Stichwort: Tourismus

Nutti Sámi Siida, Sámi Öko Abenteuer

Jukkasjärvi liegt in der Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Lappland. Es gehört zu der Gemeinde Kiruna, liegt auf 321 Meter über Meer und ca. 200 Km nördlich vom Polarkreis. Neben dem berühmten Eishotel und der schönen Sámischen Kirche, gibt es in dem wunderschönen kleinen Ort noch etwas Weiteres zu besuchen: Nutti Sámi Siida

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Nationalpark Kosterhavet – Schwedens artenreichste Wasserwelt

Insel Ursholmen mit Leuchtturm im Nationalpark Kosterhavet. Foto: Geological Survey of Sweden SGU /flickr.com (CC BY 2.0)

Insel Ursholmen mit Leuchtturm im Nationalpark Kosterhavet. Foto: Geological Survey of Sweden SGU /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Die Koster-Inseln sind Schwedens westlichste bewohnte Inselgruppe, mitten im artenreichsten Meeresgebiet des Landes – dem Nationalpark Kosterhavet. Es sind die mehr als 6.000 Arten unter der Meeresoberfläche, kaum weniger sind es auf den Inseln und Schären, die das Gebiet so einzigartig machen und Schwedens ersten Meeres-Nationalpark entstehen ließen.

Nationalpark Nr. 29

Hundert Jahre nachdem der schwedische Reichstag die ersten Nationalparks gründete – es waren gleich neun auf einen Streich – wurde am 9. September 2009 Kosterhavet eingeweiht. Kosterhavet ist der 29. und bislang jüngste Nationalpark – und der einzige maritime.

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Skigebiete in Schweden: Åre

Wolkenmeer über Åre. Blicj vom Åreskutan. Foto: andersc77 (Anders Carlsson) /flickr.com (CC BY 2.0) l

Wolkenmeer über Åre. Blicj vom Åreskutan. Foto: andersc77 (Anders Carlsson) /flickr.com (CC BY 2.0)

Åre hat Klang weit über die Landesgrenzen hinaus. Das liegt weniger an der Sehenswürdigkeit des mittelschwedischen Ortes am Fuße des Åreskutan. Es ist das Skigebiet, das Åre zu Rang und Namen verholfen hat – bei Spitzensportlern wie Winterurlaubern. Das bekannteste ist auch eines der ältesten Skigebiete in Schweden und eines der größten in Skandinavien.

Åre liegt, rund 350 Kilometer südlich vom Polarkreis, im Westen der historischen Provinz Jämtland, auf der E14 keine 100 Kilometer nordwestlich von Östersund. Vom internationalen Flughafen Östersund ist es ein Leichtes per Bus oder Bahn in das traditionsreiche Skigebiet, wo „Ski und Rodel (traumhaft) gut“ sind, zu kommen.

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Treffpunkt im schwedischen Glasreich – Neues Glas- und Designzentrum in Boda

Am 18. Juni dieses Jahres wurde in Boda, mitten im schwedischen Glasreich ein neues Zentrum für Glas und Design feierlich eingeweiht. Auf über 1000 m² sind Glasmuseum, Glashütte und Designstore unter einem Dach vereint. Das neue Kreativzentrum will schwedisches Kulturgut bewahren, Zukunftsperspektive bieten, ein Treffpunkt für Kreative und Besucher sein.

Glasskulptur von Bertil Vallien. Foto: Bosc d'Anjou /flickr.com (CC BY 2.0)

Glasskulptur von Bertil Vallien. Foto: Bosc d'Anjou /flickr.com (CC BY 2.0)

Boda, ein kleines Dorf in den Wäldern von Småland, zur Gemeinde Emmaboda gehörend, zählt zu den bekanntesten Orten des schwedischen Glasreichs – Boda glasbruk. Der Ort war und ist berühmt für seine Handwerkskunst, hat die schwedische „Glasgeschichte“ maßgeblich mitgeprägt. In Boda wirkte Erik Höglund, der mit experimentellen Arbeitsweisen wesentlich zur „Art Glass Revolution“ beitrug.

