Stichwort: Lappland

Skansen im Winter

Der Freizeitpark Skansen im Stockholmer Stadtteil Djurgården ist bekanntlich im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Hier findet man einen Zoo, das älteste Museumsdorf der Welt (gegründet 1891) mit etwa 160 Häusern und Bauernhöfen – unter anderem eine Glasbläserei, eine Bäckerei sowie eine Schmiede – und viele erholsame Spazierwege, auf denen man Schweden en miniature von Lappland im Norden bis Skåne im Süden durchwandern kann.
Verschiedenen Veranstaltungen und Konzerte locken ebenfalls viele Besucher in den Park.
Aber auch im Winter zieht Skansen viele Besucher an. Hauptattraktion ist der an den Adventswochenenden (Samstag und Sonntag) stattfindende Weihnachtsmarkt sowie die Lucia-Feierlichkeiten.

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Das Silbermuseum in Arjeplog und Einar Wallquist , der Lappendoktor

Hoch oben im Norden, im schwedischen Lappland, umgeben von Wäldern und Bergen liegt die kleine Stadt Arjeplog am Silvervägen, der Verbindungsstraße, die von Bodø in Norwegen nach Arvidsjaur und dann weiter an die Küste nach Skellefteå führt. Arjeplog ist vor allem bekannt für die Testgelände der Automobilindustrie. Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist jedoch auch das Silbermuseum.

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Winterreise nach Kiruna, Lappland

Zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse in Schweden gehört für mich die Reise nach Kiruna, Lappland. Mit einer Gruppe von Mitstudenten war ich dort für ein paar Tage, ungefähr eine Woche vor Weihnachten. Wir hatten den direkten Flug von Stockholm aus genommen, die Fluglinie hieß bezeichnenderweise „Snowflake“. Wer sich dazu entscheidet, in den Wintermonaten nach Lappland zu reisen, weiß worauf er sich einlässt: Kälte, Schnee und Dunkelheit. Wenn ich jedoch eines in meiner Zeit dort gelernt habe, dann dass selbst diese Begriffe relativ sind. Dick eingemummelt in gefütterter Winterjacke, Moonboots, Fleece-Handschuhen und mehreren Lagen von Socken und Pullis habe ich dort in der trockenen Kälte letzten Endes weniger gefroren, als an so manchen feuchtkalten, windigen Herbsttagen an der Küste. Hinzu kam, dass es in Kiruna zur Zeit unseres Aufenthaltes aufgrund einer Wärmeperiode „nur“ minus 15 Grad Celsius waren. Bekannte, die ein paar Wochen vorher dort gewesen waren, berichteten von Temperaturen von minus 30 Grad Celsius.

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Die Moltebeere – das Gold Lapplands

„Våfflor med Hjortron“ – jeder Lapplandreisende hat das sicher schon mal probiert. Die schwedischen Waffeln mit der Moltebeermarmelade sind einfach köstlich. In Deutschland kann man die Marmelade aus den lappländischen Moltebeeren im Ikea-Shop erwerben, aber natürlich sind die Produkte aus Schweden und vor allem aus Lappland doch noch etwas geschmackvoller.
Was sind nun genau Moltebeeren?

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Die Moltebeere

In Schweden ist die Moltebeere fast in allen Regionen, von Lappland bis Skåne, anzutreffen. Auf Öland kann man sie dagegen nicht sehen. Besonders in Lappland ist sie stark verbreitet. Dort ist sie ein Wahrzeichen. Außerdem ist sie an wenigen Stellen in Norddeutschland zu bewundern. In Deutschland steht sie unter Naturschutz. 

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Laponia – „Nimm deine Spuren wieder mit nach Hause“

„Du musst hier gewesen und doch nicht hiergewesen sein, nimm deine Spuren wieder mit nach Hause.“, sagt Per-Anders Vannar, ein Rentierzüchter, über seine Heimat Laponia. Laponia – das ist einzigartige Natur und Kulturlandschaft in Nordschweden, Lappland. Seit 1996 ist Laponia Welterbe, des Nordens einziges Natur- und Kulturerbe zugleich.

