Stichwort: Landwirtschaft

Schwedens Geschichte: Bauern, Adel, Geistlichkeit – Die Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter (Teil 2)

Blick in die St. Laurentius Kirche in Söderköping. Hier wurde Magnus Ladulås Frau Helvig 1281 zur schwedischen Königin gekrönt. Zugleich wurden die Kirchenprivilegien in Söderköping verabschiedet. Foto: Xauxa 2003 /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Blick in die St. Laurentius Kirche in Söderköping. Hier wurde Magnus Ladulås Frau Helvig 1281 zur schwedischen Königin gekrönt. Zugleich wurden die Kirchenprivilegien in Söderköping verabschiedet. Foto: Xauxa 2003 /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Grundlage der sich im mittelalterlichen Schweden entwickelnden Ständeordnung war das Bauerntum. Unter Einflüssen wie der Entwicklung der Monarchie und Christianisierung wie auch Bevölkerungswachstum und Handelsbeziehungen differenzierte sich die schwedische Bevölkerung rechtlich und sozial weiter aus.

Wie im ersten Teil der Betrachtung zur Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter dargestellt, fiel dem Landbesitz sowie der landwirtschaftlichen Entwicklung in diesem Prozess besonderes Gewicht zu. Daneben wuchs im Mittelalter die Bedeutung des Bergbaus, womit die Entstehung neuer Statusgruppen einherging. Entscheidenden Einfluss auf die entstehende Gesellschaftsordnung hatte, nicht zuletzt, die Verleihung besonderer Privilegien aufgrund besonderer Aufgaben durch die schwedische Krone. An erster Stelle die Abgabenfreiheit. Profiteure waren Geistlichkeit und Adel.

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Schwedens Geschichte: Bauern, Adel, Geistlichkeit – Die Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter (Teil 1)

In Hjulbäck. Der älteste Beleg des Dorfes am Siljan in Dalarna stammt von 1325. Foto: Calle Eklund/V-wolf /commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

In Hjulbäck. Der älteste Beleg des Dorfes am Siljan in Dalarna stammt von 1325. Foto: Calle Eklund/V-wolf /commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

 

Die treibenden Kräfte der schwedischen Unabhängigkeitsbestrebungen im Zeitalter der Kalmarer Union waren Adel, Bergleute und Hüttenunternehmer, die Bauern von Dalarna, die Stockholmer Bürgerschaft. Dabei zeigt sich fortgeschrittene Differenzierung der Bevölkerung, die mit dem politischen, wirtschaftlichen aber auch geistlichen Wandel im mittelalterlichen Schweden einhergeht. Zum Spätmittelalter hatte sich eine Ständeordnung entwickelt, die das gesellschaftliche Gefüge bis ins 19. Jahrhundert prägen sollte.

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Klippenküste am Vättern wurde Schwedens fünftes UNESCO-Biosphärenreservat

Die jahrzehntelange Arbeit hat sich gelohnt: Im Juli 2012 wurde die Ostküste des Vättern zum fünften und jüngsten schwedischen UNESCO-Biosphärenreservat ernannt. Die Klippenküste mit dem Namen „Östra Vätterbranterna“ hat jetzt denselben Status wie in Deutschland z. B. die Schwäbische Alb, der Spreewald und das Wattenmeer. Die offizielle Einweihung fand in der zweiten Septemberwoche statt.

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