Stichwort: Schärengarten

Hembygdsgårds Café in Vaxholm

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Norrhamn. Foto: Martina R.

Etwas abseits vom Dorfzentrum von Vaxholm, am Norrhamn, wo auch die ältesten Häuser der Insel liegen, betreibt eine Familie das einzigartige Hembygdsgårds Café. Das Kulturerbe-Zentrum mit zugehörigem Museum vom Jahre 1880 liegt direkt am Wasser in einer kleinen, lieblichen Bucht. Im café-eigenen Museum kannst du hier bestaunen, wie früher gewohnt wurde.

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Die „Festung“ Karlskrona

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Teil des inneren Verteidigungsrings von Karlskrona: Das Pulvermagazin auf Ljungskär, westlich von Trossö. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Mit der Gründung der Marinebasis gediehen die Pläne zum Ausbau der „Festung“ Karlskrona. Nicht alle Pläne wurden verwirklicht – teils aus Geld- oder Zeitmangel, teils in Friedenszeiten zurückgestellt. Dennoch entstand im Laufe der Jahre und Jahrhunderte ein Verteidigungsring um Marinebasis und Stadt. Großteils erhalten sind die Festungsanlagen Bestandteil des Weltkulturerbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Grinda – eine kleine Insel im Stockholmer Schärengarten

 

Baden in Kvällviken, Foto: Martina Rossbacher

Baden in Kvällviken, Foto: Martina R.

Der Stockholmer Schärengarten bietet einiges an fantastischen Ausflugszielen und dazu gehört bestimmt auch die 172 Hektar kleine Insel Grinda – in den inneren Schären, südlich von Ljusterö gelegen. Schon alleine die Anfahrt im Boot durch die Inselwelt beeindruckt durch die abwechslungsreiche Landschaft und das Blau des Meeres.

Grinda wurde vermutlich schon seit dem Mittelalter bewohnt. Im 15. Jahrhundert gab es einen eingetragenen Steuerzahler auf der Insel. Anfang des 17. Jahrhunderts befand sich die Insel in Besitz von Archipel-Landwirten, während sich bis zu Beginn des 18. Jahrhundert das Eigentum mehrmals änderte und es schließlich wieder an die Bauern aus dem Archipel überging. 1906 kam es in den Besitz des Bezirksrichters Henrik Santesson – auch erster Direktor der Nobel-Stiftung. Santesson kaufte die gesamte Insel, um eine  Sommerresidenz für ihn und seine Familie zu bauen – eine schöne, gelbe Jugendstil-Villa aus Stein, die von Ernst Stenhammar entworfen und zwei Jahre später fertiggestellt wurde. Das heutige Grinda Wärdshus – eines der größten Gebäude aus Stein am Archipel – diente im Laufe der Jahre sowohl als Gästehaus als auch als Sommer-Camp und bietet heute ein Restaurant, Konferenzeinrichtungen sowie Unterkunft.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Die Insel Stumholmen

Blick auf Stumholmen

Die Insel Stumholmen von Trossö aus gesehen. Foto: Marinmuseum /flickr.com (CC BY 2.0)

Für 300 Jahre war die Insel Stumholmen militärisches Sperrgebiet. Seit zwei Jahrzehnten ist das Eiland „zivilisiert“. Karlskrona erwuchs östlich des Stadtzentrums ein neuer Stadtteil, der sich beim Stadtbummel erkunden lässt: Wohnen, Geschäfte, Freizeit und Kultur im historischen Erbe. Ein Teil dieses Erbes beherbergt das Marinemuseum. Welches wie die ganze Insel Stumholmen ein bedeutender Bestandteil des Welterbes „Marinestadt Karlskrona“ ist.

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Öloppet – Inselhopping extrem in Göteborg

Auf der Insel Styrsö im südlichen Schärengarten von Göteborg.