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Norrbotten – Sonnenbad und Nordlicht

Im hohen Norden Schwedens, zwischen Västerbotten im Süden und Finnland im Norden, den Weiten Lapplands im Westen und dem Bottnischen Meerbusen im Osten, liegt Norrbotten. Eine Region, die sich vom Westen zur Küste neigt, mit einem bis zu 40 Kilometer breiten Schärengürtel. Eine Region, in der die Temperaturen im Sommer weit über dreißig Grad liegen können, im Winter örtlich bis auf 40 Grad unter Null sinken. Eine Region, die im Sommer zu den sonnenreichsten Orten Schwedens zählt, durch die aber auch der Polarkreis verläuft – Sonnenbad und Nordlicht.

Aurora Borealis. Foto: gudi&cris / flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Aurora Borealis. Foto: gudi&cris / flickr.com (CC BY-ND 2.0)

 

Norrbotten und Norrbottens län: Wenn heute von Norrbotten die Rede ist, geht es meist um Norbottens län. Die nördlichste Provinz Schwedens macht rund ein Viertel der Fläche Schwedens aus und umfasst einen Teil Schwedisch Lapplands und die historische Provinz Norrbotten. Wobei „historisch“ zu relativieren ist. Norrbotten gehörte einst zum alten Västerbotten und wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts landskap, wie die historischen Provinzen im schwedischen bezeichnet werden.

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Lappland – Schwedens Norden

Ganz im Norden von Schweden am Polarkreis liegt Lappland, das Land der Samen. Die Samen sind ein eigenständiges Volk, die in früheren Zeiten mit ihren riesigen Rentierherden durch Lappland gezogen sind. Durch ihre Musik, ihre eigene Sprache und vor allem auch durch ihre farbenprächtigen Kostüme halten sie bis heute an ihren Traditionen fest. Wer einmal dieses weite und einsame Land besucht hat, der wird von seiner einzigartigen Schönheit fasziniert sein. Im Sommer geht in Lappland die Sonne nicht mehr unter und es ist auch um Mitternacht noch taghell. Im Winter geht die Sonne nicht mehr auf und die Menschen müssen für lange Wochen mit der Dunkelheit leben. In Lappland steht übrigens das einzige Eishotel in Schweden, in dem man nur warm eingepackt schlafen kann.

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Gestatten: Aurora, Aurora borealis

Foto: Tierras Polares

Nordlicht, Polarlicht, Aurora borealis – das Lichterphänomen, das die frostkalte Nacht jenseits des Polarkreises erhellt und für dessen Anblick jährlich Scharen von Touristen lange Anreisewege und Temperaturen jenseits der minus 20 in Kauf nehmen, hat viele Namen. Dabei ist es, ehrlich gesagt, kaum mehr als ein kosmisches Emissionsprodukt. Verursacher ist die Sonne, die elektrisch geladene Teilchen ins Alle schleudert: Sonnenwind. Krumm, wie das elektromagnetische Feld ist, das die Erde umgibt, werden die Teilchen abgelenkt, rutschen gleichsam horizontal an ihm entlang in Richtung der Pole, wo es dann steil nach unten und – schwupp! – rein in die Atmosphäre geht. Dort kollidieren sie mit ansässigen Luftmolekülen, die verständlicherweise verstimmt reagieren und vor lauter Ärger anfangen zu leuchten. Et voilá: Aurora borealis, respektive Aurora australis, denn das stille Himmelsfeuerwerk gibt es auch im Süden zu bestaunen, zumindest theoretisch, in der Praxis steht die Logistik im Weg. Der weltweit südlichste Festlandspunkt ist das argentinische Ushuaia und das liegt, projizierte man es an die Nordhalbkugel, in ungefähr derselben Höhe wie Belfast in Irland. Vom Land aus ist das Südlicht also nur schwer zu sehen, man muss sich aufs Schiff begeben. Wozu aber, wenn man es im Norden so einfach haben kann?

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