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Der Millesgården auf Lidingö

Ein Skulpturenpark mit Blick auf Stockholm (Foto mit Genehmigung von / with permission of: Millesgården)

Kaum eine halbe Stunde Bahnfahrt von der Stockholmer Innenstadt und deren touristischen Highlights entfernt existiert ein sehenswerter Ort, der sich durch seine Randlage auf den Klippen von Lidingö und hinter seinem schlichten Namen fast etwas zu verstecken scheint: der Skulpturenpark Millesgården. Tatsächlich kann man das Areal, das der Bildhauer Carl Milles (1875-1955) mit seiner Frau, der Malerin Olga Milles (1874-1967), in Jahrzehnten zu einer weitläufigen Wohn-, Arbeits- und Ausstellungsfläche entwickelt hat, ein – öffentliches zugängliches – Refugium nennen: So mancher Besucher gerät hier schnell in eine eigentümlich weltenthobene Stimmung.

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Blekinge – Land des ruhigen Wassers

In Selma Lagerlöfs „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ heißt es: „Småland ist ein hohes Haus,“ begann der Lehrer, „mit Tannen auf dem Dache; vor dem Hause aber ist eine breite Treppe mit drei Stufen, und diese Treppe wird Blekinge genannt.“ ¹ Blekinge, im Südosten des Landes, umrahmt von Skåne, Småland und der Ostsee scheint wie das wahr gewordene Traumbild Schwedens. Die vielfältige Natur, Dörfer und Gehöfte in hügeliger bewaldeter Landschaft, malerische Fischerdörfer, historische Orte auf kleinem Raum zeichnen die Provinz als „Garten Schwedens“ aus.

Das alte Ronneby. Foto: Jonas Bengtsson / flickr.com , (CC BY 2.0)

Das alte Ronneby. Foto: Jonas Bengtsson / flickr.com , (CC BY 2.0)

 

Was heute wie ein „gepflegter Garten“ erscheint, war jahrhundertelang Grenzregion zwischen Dänemark und Schweden, Ort blutiger Schlachten. Mensch und Land waren immer wieder Plünderungen und Brandschatzungen ausgesetzt, von dänischer wie schwedischer Seite. Infolge des Friedens von Roskilde 1658 fiel Blekinge gemeinsam mit Schonen und Halland an Schweden. Während der schwedischen Großmachtzeit blühte die für kurze Zeit Region auf, fiel dann aber in seiner Entwicklung gegenüber den anderen Landesteilen zurück. Die damals dominierende Landwirtschaft gehört heute noch als wichtiger Faktor zum Landschaftsbild, ebenso der Fischfang. Blekinge ist aber auch moderner Industriestandort. Neben Volvo, als einem der Hauptarbeitgeber, gibt es vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Blekinge hat eine führende Stellung im Bereich der Informationstechnologie. Zudem lebt Blekinge vom Tourismus. Der heutige Blekinge län entspricht der historischen Provinz Blekinge und ist beliebtes Reiseziel.

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Bunge Vandrarhem – „Kissen des Jahres“ 2010

Familie Boman konnte strahlen. Die Betreiber der Jugendherberge Bunge im Norden Gotlands hielten gerade das „Kissen des Jahres“ (Årets kudde) in den Händen. Diese Auszeichnung vergibt der Schwedische Tourismusverband an die beste und beliebteste Herberge des Jahres. Der Sieger wird mittels Besucherstatistik und öffentlicher Abstimmung auf der Website des Tourismusverbandes gekürt.

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Auf Wachstumskurs: Übernachtungszahlen in Schweden weiter gestiegen

Die Zahl der Übernachtungen in Schweden stieg 2010 weiter an. Damit verbuchen Hotels, Campingplätze, Ferienhaussiedlungen, Jugendherbergen sowie Hostels das sechste Jahr in Folge ein Wachstum. Die Gesamtzahl der Gastübernachtungen belief sich, nach Nutek¹, dem schwedischen Zentralamt für wirtschaftliches und regionales Wachstum, auf 52,5 Millionen, eine Steigerung um 3,0 Prozent gegenüber 2009.

Panoramablick auf Stockholm © Horst Schröder / pixelio.de

Panoramablick auf Stockholm © Horst Schröder / pixelio.de

Die stärksten Zuwächse konnten demnach die Insel Gotland und die Bezirke Uppsala, Norbotten sowie Värmland verzeichnen. Die meisten Gastnächte zählte mit mehr als zehn Millionen – ein Plus von 6,8 Prozent – die Hauptstadt Stockholm und Umland, gefolgt von Västra Götalands län mit Göteborg. Womit sich der Trend des Großstadttourismus bestätigt. Dieser zeigte in den letzten Jahren das stärkste Wachstum.

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