Stichwort: Mittelschweden

Örebro

Örebro slott

Blick auf ein Wahrzeichen von Örebro, das Schloss. Foto: Assa3idi/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Örebro ist, auch wenn es nicht den Anschein hat, eine der ältesten Städte Schwedens. Durch die Stadt schlängelt sich der kleine Fluss Svartan, der kurz darauf im Hjälmaren mündet. Auf einer kleinen Insel, im Zentrum der Stadt, thront das Schloss. Ein Ort großer Politik, die Schweden prägen sollte. Die Stadt war mal politisches Zentrum des Landes. Sie war auch mal Schwedens Schuhhauptstadt. Heute ist Örebro eine Universitätsstadt mit internationalem Flair und eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden des Landes.

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Schwedens Geschichte: Bergleute und Stadtbürgertum – Die Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter (Teil 4)

Im mittelschwedischen Bergbaurevier Bergslagen: Flatenbergs hytta bei Smedjebacken im südlichen Dalarna. Foto: Holger Ellgaard /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Im mittelschwedischen Bergbaurevier Bergslagen: Flatenbergs hytta bei Smedjebacken im südlichen Dalarna. Foto: Holger Ellgaard /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

 

Bauern, Adel, Geistlichkeit – daneben bildeten sich im mittelalterlichen Schweden mit Bergleuten und Stadtbürgertum weitere Rechts- bzw. Statusgruppen heraus.

Bergbau breitete sich seit dem 12. Jahrhundert aus

Die Basis der Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter lag in der Landwirtschaft. Daneben kam dem Bergbau eine wachsende Bedeutung zu. Synonym für den Bergbau in Schweden ist Falun in Dalarna. Hier ist seit dem 13. Jahrhundert Kupferbergbau bekannt. Schon im 12. Jahrhundert wurde auf Utö im Stockholmer Schärengarten Eisen gefördert. In der Folge breitete sich der Bergbau in Mittelschweden aus – heute ist Bergslagen mit seinen historischen Bergbau- und Industriestätten Urlaubsziel.

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Sigtuna – Die älteste Stadt Schwedens

Die Stora Gatan in Sigtuna. Foto: Carles Tomás Martí /flickr.com (CC BY 2.0)

Die Stora Gatan in Sigtuna. Foto: Carles Tomás Martí /flickr.com (CC BY 2.0)

Sigtuna ist ein beschauliches Städtchen am Ufer des Mälaren. Mit seinen Holzhäusern, Cafés, Geschäften und Geschäftchen, Kunstgalerien. In der Stadt und ihrer Umgebung finden sich viele Runensteine. Sigtuna ist reich an Geschichte. Seit mehr als Tausend Jahren leben hier Menschen – es ist die älteste noch bestehende Stadt Schwedens.

Sigtuna, die idyllische Kleinstadt mit ihren knapp 8.500 Einwohnern, liegt am Sigtunafjärden, einem Seitenarm des Mälaren. Rund 50 Kilomter nordwestlich von Stockholm. Hinter oder besser unter der Beschaulichkeit kommt die lange Geschichte des Städtchens zum Vorschein.  Manches lässt sich bei Streifzügen durch den Ort und im Sigtuna-Museum entdecken.

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Bergslagsleden – Der waldige Wanderpfad

Fast dreihundert Kilometer folgt der Bergslagsleden den orangefarbenen Markierungen von Kloten im Norden des Örebro län nach Stenkällegården im Tiveden. Unterteilt in 17 Etappen schlängelt sich der Wanderweg vorbei an Seen, durch Wälder und altes Bergbaurevier.

Unterwegs im Kilsbergen. Foto: KalasMannen /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Unterwegs im Kilsbergen. Foto: KalasMannen /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Der Bergslagsleden verläuft „wie eine Arterie“ durch den Örebro län von Nord nach Süd zumeist durch Waldgebiete, die mitunter recht wild anmuten – auf einem der längsten Wanderwege Schwedens.

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Närke – Land zwischen den Seen

Eine Bucht des Hjälmaren in Närke. Foto: Udo Schröter /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Eine Bucht des Hjälmaren in Närke. Foto: Udo Schröter /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Im Herzen Schwedens zwischen Vänern, Hjälmaren und Vättern liegt Närke. In früheren Zeiten als Heimat der Gesetzlosen in Verruf erfreut sich der Landstrich im Svealand mit seinen teils schwer zugänglichen Höhen und Wäldern, flacher Ebene, Flüssen, Bächen und Seen heute an der Bezeichnung „Schweden en miniature“. Es heißt jedoch auch, dass in dieser herrlichen Landschaft die Ysätter-Kajsa ihr wildes Spiel trieb. Oder tut sie das gar weiterhin?

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Die Ostküste Mittelschwedens – ein Eldorado für alle Bootsfreunde

Schärengarten

Schärengarten

Mittelschweden avanciert alljährlich zum Eldorado aller Bootsfreunde. Während des Sommers zieht es viele Familien an die Ostküste der Region. Der langgezogene Schärengarten beheimatet tausende Inseln, die einen Ausflug mit einem Boot zu etwas Außergewöhnlichem machen. Gesäumt wird die Küstenregion von zahlreichen Schären und Holmen. Ständig hält die Ostküste neue Panoramen für seine Gäste bereit. Alljährlich lockt die Region mit besonderen Erlebnissen zum Wasser und zeigt, dass der schwedische Sommer nicht nur schön, sondern auch aufregend ist. Viele Inseln, die heute den Schärengarten der Ostküste schmücken, sind noch immer unbewohnt. Allerdings können sie von jedem besucht werden. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen Buchten und Felsen, die zum Baden und Erholen einladen.

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Mehr als die goldene Mitte – Mittelschweden entdecken

Mittelschweden

Mittelschweden

Es gleicht einer Sinfonie für die Sinne, wenn man einen Blick auf die Landschaft Mittelschwedens wirft. Eindrucksvoll bildet sie mit Vielfalt und Kontrasten das Herzstück des nordeuropäischen Landes. Zweifelsfrei hat Mittelschweden viele Besonderheiten zu bieten, doch die Perle der Region ist die schwedische Hauptstadt Stockholm, die mit viel Fingerspitzengefühl Moderne und Traditionen miteinander verbindet. Stockholm erstreckt sich über insgesamt 14 Inseln und bildet nicht nur kulturell, sondern auch politisch das Zentrum der Region. Doch nicht nur die historische Metropole ist einen Besuch wert. Im Norden von Mittelschweden trifft man auf ein UNESCO Weltkulturerbe besonderer Größe. Es handelt sich um die Kupfergrube von Falun.

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