Stichwort: Narvik

Anni-Frid Lyngstadt – ein ABBA Mitglied wurde zur Prinzessin

Anni-Frid Lyngstad mit Benny 1976. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Verhoeff, Bert/Anefo

Anni-Frid Lyngstad mit Benny 1976.
Foto aus Wikipedia. Fotograf: Verhoeff, Bert/Anefo

Schon von klein auf wollte Anni-Frid Lyngstad ein Star sein. Sie schaffte es als Mitglied der Band ABBA. Im Gegensatz zu Agnetha, der blonden Sängerin von ABBA, die mit ihrer Stimme den Sound der Band prägte, der aber eigentlich das Familienleben immer wichtiger war, war Anni-Frid oder einfach Frida genannt, der Erfolg der Band immer wichtig. In eher ärmlichen Verhältnissen und ohne Vater aufgewachsen, wollte sie später berühmt und reich werden. Und das hat sie geschafft.

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Gemütliches Reisen in Schweden mit der Inlandsbahn

Inlandsbana. Aus Wikipedia. Fotograf: Gunnar1m

Inlandsbana. Aus Wikipedia. Fotograf: Gunnar1m

 

Reisen mit der Inlandsbahn. Das bedeutet zwei Tage gemütliches Reisen durch die schwedische Landschaft. Die Inlandsbana, wie sie auf Schwedisch heißt, verläuft genau genommen über ca. 1300 km von Kristinehamn im Süden bis Gällivare im Norden. Die „eigentliche Inlandsbana“, die bekannte und beliebte Strecke, die auch heute noch in Betrieb ist, ist aber Abschnitt zwischen Mora in Dalarna und Gällivare in Norrbotten.

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Die Erzbahnstrecke von Luleå nach Narvik

Die Erzbahn am Torneträsk.  Aus Wikipedia. Fotograf: David Gubler

Die Erzbahn am Torneträsk.
Aus Wikipedia. Fotograf: David Gubler

Wenn man von der skandinavischen Erzbahn spricht, dann mein man die Strecke von Luleå über Kiruna nach Narvik, auf der das Eisenerz von Gällivare und Kiruna in die Häfen von Narvik in Norwegen bzw. Luleå an der schwedischen Ostseeküste befördert wird. Es handelt sich dabei um die nördlichste Eisenbahnstrecke, die mit dem übrigen normalspurigen europäischen Eisenbahnnetz verbunden ist. Narvik ist zugleich der nördlichste Bahnhof mit normaler Spurbreite von Europa.

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Das Nordlicht – faszinierendes Himmelsspektakel

Nordlicht über Schwedisch-Lappland. Foto: Heide Walker

Gehört hat jeder schon davon, aber um es auch mal zu sehen zu bekommen, muss man hoch in den Norden reisen, nördlich des Polarkreises. Natürlich gibt es ein ähnliches Phänomen auch auf der Südhalbkugel, aber hier ist die Anreise für uns doch einiges weiter.
Zur Zeit, das heißt dieses Jahr und die nächsten beiden Jahre sind die Chancen deutlich höher, das Polarlicht zu sehen, wie in den vergangenen Jahren, angeblich sogar am besten seit etwa 50 Jahren.

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Skigebiete in Schweden: Riksgränsen

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

 

Weit im Norden Schwedens, im Reich von Nordlicht und Mitternachtssonne liegt Riksgränsen. Direkt – der Name, zu Deutsch „Reichsgrenze“, birgt es – an der Grenze zu Norwegen. Ein abgelegenes Nest, dass kaum Erwähnung fände, stünde hier nicht die Wiege des modernen Skisports, läge hier nicht Schwedens nördlichstes und damit eines der nördlichsten Skigebiete weltweit.

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Skifahren in Schweden

Skihang in Sälen, Dalarna. Foto: Notwist, auf Wikipedia

Auch in Schweden kann man Skifahren! Schweden hat zwar keine so gigantischen Skigebiete anzubieten, wie man sie in den Alpen vorfindet, aber auch hier ist Skifahren mit allem was dazu gehört möglich und dabei geht es bedeutend ruhiger und entspannter zu als in den großen Skigebieten in den Alpen. Nicht zu vergessen, dass man aufgrund der Kälte hier traumhaftem Pulverschnee vorfinden kann.

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Der Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Der Abisko Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks Schwedens. Er wurde bereits 1909 zum Nationalpark erklärt, umfasst eine Fläche von 77 km² und liegt im schwedischen Lappland, an der Grenze zu Norwegen. Der Name leitet sich von dem dort gelegenen Ort Abisko ab. Der nordsamische Begriff Abisko heißt so viel wie „der Wald bei dem großen Wasser“. Und mit dem großen Wasser ist der Torneträsk gemeint, der See an den der Park im Norden angrenzt, der siebtgrößte See Schwedens. Der Abisko Nationalpark verläuft von Abisko und vom Torneträsk nach Süden, die beiden höchsten Berge im Park sind der Slattatjahka mit 1191 m und der Nuolja mit 1169 m.

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Kiruna – eine Stadt, die demnächst umzieht

Kiruna

Kiruna (Fotograf: Jens Tielemann)

Die Gemeinde Kiruna befindet sich in Lappland in der Provinz Norrbotten und erstreckt sich über eine Fläche von fast 20.000 km², ist damit die flächenmäßig größte Gemeinde Schwedens. Sie verläuft etwa 160 km entlang der norwegischen Grenze im Westen und bildet im Norden mit Finnland eine Grenze über 140 km. Hauptort der Gemeinde ist die gleichnamige Stadt Kiruna, gleichzeitig die nördlichste Stadt Schwedens. Zudem gilt Kiruna flächenmäßig als größte Stadt der Welt.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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