Stichwort: Lappland

Familie Schimke: Auswandern an den Polarkreis

Logo der Vox-Dokusoap "Goodbye Deutschland"

Der ein oder andere beschwert sich ja immer mal wieder gern, dass die Qualität der Fernsehsendungen ständig weiter abnimmt. Die derzeit so beliebten Dokusoaps wie etwa „Goodbye Deutschland“ sind da für viele Zuschauer das höchste der Gefühle, muss man sich dort doch erst mit ansehen, wie Leute Deutschland mit einer kaum zu fassenden Arroganz beschimpfen, um dann im neuen Land kläglich zu scheitern. Es ist zum Fremdschämen!

Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass es auch Familien gibt, die dabei angenehm aus der Masse hervorstechen, weil sie die Dinge realistisch betrachten. Weil sie einen ganz bestimmten Grund haben, in ein anderes Land zu ziehen, und nicht nur allgemein unzufrieden sind. Und weil sie das beste Beispiel dafür sind, dass man es nirgendwo schafft, wenn man es in Deutschland nicht schaffen kann.
Da wäre zum einen die Kultfamilie Reimann, die mittlerweile sicher jeder kennt, aber auch die Familie Schimke aus Schweden. Kann sich noch jemand an sie erinnern?

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Lycksele – die älteste Stadt Lapplands

Früher Siedler, heute Touristen - ein Ort mit Anziehungskraft

In der Einsamkeit von Zentral-Västerbotten im südlichen Lappland, sticht selbst ein Ort mit 8.000 Einwohnern als „Metropole“ hervor. Lycksele ist so ein Ort, der aufgrund seiner Bedeutung für die dünnbesiedelte Region sogar den Namen „Lappstockholm“ erhalten hat. Genau in der Mitte zwischen Umeå und Storuman – beide rund 130 Kilometer entfernt – ist die Ansiedlung am Umeälven aus einem samischen Marktplatz hervorgegangen. Lycksele erhielt, als erste Gemeinde überhaupt in Lappland, 1946 die Stadtrechte. Erst zwei Jahre später folgte Kiruna.

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Insidertipps für Abenteurer und Naturbegeisterte in Sorsele

Lappland schafft es bis heute zahlreiche Menschen in den Bann zu ziehen und Naturfreunde zu begeistern. Viele Orte präsentieren sich noch mit einer gewissen Einfachheit, die den Traditionen der Region zugrunde liegt. In Sorsele kann man sich auf zahlreiche Insidertipps verlassen. Sie widmen sich nicht nur außergewöhnlichen Wanderrouten, sondern geben ebenso Auskunft über die besten Fangplätze. Ansprechpartner für die begehrten Insidertipps ist die Touristinformation von Sorsele. Sie wurde im Bahnhof untergebracht und verkauft unter anderem Angelkarten. Die Umgebung ist bei Anglern nicht ohne Grund außergewöhnlich beliebt. Immerhin bietet sie exzellente Voraussetzungen für außergewöhnliche Angelerlebnisse. Dabei begeistert vor allem der Fischreichtum der Gewässer.

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Zu Besuch im Silbermuseum von Arjeplog

In Arjeplog stößt man mit dem Silbermuseum auf ein Ziel, das man sich in keinem Fall entgehen lassen sollte. Das Museum ist überregional bekannt und beheimatet eine beeindruckende Sammlung des bekannten Arztes Einar Wallquist. Er kam im Jahre 1922 in den hohen Norden und erlebte zunächst im wahrsten Sinne des Wortes einen Kulturschock. Noch heute ist er in der Region als Lappendoktor bekannt. Während seiner Zeit als Arzt musste Wallquist ein nahezu menschenleeres Gebiet betreuen. Aufgrund der enormen Distanzen zwischen den Orten war er oftmals tagelang auf Reisen. Die Entfernungen zwischen den Patienten, die er betreuen musste, waren groß. Doch nicht nur großen Distanzen stellten ihn auf eine harte Probe. Die meisten Patienten, die durch Wallquist betreut und behandelt wurden, waren nicht zahlungsfähig.

