Stichwort: Meer

Stora Karlsö – Zur „Esche des Linné“

Tordalken auf Stora Karlsö

Bevölkern Stora Karlsö zu Tausenden: Tordalken, auch Pinguine des Nordens genannt. Foto: neekoh.fi/ flickr.com (CC BY 2.0)

Stora Karlsö begrüßt Besucher mit mächtigen, steilen Felswänden. Teils ragen sie bis zu 45 Meter aus dem Wasser. Entstanden aus Korallenriffen. Zu einer Zeit als Gotland noch am Äquator lag. 400 Millionen Jahre später ist diese zu Stein gewordene Unterwasserwelt ein „Naturkleinod des Nordens“.

Die Insel Stora Karlsö liegt etwa 6,5 Kilometer westlich von Gotland. Gerade zweieinhalb Quadratkilometer groß, zählt das aus zwei Korallenriffen des Urmeeres entstandene Kalksteingebilde zu den herausragenden Naturschutzgebieten Schwedens. Dass die Insel zu einem solchen wurde, ist einer Pionierleistung zu verdanken.

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Hälsingland – Wie „das Blatt eines Baumes“

Charakteristisch für Hälsingland: Der Blick über Rengsjö zeigt Wald und Wasser, Felder und Wiesen, Hügel und Berge. Foto: Nostalgi /commons.wikimedia.org/

Charakteristisch für Hälsingland: Der Blick über Rengsjö zeigt Wald und Wasser, Felder und Wiesen, Hügel und Berge. Foto: Nostalgi /commons.wikimedia.org/

 

Einst galten die Bewohner der Provinz Hälsingland als stolz und eigenwillig. Sie wehrten sich lange gegen Christentum und Steuerhebungen, lebten nach eigenen Gesetzen. Von Riesen und Trollen berichten die Legenden. Der Teufel selbst soll die Jugend des norrländischen Landstrichs zum „Tanz in den Tod“ verführt haben. Wen wundert’s, dass Hälsingland als Euphemismus für die Hölle diente. Die zerklüftete Küste, dichte Wälder, die blau schimmernde Hügellandschaft haben ihren Teil beigetragen.

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Die Insel Åstol – Ein Fels an der Westküste

Im Hafen der Insel Åstol. Foto: http://commons.wikimedia.org/

Im Hafen der Insel Åstol. Foto: http://commons.wikimedia.org/

 

Einst zogen die großen Heringsschwärme die Menschen auf die Insel Åstol. Die Zeit der großen Fischschwärme ist vorbei. Die Bevölkerung des Felsens an Schwedens Westküste hat sich mehr als halbiert. Die die noch da sind arbeiten außerhalb oder leben von den Gästen, die im Sommer das kleine dicht bebaute Eiland „überfluten“.

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Der Pater Noster Leuchtturm

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Leuchttürme haben schon immer etwas Faszinierendes auf die Menschen ausgeübt – Erinnerungen und Träumerein mit dem Meer, der Küste werden wach. Vielleicht erinnert man sich auch an die Kinderträume, als man Kapitän werden wollte – hierbei wären Leuchttürme als Orientierung bei Nacht unersetzlich. Ein besonderer Leuchtturm ist im äußersten Westen des Pater-Noster-Archipels zu finden (auf der Schäre Hamneskär). Der Name Pater Noster soll anscheinend daher rühren, dass die Seefahrer oft das Pater Noster / das Vater Unser gebetet haben, als sie um die gefährlichen Klippen geschippert sind. Königliche Briefe vom Beginn des 18. Jahrhunderts bezeugen, dass im Fahrwasser Hamnseskärs ein Leuchtturm benötigt wurde.

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Sagavägen – Eine märchenhafte Reise

Schwedische Trolle. Foto: Ed and Eddie /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Schwedische Trolle. Foto: Ed and Eddie /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Sagavägen, die Märchenstraße, führt von Meer zu Meer, von Welterbe zu Welterbe. Eine 670 km lange Reise durch Nordschweden und Nordnorwegen, durch faszinierende Landschaften und samisches Kulturland. Durch ein Land voll Geschichte(n), Sagen und Mythen. Begleitet von Elfen, Trollen und Riesen – eine märchenhafte Reise.

Ursprünglich ein alter Handelsweg, sind es die regionalen norwegischen, schwedischen und samischen Überlieferungen, die der Route vom Bottnischen Meerbusen bis zur Atlantikküste den Namen „Sagavägen“ einbrachten.

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Nationalpark Kosterhavet – Schwedens artenreichste Wasserwelt

Insel Ursholmen mit Leuchtturm im Nationalpark Kosterhavet. Foto: Geological Survey of Sweden SGU /flickr.com (CC BY 2.0)

Insel Ursholmen mit Leuchtturm im Nationalpark Kosterhavet. Foto: Geological Survey of Sweden SGU /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Die Koster-Inseln sind Schwedens westlichste bewohnte Inselgruppe, mitten im artenreichsten Meeresgebiet des Landes – dem Nationalpark Kosterhavet. Es sind die mehr als 6.000 Arten unter der Meeresoberfläche, kaum weniger sind es auf den Inseln und Schären, die das Gebiet so einzigartig machen und Schwedens ersten Meeres-Nationalpark entstehen ließen.

Nationalpark Nr. 29

Hundert Jahre nachdem der schwedische Reichstag die ersten Nationalparks gründete – es waren gleich neun auf einen Streich – wurde am 9. September 2009 Kosterhavet eingeweiht. Kosterhavet ist der 29. und bislang jüngste Nationalpark – und der einzige maritime.

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Auf dem Silvervägen von Meer zu Meer

Entlang des Silvervägen. Foto: Juho Holmi /flickr.com (CC BY 2.0)

Entlang des Silvervägen. Foto: Juho Holmi /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Silvervägen, die Silberstraße, wie der Riksväg 95 genannt wird, führt von Skellefteå  zur norwegischen Grenze und weiter bis nach Bodø. Die touristische Route folgt den Spuren des Silbers zwischen Bottnischem Meerbusen und Nordmeer – vorbei an wilden Flüssen, großen und kleinen Seen, durch samisches Kulturland, beeindruckende Landschaften.

Auf seinem Weg durch Nordschweden passiert der Silvervägen  Arvidsjaur und Arjeplog, Jäckvik und den Polarkreis. Auf einer Höhe von rund 740 Metern quert die Route die Grenze zu Norwegen. Hier trägt die Straße die Nummer 77, führt über die E6 nach Fauske und weiter auf der Reichstraße 80 bis nach Bodø.

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Ramsvik Stugby & Camping – Ein Häuschen am Meer …

Urlaub in einem Haus direkt am Meer – eine Verlockung mit der sich Ramsvik Stugby & Camping präsentiert. Die Ferienanlage befindet sich auf Ramsviksland, einer Halbinsel, durch den Sotenäskanalen vom Festland getrennt, in Bohuslän an Schwedens aufregender Westküste.

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