Stichwort: Svealand

Die schwedischen „Landskap“ – historische Provinzen

Die 25 historischen Provinzen Schwedens. Bild aus Wikipedia

Die 25 historischen Provinzen Schwedens. Bild aus Wikipedia

In Schweden spricht man oft von „Landskap“. Man meint damit aber nicht die Landschaft im deutschen Sinne, sondern die historischen Provinzen. Früher war das Land in “Landskap“ eingeteilt, später wurden der Begriff durch Län ersetzt.

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Leksands Knäckebröd

Traditionelles schwedisches Knäckebrot. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Cymydog Naakka

Traditionelles schwedisches Knäckebrot.
Bild aus Wikipedia. Fotograf: Cymydog Naakka

Die Schweden essen gerne Knäckebrot, und hier in Schweden findet man Knäckebrot in allen Variationen: von süß bis salzig, dick und dünn. Ein großer Teil dieser Knäckebrotsorten stammt von der Firma Leksands Knäckebröd im Ort Leksand in Dalarna am Siljansee.

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Schwedens Geschichte: Christianisierung (Teil 1) – Erste Missionierungen

Im Dom zu Lund. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Im Dom zu Lund. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Im neunten Jahrhundert setzt die Christianisierung Schwedens ein – ein Jahrhunderte währender Kampf um den „rechten“ Glauben: Während die Wikinger mit ihren Raub- und Handelszügen über Europa kamen, machte sich Ansgar, Erzbischof von Hamburg, auf den Nordleuten das Evangelium zu verkünden – erfolglos. Zwar ließ sich Olof Skötkonnung um das Jahr 1000 als erster schwedischer König christlich taufen, doch hielt sich die alte Götterlehre noch bis ins 13. Jahrhundert.

Schweden war eines der letzten Gebiete in Europa, in dem sich das Christentum durchsetzen konnte. Dennoch kann das heutige Schweden den ältesten Dom Skandinaviens vorweisen – in Lund. Was allerdings daran liegt, dass Skåne, wie auch Blekinge, Halland und Bohuslän in jener Zeit dänisch waren und die Christianisierung früher einsetzte und etwas anders verlief als in den Herrschaftsgebieten der Svear, Götar und Guten (Gotland) – die letzte zu missionierende germanische Bevölkerung.

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Närke – Land zwischen den Seen

Eine Bucht des Hjälmaren in Närke. Foto: Udo Schröter /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Eine Bucht des Hjälmaren in Närke. Foto: Udo Schröter /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Im Herzen Schwedens zwischen Vänern, Hjälmaren und Vättern liegt Närke. In früheren Zeiten als Heimat der Gesetzlosen in Verruf erfreut sich der Landstrich im Svealand mit seinen teils schwer zugänglichen Höhen und Wäldern, flacher Ebene, Flüssen, Bächen und Seen heute an der Bezeichnung „Schweden en miniature“. Es heißt jedoch auch, dass in dieser herrlichen Landschaft die Ysätter-Kajsa ihr wildes Spiel trieb. Oder tut sie das gar weiterhin?

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Gnällbälte: Wo Jammern zum guten Ton gehört

Notorischer Nörgler – eine nicht gerade charmante Anrede… Und doch sind die Leute aus dem „Gnällbältet“ („Jammergürtel“) es gewohnt, dass man sie so bezeichnet. Selbst, wenn sie fröhlich und gutgelaunt sind: den Stempel „Jammerlappen“ haben nun mal sie weg. Und es liegt allein an ihrem Dialekt, der dem Rest von Schweden so „weinerlich“ in den Ohren klingt. „Gnällig“ eben…

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