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Im Treehotel in Bäumen übernachten

Im Sommer eröffnete in Lappland mit dem Treehotel ein neues Designhotel seine Pforten, dass durchaus manch eine Besonderheit im Petto hat. Das Hotel liegt im Ort Harads und ist nur 60 km vom Polarkreis entfernt. Bis in die bekannte Stadt Lulea sind es nur 70 km. Ohne Zweifel sind die Highlights vom Treehotel auf den ersten Blick zu erkennen. Immerhin finden sich die Hotelzimmer hier in nicht einem schick gestalteten Gebäude, sondern in Bäumen, die teilweise bis zu 6 m hoch sind. Gäste dürfen sich in allen Zimmer des Hauses auf einen beeindruckenden Ausblick freuen, der durchaus mit einem unverwechselbaren Panorama gleichgesetzt werden kann. Hinsichtlich der Einrichtung können sich die Zimmer vom Treehotel sehen lassen und dürfen gerade bei Design-Liebhabern auf Begeisterung stoßen.

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Im Zauber von Fatmomakke

Lappland / SchwedenIn Lappland stößt man bis heute immer wieder auf Orte, die an die Sami erinnern. Viele Orte haben sich als Dörfer der Sami einen Namen machen können und werden heute vor allem aus diesem Grund gern besucht. Einer dieser Orte trägt den Namen Fatmomakke. Mit Fatmomakke präsentiert sich ein einfaches Kirchendorf der Sami, das seinen Wurzeln und Traditionen bis heute treugeblieben ist. Sowohl im Sommer als auch im Winter nehmen Urlauber immer wieder den Weg in den Ort auf sich, um sich von der Kultur der Sami in den Bann ziehen zu lassen. Bekannt ist Fatmomakke aber ebenso als Kreuzungspunkt der Rentierzuwege, die vor allem für die Einheimischen von hoher Bedeutung sind.

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Auf den Spuren der Steinzeit – Vuollerim

Immer wieder stößt man bei einem Streifzug durch Lappland auf historische Reminiszenzen, die die vergangenen Jahrhunderte aufleben lassen. Einen Sprung in die Steinzeit ermöglicht Vuollerim. Im Jahr 1983 wurden in Vuollerim Spuren eines Steinzeitdorfes entdeckt. In den folgenden Jahren widmeten sich Archäologen umfangreichen Untersuchungen, die Licht ins Dunkel brachten. Mittlerweile steht aufgrund des Fundes im Ort ein besonderes Angebot bereit. So können Besucher leben wie vor 6000 Jahren. Dabei sorgen verschiedene Rahmenbedingungen dafür, dass mutige Besucher in die Rolle der steinzeitlichen Jäger eintauchen. Zudem können sich Groß und Klein auf eine Komplettausbildung einlassen. Im Rahmen von dieser lernen sie unter anderem verschiedene Steinzeittechniken kennen. Dazu gehört zum Beispiel das Schlagen von Faustkeilen.

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Die Serpentinen von Stalon

Mit Stalon präsentiert sich ein Ort in Lappland, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Doch die Faszination, die von diesem ausgeht, liegt weniger dem Ortsbild zugrunde als vielmehr der Beschilderung Richtung Utsikt. Folgt man diesen Schildern, gelangt man zu beeindruckend gestalteten Serpentinen, die abwechslungsreicher und aufregender kaum sein könnten. Wer die Serpentinen bezwingt, erreicht eine Flugzeuglandebahn, die sich auf einem beeindruckenden Gipfel befindet. Bereits die Landebahn auf dem Stalonberg ist einen Besuch wert, doch sie ist nicht der einzige Grund für die Reise in luftige Höhen. Besucher haben von der Landebahn einen wunderschönen Blick auf die Umgebung. Die atemberaubende Aussicht lässt die Blicke weit in die Ferne schweifen und zeigt einmal mehr, wie atemberaubend Lappland ist.

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Faszinierend und außergewöhnlich – der Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark

Viele Menschen, die es nach Lappland zieht, nehmen den Weg in den Abisko Nationalpark auf sich und das nicht ohne Grund. Landschaftlich gehört das Gebiet zu den schönsten des Landes. Kenner beschreiben die Landschaft des Abisko Nationalparks nicht selten als außergewöhnlich fantastisch und wählen damit zwei Eigenschaften, die den Nagel auf den Kopf treffen. Markant gestaltet sich der Abisko Canyon, der zu Recht zu den Wahrzeichen des Parks gehört. Ausgehend vom Torneträsk See geht der Abisko Nationalpark direkt in eine steile Gebirgslandschaft über. Dabei streckt er sich in Richtung Lapporten. Das Lapporten hat sich als eines der beliebtesten Gebiete bei Wanderern einen Namen machen können. Zweifelsohne handelt es sich bei diesem um ein Bergmassiv, das beim Anblick an ein Tor erinnert.

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