Stichwort: Reformation

Kloster Nydala – Das „Neue Tal“

Klosterkirche Nydala

Die Überreste der Klosterkirche Nydala. Im Hintergrund die erhaltene „Bauernkirche“. Foto: Bengt A Lundberg /https://commons.wikimedia.org/ Quelle: http://kmb.raa.se/cocoon/bild/show-image.html?id=16001000001938

Ein paar Kilometer nordöstlich von Värnamo liegt Nydala. Eine kleine Gemeinde am Nordufer des Sees Rusken. Lange Zeit ein fast vergessener Ort und doch verbindet sich mit dem Namen eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Smålands: das Zisterzienserkloster Nydala.

Es ist eine von Schwedens ältesten Klosteranlagen. Von den Gründern Sancta Maria de Nova Valle oder Nova Vallis – „Neues Tal“ – genannt, im Schwedischen schließlich Nydala, wurde die Abtei im ehemals småländischen Niemandsland, weitab jeglicher Besiedlung, begründet. Zwar sind nur noch Bruchteile des einst blühenden Klosters erhalten, dennoch ist Nydala einzigartig.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Innerer Frieden

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Tagungsort des „Reformationsreichstages“ 1527: Schloss Västerås. Foto: Användare:Chrizz /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Die Sicherung der Position Gustav Vasas und im Folgenden der Aufstieg der Vasa-Dynastie ging mit dem Aufbau eines starken Staates einher. Ein Mittel zur Stärkung des schwedischen Königtums nach dem Ausscheiden aus der Kalmarer Union war die Reformation. Doch galt es weiterhin, sich gegen die innere Opposition durchzusetzen.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Reformation in Schweden

Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm

Eine der bedeutenden Figuren der Reformatoren in Schweden: Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm. Foto: Karnosin /commons.wikimedia.org/wiki/File:Storkyrkan2.jpg (CC BY-SA 3.0)

 

Die Wahl Gustav Vasas zum König bedeutete das endgültige Ausscheiden aus der Kalmarer Union und die Unabhängigkeit Schwedens, doch nicht das Ende dänischer Begehrlichkeiten. Zudem sah sich der neue Throninhaber einer inneren Opposition sowie einem Schuldenberg gegenüber. Ein Mittel zur Sicherung und zum Ausbau seiner Position – der Position des schwedischen Königtums – fand Gustav I. Vasa in der Reformation in Schweden.

„Reformationsreichstag“ von Västeras 1527 „verstaatlicht“ die Kirche

Möglicherweise fasste Gustav Vasa die Reformation der schwedischen Kirche schon vor seiner Thronbesteigung ins Auge. Zumindest machte er sich früh ans Werk die Lehre Martin Luthers in Schweden durchzusetzen – zum Vorteil eines starken Staates und seiner eigenen Position.

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