslinie“ bezeichnete Eisenbahnfährverbindung zwischen Sassnitz und Trelleborg blickt auf eine über 100-jährige Historie zurück. Benannt nach Wilhelm II., deutscher Kaiser und König von Preußen, und dem schwedischen König Gustav V. überstand die kürzeste direkte Fährverbindung zwischen Deutschland und Schweden wechselvolle Zeiten.

Die Fähre "Trelleborg" in Mukran. Foto: Parchimer /flickr.com (CC BY 2.0)

Die Fähre "Trelleborg" in Mukran. Foto: Parchimer /flickr.com (CC BY 2.0)

Vier Stunden dauert die Überfahrt vom Sassnitzer Hafen Mukran nach Trelleborg, für viele Urlauber das Tor zu Schweden. Dabei sind die heutigen Fährschiffe der Scandlines auf der Linie kaum schneller als ihre Vorfahren. Schon vor gut 100 Jahren konnten die etwas mehr als einhundert Kilometer der Königslinie in vier Stunden und zehn Minuten bewältigt werden. Damals wie heute profitieren beide Seiten von der kurzen Verbindung. 2009 wurde dem 100. Jahrestag der Eröffnung der Eisenbahnfährlinie feierlich gedacht. So feierlich, wie die Königslinie einst eingeweiht wurde, in Anwesenheit der Monarchen von Schweden und Deutschland bzw. Preußen.

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Trelleborg oder „das Tor zum Kontinent“

Wer mit der Fähre von Deutschland nach Schweden fährt, landet meist im Hafen von Trelleborg. Zweifelsohne übernimmt die Stadt für Schweden eine wichtige Position. Nicht zuletzt aufgrund des Hafens wird Trelleborg heute als „das Tor zum Kontinent“ oder auch Porten mot Kontinenten von den Einheimischen bezeichnet. Rund 39.600 Menschen leben heute in Trelleborg. Obwohl die schicke schwedische Stadt nur auf einer Halbinsel liegt, präsentieren sich die Einwohner gern von der Seite der Insulaner. Die Blütezeit der Stadt begann im Jahr 1897. Zu dieser Zeit wurde in der Stadt die Schiffsverbindung zwischen Sassnitz und Trelleborg eingeweiht. Schnell machte sich die Verbindung als Königslinie einen Namen. Seit diesem Jahr dominiert in der Stadt der imposante Fährhafen, der sicherlich zu den modernsten des ganzen Landes gehört.

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Wo Schweden zu Ende ist – Smygehuk und Symgehamn

Trelleborg

Trelleborg

Nur rund 15 km von Trelleborg entfernt trifft man auf einen Ort, wo man sich sicher sein kann, dass Schweden zu Ende ist. Das südliche Ende von Schweden wird durch den Leuchtturm Smygehuk markiert. Er befindet sich auf der bekannten Südspitze Schweden und war noch bis zum Jahr 1975 in Betrieb. Heute wird das noch sehr gut erhaltene Leuchtturmwärterhaus als Jugendherberge genutzt, wobei dieses Übernachtungsangebot bei den Menschen überaus beliebt ist. Übernachtungen sind im Smygehuk von Februar bis November möglich. Allerdings sollten Gäste ein Zimmer im Voraus buchen. Für eine Nacht im Doppelzimmer müssen rund 280 SEK eingeplant werden. Übermäßigen Komfort sollten die Übernachtungsgäste jedoch nicht erwarten, denn bis heute sind die Zimmer vom Smygehuk einfach eingerichtet.

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