Stichwort: Natur

Wanås – Vom Mittelalter zu zeitgenössischer Kunst

Schloss Wanås

Schloss Wanås, 26. Juli 2010. Foto: Pelle Sten/flickr.com (CC BY 2.0)

Strahlend weiß spiegelt sich Schloss Wanås im See, dessen Wasser einmal den Burggraben speiste. Wanås liegt in einst hart umkämpftem Gebiet, wurde niedergebrannt und neu erbaut. Der See ist heute Teil eines weitläufigen Parkgeländes. Im See ein Haus, Schwedenrot, teils versunken, im Park eine gigantische Spinne oder eine Frau, hockend, herabgelassene Hose, ohne sich von etwaigen Spaziergängern stören zu lassen: Der Schauplatz blutiger Handlungen ist ein Ort der Kunst geworden.

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Skellefteå – Die „Stadt des Goldes“

Skellefteå Museum

Das Skellefteå Museum im Kultur- und Erholungsgebiet Nordanå. Foto: Jlundqvi/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

Skellefteå ist eine Kleinstadt an der Küste Nordschwedens. Als Stadt noch jung, doch seit Jahrtausenden besiedelt. Eine mit Holzwirtschaft und Bergbau gewachsene Industrie- und Hafenstadt. Eine Eishockeystadt. Alljährlich für ein Sommerwochenende eine Musikstadt mit zehntausenden Besuchern. Eine Stadt 200 Kilometer südlich des Polarkreises. Am Rande einer faszinierenden Welt.

Die Industriestadt ist Skellefteå anzusehen. Doch was vielleicht an städtebaulichem Reiz fehlt, gleicht die Umgebung der an der E4, etwa auf halbem Weg zwischen Umeå und Luleå gelegenen Hafenstadt aus.

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Mitternachtssonne

In Nordschweden können Angler dank der Mitternachtssonne auch spätabends noch die Angel auswerfen (Foto: Staffan Widstrand/ imagebank.sweden.se).

In Nordschweden können Angler dank der Mitternachtssonne auch spät abends noch die Angel auswerfen (Foto: Staffan Widstrand/ imagebank.sweden.se).

Die Mitternachtssonne fasziniert immer wieder Reisende und ist nicht selten der Anlass, seinen Sommerurlaub in Schweden zu verbringen. Wann und wo ihr das Naturspektakel erleben könnt, sagen wir euch hier. Denn Schweden ist groß.

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Antamåla rör – Mystik der Eiszeit

Antamåla rör. Bild: Hannes Hofer

Wer die Landschaft der schwedischen Provinz Småland kennt, der weiß, dass es inmitten der üppigen Wälder, verstreuten Seen und von Kühen besiedelten Wiesen vor allem eines gibt: Steine. Steine, die seit der Eiszeit die schwedische Landschaft prägen.

Antamåla rör – das ist die Bezeichnung für eine Steinansammlung, die jedoch von ganz außergewöhnlicher Erscheinung ist, als es die vereinzelten mannshohen Steine sind, denen man immer wieder in den Wäldern begegnet. Wenige Kilometer von Vissefjärda entfernt, unweit des Örtchens Eremitemåla, befindet sich die 150 Meter lange und 50 Meter breite Ansammlung von runden Steinen, deren Höhe an die 11 Meter erreicht.

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Angeln in Småland und die Befreiung von Hast und Hektik

 

Foto: Hannes Hofer

Nur noch ein paar Schritte. Über moosbewachsene Steine und umgestürzte Baumstümpfe führt der Weg ans Ufer mit einem atemberaubenden Blick auf den spiegelglatten See. Mich beschleicht das Gefühl, dass ich einen der Orte gefunden habe, nach dem so viele ihr Leben lang suchen. Ich setze mich auf einen Stein direkt am Ufer, wo das Wasser den Boden zu verschlucken scheint. Jetzt fehlt nur noch der obligatorische Sonnenuntergang, denke ich.

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Das Abenteuer „Skåneleden“

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Schweden, das Land der vielen Seen und Wälder, ist für viele Naturfreunde ein wahres Paradies. Also warum nicht einfach mal den Alltag hinter sich lassen und ab in die grüne Wildnis. Wenn der Arbeitsstress zu viel wird oder einen das Sofa nicht mehr loslässt und das tägliche Fernsehprogramm zum Gefängnis wird, dann wird es Zeit für ein bisschen Abenteuer!

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Warten auf den Fisch

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Eisangeln ist ein ganz besonderes Erlebnis. An einem stillen Wintertag raus aufs Eis wandern, auf einem zugefrorenen See sitzen, auf den Fisch warten und dabei den Geräuschen des Eises lauschen: Es knarrt, grollt, brummt und singt, manchmal knallt es dumpf. Rundum nichts als weiße Weite. Und plötzlich ein Ruck an der Angel.

Das Prinzip des Eisangelns ist einfach: Mit einem speziellen Eisbohrer wird ein Loch ins Eis gebohrt, durch das Loch lässt man Angelschnur und Köder hinab (als Angel wird meist das sog. pimpelspö verwendet) und dann heißt es warten…

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Gammalsby, das Naturreservat an der Ostküste von Öland

IMG_4621An der Ostküste von Öland liegt ein Landstreifen, der seit langer Zeit nur beweidet und gemäht wird. Die Weiden liegen direkt an der Küste und sind nur durch Steinplatten vom Meer getrennt, willkommen im Naturreservat Gammalsby.

Von früheren Zeiten findet man immer noch parallel angelegte Steinmauern, die die Grenzen zwischen den einstigen Höfen anzeigen. Auch prähistorische Hausfundamente, Steinstreifen und Steingräber sind zu sehen. Durch das Gebiet führt ein Fahrradweg und auf Wanderwegen kann man vorbei an Pflanzen und Blumen wunderschöne Spaziergänge durch fast unberührte Natur machen. Die Chance, dass man einigen Vögel begegnet, ist riesig. Um diese noch besser und in aller Ruhe beobachten zu können, gibt es zwei erhöhte Plattformen, von denen aus man einen wunderbaren Blick über das Naturreservat hat.

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Wandern auf dem Höglandsleden

Höglandsleden

Blick auf den Skirösjön. Foto: privat

Der Höglandsleden bietet 440 km Wanderwege durch unberührte Natur- und Kulturlandschaften. Er verläuft rund um das småländische Hochland von Nässjö über Eksjö nach Mariannelund, dann in südlicher Richtung bis Stenberga, weiter nach Lindshammar und macht bei Asa einen Schwenk nach Norden Richtung Sävsjö, um einige Kilometer weiter wieder auf den Ausgangspunkt bei Nässjö zu stoßen. Zwischen Eksjö und Mariannelund geht ein Abzweig in nördlicher Richtung nach Aneby.

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