Stichwort: Literatur

Henning Mankell

Henning_Mankell

Henning Mankell. Foto: Lina Ikse / Leopard Förlag. (Creative Commons Attribution 3.0) 

 

Charisma. Das bedeutet in unserem Sprachgebrauch „gewinnende Ausstrahlung“. Ein Mann, der diese Gabe besitzt, heißt Henning Mankell. Der schwedische Autor zählt zu den Aushängeschildern der schwedischen Kriminalliteratur, nicht zuletzt durch den großen Erfolg der Wallanderreihe. Hauptfigur ist der Anti-Held Kurt Wallander, ein Kriminalkommissar in der südschwedischen Küstenstadt Ystad. Doch Mankell hat mehr zu bieten als bloß Kurt Wallander. Das zeigt das bemerkenswerte Leben des Autors.

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Warum wir einen Teil unserer Kindheit in Schweden verbracht haben

 

 

 

 

 

 

 

Als ich zum ersten Mal in Schweden war, spürte ich eine große Vertrautheit mit dem Land. Diese roten Häuser mit der weißen Veranda, die dunkelblauen Seen, die sich hinter weißen Birkenhainen verbargen, diese Briefkastenreihen an den Straßen mit der Aufschrift: „Lundgast“ oder „Svensson“, das alles war irgendwie ein Déjà-Vu-Erlebnis.

Und auf einer langen Wanderung durch die Wälder kam mir ein Satz immer wieder: „Wir gingen und gingen und gingen.“ Es war ein Satz aus dem Buch „Wir Kinder aus Bullerbü“, das ich bestimmt hundertmal gelesen hatte. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte einen Teil meine Kindheit in Schweden verbracht.

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Geschichte des Albert Bonniers Förlag, Teil 2

Jonas Bonnier Foto: bonnier.com

Unter der Führung von Karl Otto Bonnier wurde die Bandbreite der unterschiedlichen Veröffentlichungen des Bonnier Verlags weiter ausgebaut.  Zusammen mit seinen Söhnen, Tor und Åke, teilte er sich die vermehrte Arbeit.

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Buchtipp: Håkan Nessers Kim Novak badete nie im See von Genezareth

Nesser: Kim Novak badete nie im See von Genezareth

Håkan Nessers Roman Kim Novak badade aldrig i Genesarets sjö (deutsch: Kim Novak badete nie im See von Genezareth, 2003) aus dem Jahr 1998 ist mittlerweile zu einem Klassiker im schwedischen Schulunterricht geworden. In seinem Roman schildert Nesser mit viel Liebe zum Detail und einigem Sinn für Humor das Leben und die Sorgen eines heranwachsenden Jungen im schwedischen Arbeitermilieu der sechziger Jahre. Zu dem gelingt es ihm einen Kriminalfall in die Handlung einzuflechten. Folglich liegt dem Leser hier nicht nur eine psychologische Studie über das Erwachsenwerden sondern auch eine spannende Kriminalgeschichte vor. Die Hauptfigur sieht sich nicht nur mit den ersten pubertären Gefühlen wie Eifersucht und sexueller Begierde konfrontiert, sondern auch mit Themen wie Gewalt und Tod.

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Schwedischer Literaturpreis: Augustpris 2012

Die Preisträger: Göran Rosenberg, Ingrid Carlberg, Nina Ulmaja, Ulrika Nettelblad, Foto: Sören Andersson.

August Strindbergs Name stand Pate für den Preis, der gestern abend im Stockholmer Konzerthaus verliehen wurde. Seit 1989 ehrt die Schwedische Verlagsvereinigung jährlich die besten Neuerscheinungen auf dem schwedischen Buchmarkt Der Preis wird in drei Kategorien verliehen: Belletristik, Sachbuch und Kinder- und Jugendliteratur.

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Im Namen Alfred Nobels: Preisträger der Nobelpreise 2012 verkündet

Stifter des Nobelpreises Alfred Nobel (1833–1896) (Quelle: Wikipedia)

Mit dem Nobelpreis vergibt die Nobelakademie bzw. die Schwedische Reichsbank jährlich die höchste Auszeichnung in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Wirtschaft sowie für Friedensbemühungen. Schwedenstube stellt die diesjährigen Preisträger vor.

Der Nobelpreis für Physik geht an Serge Haroche aus Frankreich und David Wineland aus den USA „für bahnbrechende experimentelle Methoden, die das Messen und Manipulieren einzelner Quantensysteme ermöglichen“.

Der Nobelpreis für Chemie geht an die amerikanischen Forscher Robert J. Lefkowitz und Brian K. Kobilka „für ihre Studien an G-Protein gekoppelte Rezeptoren“.

Der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie geht an John B. Gurdon aus Großbritannien und Shinya Yamanaka aus Japan „für die Entdeckung, dass bereits ausdifferenzierte Zellen sich wieder zurück in wandlungsfähige Stammzellen umprogrammieren lassen“.

Der Literaturnobelpreis geht an den chinesischen Schriftsteller Mo Yan, „der mit halluzinatorischem Realismus Volksmärchen, Geschichte und Zeitgenössische Kunst verbindet”.

Der Friedensnobelpreis geht an die Europäische Union „für mehr als sechs Jahrzehnte, in der sie zur Förderung des Friedens und der Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa beitrug“.

Der Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedanken an Alfred Nobel geht zu gleichen Teilen an die beiden US-Ökonomen Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley „für die Theorie der stabilen Allokation und der Beschaffenheit von Märkten“.

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Kurt Tucholsky und das Schloss Gripsholm

Copyright by ezioman

1931 wird Kurt Tucholsky von seinem Verleger angefleht, eine Liebesgeschichte zu schreiben. Er antwortete daraufhin ironisch „Eine Liebesgeschichte? Lieben Sie? Wer liebt denn heute noch?“

Dennoch verfasste er eine heiter-melancholische Sommergeschichte vor der Kulisse des Schlosses Gripsholm.

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Pär Lagerkvist – ein schwedischer Nobelpreisträger

Pär Lagerkvist Foto: nobelprize.org

1951 wird Lagerkvist der Literaturnobelpreis verliehen. Das Komitee ehrt damit seine außerordentlichen künstlerischen Fähigkeiten und seine Eigenständigkeit, mit denen er in seinen Werken die Antwort auf die ewigen Fragen des Menschen sucht.

Womit beschäftigte sich Lagerkvist nun eigentlich und was sind das für künstlerische Fähigkeiten?

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Bok och Bibliotek – die Göteborger Buchmesse

Fotograf: Adam Lundquist

Ende September zeigte sich Göteborg wieder von seiner literarischen Seite und war Treffpunkt für Literaturbegeisterte und die nordische Buchbranche. Vom 27. bis 30. September konnten die Besucher der größten Buchmesse im skandinavischen Raum auf rund 12.000 qm einen Überblick über aktuelle Neuerscheinungen bekommen.

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