Stichwort: Skifahren

Bräntberget – Umeå auf Brettern und Kufen

Bräntberget

Bräntberget unter Flutlicht. Foto: Caybaybay/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Bräntberget ist ein Hügel in Umeå. Der Hügel gehört zu einer großen Grünfläche. Unter weißem Winterkleid verwandelt sich die Anlage in ein Skimekka mitten in der Stadt. Gut, ein Skigebietchen. Doch es gibt Raum für Abfahrten, Snowboarder, Rodler und Langläufer. Mit der ein oder anderen Herausforderung. Mag es auch nur ein kleiner Skihügel sein, kann er doch der Anfang einer Sportlerkarriere sein.

Umeå ist eine Sportstadt. Und das das ganze Jahr über. Ob Indoor oder – bei der prädestinierten Lage ganz natürlich – im Freien. Mit IKSU ist einer der größten Sportvereine Schwedens in der nordschwedischen Stadt zu Hause. Sport – Breiten- und Spitzensport – gehört ausdrücklich zur Kultur der Kulturhauptstadt von 2014. Das Miniskigebiet Bräntberget mitten in der Stadt ist ein Beispiel dafür.

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Skigebiete in Schweden: Branäs

Über den Köpfen: die Gondelbahn von Branäs. Foto: ANDRUN1 /commons.wikimedia.org/

Über den Köpfen: die Gondelbahn von Branäs. Foto: ANDRUN1 /commons.wikimedia.org/

 

„Die meisten schwedischen Skigebiete, die besonders auf Kinder ausgerichtet sind, liegen im Fjäll“ heißt es auf Homepage von VisitSweden. So auch Branäs – 2012 zum sechsten Mal in Folge zum kinderfreundlichsten Skigebiet Schwedens gekrönt.

Branäs ist eines der jüngsten Wintersportgebiete in Schweden. Erst 1988 wurde der Skiort aus der „Retorte“ eröffnet. Was weder abwertend noch ein Nachteil für Winterurlauber ist.  Großzügig geplant ist Branäs eines der modernsten Skigebiete im Land und bietet beste Bedingungen auf den regelmäßig weiter ausgebauten Pisten, nicht zuletzt dank der Schneekanonen an allen Strecken. Auch die Anlagen um die Abfahrten herum wurden und werden stetig ausgebaut, insbesondere um den Bedürfnissen von Familien nachzukommen. Abgesehen von den natürlichen Gegebenheiten ist die sechsmalige Wahl zum kinderfreundlichsten Skigebiet Schwedens kein Zufall.

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Skigebiete in Schweden: Riksgränsen

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

 

Weit im Norden Schwedens, im Reich von Nordlicht und Mitternachtssonne liegt Riksgränsen. Direkt – der Name, zu Deutsch „Reichsgrenze“, birgt es – an der Grenze zu Norwegen. Ein abgelegenes Nest, dass kaum Erwähnung fände, stünde hier nicht die Wiege des modernen Skisports, läge hier nicht Schwedens nördlichstes und damit eines der nördlichsten Skigebiete weltweit.

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Bären-Begegnung im Funäsdalen

Kleiner Nachtrag zu den Orten mit 8 Jahreszeiten: Ganz unpoetisch berichten schwedische Zeitungen dieser Tage von einer Bären-Attacke im Funäsdalen. So wird man jäh dran erinnert, dass man sich hier noch in der „vildmark“ – Wildnis – befindet, denn Bären gibt es im schwedischen Fjäll noch recht zahlreich.

Was war geschehen? Eine Gruppe ski-fahrender Jungs fuhr abseits der Pisten über einen Bärenbau – ein 12-Jähriger fiel direkt in die Grube am Funäsdalsberget. Die aufgeschreckte Bärenmutter hatte ihre eigenen Jungen im Bau und ging direkt zur Verteidigung über: Sie fügte dem 12-jährigen Unglücksraben schwere Biss- und Kratzwunden zu. Ausführlich berichtet vor allem das Aftonbladet, wie die Gruppe Jungs instinktiv das Richtige tat: Sie schrien nach Kräften und furchtelten mit ihren Skistöcken, um die Bärin einzuschüchtern. Dadurch ließ das Tier schließlich von dem Eindringling ab und trottete davon.

Durch den dicken Skianzug waren die Verletzungen nicht lebensgefährlich – der Junge wurde per Helikopter ins Krankenhaus von Östersund gebracht, wo er einige Tage später den Zeitungsreportern sein Erlebnis schildern kann. Seine wichtigste Botschaft trotz des Schreckens: „Bitte erschießt den Bären nicht!“

Wie der Göteborg Posten berichtet, wird das zum Glück auch nicht geschehen. Wildheger haben die Spur der Tiere nahe der Skigebiete im Funäsdalen aufgenommen und sehen keine weitere Gefahr für die Menschen in Umgebung. Natürlich nur, wenn diese sich selbst in Gefahr begeben – abseits der Wege in der „vildmark“…

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