Stichwort: Sälen

Das Gebiet des Dalälven

Bild: Zusammenfluss von Västerdalälven und Österdalälven bei Djurås. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Calle Eklund

Bild: Zusammenfluss von Västerdalälven und Österdalälven bei Djurås. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Calle Eklund

Fährt man durch die mittelschwedischen Provinzen, vor allem auf dem Riksväg 70, so überquert man immer mal wieder den Dalälven, mal heißt er Västerdalälven, dann wieder Österdalälven oder einfach nur Dalälven. Man hat das Gefühl, dieser Fluss ist überall.

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Die Saltoluokta Fjällstation

Gemütlicher Empfangsbereich der Saltoluokta Fjällstation. Foto erstellt vom STF, Schweden

Gemütlicher Empfangsbereich der Saltoluokta Fjällstation. Foto erstellt vom STF, Schweden

Am Anfang oder Ende eine Wanderung im nördlichen Teil des Kungsleden – des berühmten Wanderwegs in Lappland – bietet sich eine Übernachtung in der Saltoluokta Fjällstation an. Saltoluokta ist eine der ältesten Übernachtungstationen am Kungsleden, und dazu eine der rustikalsten und gemütlichsten.

Der gesamte Kungsleden, oder Königspfad, wie er auf Deutsch genannt wird, erstreckt sich über eine Länge von fast 800 km von Sälen in Dalarna bis Abisko in Lappland. Der nördliche Teil, der bisher noch keine Verbindung mit dem südlichen hat, verläuft über 425 km von Hemavan bis Abisko. Entlang des Kungsleden kann man in den Fjällstugor (Hütten) übernachten oder in den größeren, etwas komfortableren Fjällstationen. Eine davon ist die Saltoluokta Fjällstation. Viele Wanderer beginnen hier ihre Tour entweder nach Süden oder nach Norden auf dem Kungsleden oder auch in den Sarek. Gerade die Strecke von Saltoluokta bis Abisko ist sehr beliebt und kann in etwa 8 Tagen erwandert werden. Aber auch Tagestouren bieten sich von Saltoluokta aus an.

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Mora – die besondere Kleinstadt am Siljansee

Die Kirche von Mora Fotograf: Heide

Die Kirche von Mora
Fotograf: Heide

In der schwedischen Provinz Dalarna, am Siljansee liegt ein netter kleiner Ort mit etwa 11.000 Einwohnern. Hier findet man noch das traditionelle, ländliche Schweden und für Besucher, die besten Voraussetzungen für einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub.

Als Endstation des jährlichen Ski-Langlaufrennens „Vasalauf“ ist Mora weltbekannt geworden. Und schließlich entschied sich hier ein wichtiger Teil schwedischer Geschichte, als Gustav Vasa die Dalarner 1520 zum Widerstand gegen die Dänen aufrief!

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Dalarna – die Bilderbuchlandschaft Schwedens

Landschaft in Dalarna am Siljansee Fotograf: Heide

Landschaft in Dalarna am Siljansee
Fotograf: Heide

Schweden hat viele schöne Regionen, aber gerade Dalarna wird häufig als die Bilderbuchlandschaft bezeichnet. Hier findet man Schweden, wie man es sich vorstellt – eben wie es in Bilderbüchern oft beschrieben wird.

Dalarna liegt so ziemlich in der Mitte Schwedens, etwa 3 Stunden nordwestlich von Stockholm. Übersetzt heißt Dalarna „die Täler“, und genau so ist Dalarna auch geprägt, man findet hier viele Hügel und Täler. Inmitten von Dalarna liegt der Siljansee. Hier um diesen See findet das traditionelle Leben Schwedens statt, hier wird auch gerne gefeiert,  ganz besonders an Midsommar. Aber auch viele Musik- und Tanzveranstaltungen werden hier geboten, so findet jedes Jahr „Musik vid Siljan“ und das Folklorefestival „Rättviksdansen“ statt. Ein besonderes Event ist auch die „Classic Car Week“, ein Oldtimertreffen. Und nicht zu vergessen, der berühmte Wasalauf, an dem jedes Jahr Tausende von Skilangläufer teilnehmen, um die etwa 90 km lange Strecke von Sälen nach Mora zurückzulegen.

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Nils „Mora-Nisse“ Karlsson – erfolgreichster Wasalauf-Sieger aller Zeiten

Mora-Nisse als Sieger beim Wasalauf 1953. Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt.

Mora-Nisse als Sieger beim Wasalauf 1953.
Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt.

Nils Karlsson war der erfolgreichste „Wasaläufer“ aller Zeiten. Insgesamt gewann er den Wasalauf neun Mal. Aber auch sonst konnte er als Skilangläufer einige Erfolge verzeichnen.

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Die Hintergründe des Wasalaufs

Ziel des Wasalaufs in Mora. Bild aus Wikipedia. Fotograf: BIL

Ziel des Wasalaufs in Mora. Bild aus Wikipedia. Fotograf: BIL

Jedes Jahr im März findet in Dalarna der berühmte Wasalauf statt, der über 90 km von Sälen nach Mora verläuft und an dem jedes Jahr ca. 15000 Skilangläufer teilnehmen.

Was hat es mit diesem speziellen Lauf auf sich, was sind die Hintergründe dieses Events?

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Skifahren in Schweden

Skihang in Sälen, Dalarna. Foto: Notwist, auf Wikipedia

Auch in Schweden kann man Skifahren! Schweden hat zwar keine so gigantischen Skigebiete anzubieten, wie man sie in den Alpen vorfindet, aber auch hier ist Skifahren mit allem was dazu gehört möglich und dabei geht es bedeutend ruhiger und entspannter zu als in den großen Skigebieten in den Alpen. Nicht zu vergessen, dass man aufgrund der Kälte hier traumhaftem Pulverschnee vorfinden kann.

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Der Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Der Abisko Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks Schwedens. Er wurde bereits 1909 zum Nationalpark erklärt, umfasst eine Fläche von 77 km² und liegt im schwedischen Lappland, an der Grenze zu Norwegen. Der Name leitet sich von dem dort gelegenen Ort Abisko ab. Der nordsamische Begriff Abisko heißt so viel wie „der Wald bei dem großen Wasser“. Und mit dem großen Wasser ist der Torneträsk gemeint, der See an den der Park im Norden angrenzt, der siebtgrößte See Schwedens. Der Abisko Nationalpark verläuft von Abisko und vom Torneträsk nach Süden, die beiden höchsten Berge im Park sind der Slattatjahka mit 1191 m und der Nuolja mit 1169 m.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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