Eine von 15 Inseln: Für die schönen Seiten, wie hier auf Styrsö, werden die Teilnehmer des Öloppet keinen Blick haben. Foto: pixelthing (Craig Morey) /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

In vier Wochen fällt zum zweiten Mal der Startschuss für den Öloppet – über 36 Kilometer laufen und schwimmen. Öloppet ist eine Extremsportveranstaltung, offen für die sportliche Elite wie für Freizeitsportler, im südlichen Schärengarten von Göteborg.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Der Stortorget

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Der Stortorget ist das Herzstück Karlskronas. Der große Marktplatz liegt im Zentrum der Insel Trossö, am höchsten Punkt. Aus herausgehobener Position richtet Karl XI. seinen Blick gen Süden vorbei an Dreifaltigkeitskirche und „Wasserburg“, im Rücken das monumentale Rathaus, gegenüber die barocke Fredrikskyrkan – ausgewählte Gebäude des UNESCO-Welterbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Von Sveaborg zu Suomenlinna – Die Seefestung vor Helsinki

Blick auf die Seefestung Suomenlinna/Sveaborg. Foto: Migro /commons.wikimedia.org/

Blick auf die Seefestung Suomenlinna/Sveaborg. Foto: Migro /commons.wikimedia.org/

 

In Sichtweite zur finnischen Hauptstadt Helsinki liegt die Seefestung Suomenlinna. Vor über 250 Jahren als „Sveaborg“ von Schweden zum Schutz der östlichen Grenze gegründet, wuchs das Bollwerk zu einer der größten maritimen Festungsanlagen weltweit – von Zeitgenossen auch als „Gibraltar des Nordens“ bezeichnet. Später richteten sich die Kanonen gen Westen – unter russischer Herrschaft. Heute, nach bewegter Geschichte, ist Suomenlinna eines der beliebtesten Ausflugsziele Finnlands und ein kultureller Schatz: Suomenlinna, die „Finnenburg“ ist UNESCO-Weltkulturerbe.

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Karlskrona – Welterbe im Schärengarten

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Im südschwedischen Karlskrona, etwas außerhalb des Stadtzentrums, das vielleicht schwedischste aller Postkarten- und Fotomotive – Brändaholm. Eine kleine Siedlung mit ihren schwedenroten Häuschen, keins ohne blaugelbe Flagge, idyllisches Grün direkt am Wasser, Blick auf das historische Karlskrona. Brändaholm ist Teil der Insel Dragsö. Eine von etwa dreißig Inseln und Inselchen in Schwedens südlichstem Schärengarten auf denen Karlskrona – als Marinestadt – gegründet wurde.

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Filmkritik: Morden i Sandhamn

Morden i Sandhamn – der Mord in Sandhamn

Ein wunderbarer Sommermorgen im Stockholmer Schärengarten. Nora Linde (Alexandra Rapaport), die hier Urlaub macht, radelt mit ihren beiden kleinen Kindern an den Strand, um den Tag mit einem erfrischenden Bad zu beginnen. Doch welch ein Schock! Im Wasser treibt eine Leiche, eingewickelt in ein Fischernetz. Mit der Aufklärung des Falls wird der Stockholmer Kriminalinspektor Thomas Andreasson (Jakob Cedergren) betraut, der die Inseln wie seine Westentasche kennt. Auch Nora Linde ist keine Unbekannte für ihn. Beide haben ihre Jugend in Sandhamn verbracht. Mittlerweile ist Nora Bankjuristin und verbringt nur noch ihre Urlaube in den Schären. Thomas ist gar nicht begeistert von seinem Auftrag, verbindet er mit der idyllischen Landschaft doch eine traurige persönliche Erinnerung, die ihn immer noch belastet. Zu Beginn der Ermittlungen scheint alles auf einen Unglücksfall hinzudeuten, doch dann treten Hinweise aus der Vergangenheit zutage, die den Fall komplizierter machen als erwartet. Als weitere Verbrechen verübt werden, geraten Thomas und seine Kollegin Carina Persson (Sofia Pekkari) unter starken Druck der Öffentlichkeit. Bei seinen Nachforschungen erhält Thomas immer wieder Hilfe von der attraktiven Nora, die die Nähe zu ihm sucht und zu der er sich seinerseits hingezogen fühlt. Doch deren besitzergreifender Ehemann Henrik (Jonas Malmsjö) sieht das gar nicht gern. Die Lage spitzt sich zu …

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