Stichwort: Südschweden

Skigebiete in Schweden: Isaberg

Isaberg im westlichen Småland verwandelt sich im Winter zum größten Skigebiet Südschwedens – acht Lifte, zehn beleuchtete Pisten, rund 20 Kilometer Loipen und herrlicher Blick auf die småländische Landschaft. Trotz milden Klimas dauert die Saison von Mitte Dezember bis Ende März – auch dank vollautomatischer Schneekanonen.

Aussicht vom Isaberg. Foto: misselvine/Hanna Gustafsson /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Aussicht vom Isaberg. Foto: misselvine/Hanna Gustafsson /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Rund 300 Meter über den Meeresspiegel und 150 Meter über die Umgebung ragt der Gipfel des Isabergs. Während der schneefreien Zeit ist das Naturschutzgebiet im Westen Smålands, fast schon Västergötland, Ziel für Wanderer, Radler und Paddler. Bedeckt vom Schnee – ob natürlich oder künstlich – wandelt sich Isaberg zur größten und gleichzeitig höchsten Skianlage in Südschweden.

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Liebeserklärung an die Universitätsstadt Lund

Die Bibliothek der Universität Lund im Frühjahr

Die Bibliothek der Universität Lund im Frühjahr; (Foto: Scherberich)

Zu Beginn der zweiten Hälfte meines Studiums stand ich vor der Entscheidung, in welcher schwedischen Stadt ich meine zwei Auslandssemester verbringe. Einer meiner Favoriten wäre Stockholm gewesen, denn einmal für eine Zeit in Stockholm zu wohnen, war und ist immer noch ein großer Traum von mir. Das mit Stockholm hat nicht geklappt und ich bin dem Rat meiner Kommilitonen aus höheren Semestern gefolgt, die ihr Auslandsjahr bereits hinter sich hatten. „Geh auf jeden Fall nach Lund!“, „Lund ist so schön!“ Ich kann nur sagen, sie hatten Recht

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In Skåne reicht Schulschwedisch nicht aus

Jaja, so kann es gehen: Da denkt man, man wäre mit seinem Volkshochschul-Schwedisch schon ganz gut im Hörverstehen. Und dann kommt man, etwa im Urlaub, nach Skåne – und scheitert an der erstbesten Gesprächssituation. Jemand spricht dich an, und du guckst nur wie ein Fragezeichen: „Vad sa du??“ Schlimmer wird’s, wenn dein Gegenüber das Gesagte noch wortreich umschreiben will. Alles, was du dann noch über die Lippen bringst, ist ein verzweifeltes „Tyvärr, jag förstår inte!“ Skånisch ist eben nicht wirklich schwedisch…

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Schwedenstraße – Auf den Spuren der drei Kronen

Sie ist in Vergessenheit geraten, die Schwedenzeit im Norden Deutschlands. Doch 185 Jahre Zusammengehörigkeit hinterlassen ihre Spuren. Diesem schwedischen Erbe widmet sich die „Schwedenstraße“. Auf den Spuren der drei Kronen führt die 700 Kilometer lange kulturhistorische Route zu Zeugnissen schwedisch-deutscher Geschichte in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges nahm 1630 die Epoche der Schweden in Norddeutschland ihren Anfang. Bis 1815 herrschte das skandinavische Königreich über Pommern und Teile Mecklenburgs. Ihr endgültiges Ende fand die „Schwedenzeit“ 1903 mit der Rückgabe Wismars an Mecklenburg.

Commandantenhus mit dem schwedisch-pommerschen Wappen am Markt in Stralsund. Foto: froutes (Michael Mertens) / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Commandantenhus mit dem schwedisch-pommerschen Wappen am Markt in Stralsund. Foto: froutes (Michael Mertens) / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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Myotis alcathoe – Seltene Spezies in Schweden

Schwedens Fauna ist um eine Art reicher. Seit letztem Jahr zählt die Myotis alcathoe – die Nymphenfledermaus – zu den heimischen Fledermausarten. Diese seltene Spezies wurde erstmals 2008 in den südschwedischen Regionen Skåne und Blekinge beobachtet. Nun ist die „nymffladdermus“ als neunzehnte Fledermausart in Schweden anerkannt.

Die Myotis alcathoe wird der Gattung der Mausohren zugeordnet. Der Flugsäuger weist starke Ähnlichkeiten mit der Kleinen Bartfledermaus auf, was selbst bei Experten zu Verwechslungen führen kann. Dies ist vielleicht ein Grund, dass es sich bei der Nymphenfledermaus um eine relativ neue Art handelt.

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Schwedens Geschichte: Ende der Eiszeit und erste Besiedlung

„Vom Eise befreit …“ heißt es nicht nur in Goethes Osterspaziergang.

Vor etwa 40.000 Jahren lag Nordeuropa bis weit in die norddeutsche Tiefebene unter einem dicken Eispanzer. Der Höhepunkt der letzten großen Eiszeit. Mit einsetzendem milderen Klima zog sich das Eis langsam zurück. Etwa um 12.000 v.Chr. war der südliche Teil des heutigen Schwedens eisfrei. Leben konnte sich entfalten.

Hinterlassenschaft der Eiszeit: Findling "Alter Schwede" bei Hamburg, Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Hinterlassenschaft der Eiszeit: Findling "Alter Schwede" bei Hamburg, Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Nach und nach nahm Vegetation Besitz über die Geröllfelder, die das Eis hinterließ. Grundlage für das Leben von Tier – und Mensch. Es waren Jäger und Sammler, die vor rund 13.000 Jahren nach Südschweden vorstießen und die ersten Spuren menschlichen Lebens hinterließen. In diese Zeit fallen die ältesten Siedlungsfunde aus Schonen.

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