Stichwort: Königin Silvia

Schloss Drottningholm – Wohnsitz der königlichen Familie

Schloss Drottningholm. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Holger Ellgaard

Schloss Drottningholm. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Holger Ellgaard

Auch wenn viele der Meinung sind, die schwedische Königsfamilie wohnt im Stockholmer Schloss – das ist nicht der Fall. Der private Wohnsitz der königlichen Familie ist Schloss Drottningholm.

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Anni-Frid Lyngstadt – ein ABBA Mitglied wurde zur Prinzessin

Anni-Frid Lyngstad mit Benny 1976. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Verhoeff, Bert/Anefo

Anni-Frid Lyngstad mit Benny 1976.
Foto aus Wikipedia. Fotograf: Verhoeff, Bert/Anefo

Schon von klein auf wollte Anni-Frid Lyngstad ein Star sein. Sie schaffte es als Mitglied der Band ABBA. Im Gegensatz zu Agnetha, der blonden Sängerin von ABBA, die mit ihrer Stimme den Sound der Band prägte, der aber eigentlich das Familienleben immer wichtiger war, war Anni-Frid oder einfach Frida genannt, der Erfolg der Band immer wichtig. In eher ärmlichen Verhältnissen und ohne Vater aufgewachsen, wollte sie später berühmt und reich werden. Und das hat sie geschafft.

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Die Deutsche St. Gertrudskirche in Stockholm: Eine Auslandsgemeinde mit Geschichte

Deutsche Kirche Stockholm / Foto: Inga v. Thomsen

„Fürchtet Gott! Ehret den König!“ Golden leuchten die Buchstaben über dem eisernen Portal den Besuchern entgegen. Die auf Deutsch gehaltenen Sätze lassen viele deutschsprachige Passanten stehen bleiben – und dann nicken: „Ach so, das ist die Deutsche Kirche!“ Oft folgt auf das Nicken aber auch gleich ein staunendes Kopfschütteln: „Wie groß und prächtig die Kirche ist.“ 

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Prinzessin Madeleine im Liebesglück

Im Sommer 2013 heiratet Prinzessin Madeleine ihren Chris (Quelle: Kungahuset.se).

Im schwedischen Königshaus steht die nächste Hochzeit an: Im Sommer 2013 heiratet die zweite Tochter von Königin Silvia und König Carl XVI. Gustaf. Sie sind über die Wahl von Prinzessin Madeleine entzückt und schwärmen über den „sehr freundlichen und warmherzigen“ Schwiegersohn in spe Christopher O’Neill.

Und sie stehen hinter ihm. Erst jüngst warfen schwedische Medien dem US-amerkanischen Investmentbanker unseriöse Geschäftspraktiken vor. So berichtete die Zeitung Aftonbladet, seine Firma Noster Capital sei im Steuerparadies der Cayman Inseln gemeldet, obwohl der eigentliche Firmensitz im US-Bundesstaat Delaware liege. Diesen Vorwürfen schob das Königshaus einen Riegel vor und veröffentlichte eine von seinem Anwalt verfasste Stellungnahme.

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Der schwedische Nationalfeiertag am 6. Juni – der Tag der schwedischen Flagge

Der Tag der schwedischen Flagge. Foto Tage Olsin, Hofres, Wikipedia

Die Schweden sind stolz auf ihr Land und am 6. Juni feiern sie ihren Nationalfeiertag. Worauf begründet sich dieser Tag und wie wird er in Schweden gefeiert?

Den schwedischen Nationalfeiertag gibt es seit 1983. Man feiert die Wahl Gustav Vasas zum König im Jahre 1523 (obwohl er eigentlich erst 1528 gekrönt wurde, aber schon 1523 in Stockholm einzog) und damit die Auflösung der Union mit Dänemark, wodurch Schweden zu einem selbstständigen Staat wurde, sozusagen der Beginn des modernen Schweden. Die neue schwedische Verfassung trat ebenfalls an einem 6. Juni in Kraft, und zwar im Jahr 1809. Der Tag wird auch, bzw. wurde früher, als er noch nicht offizieller Feiertag war, als „Tag der schwedischen Flagge“ bezeichnet. Schon 1916 feierte man diesen Gedenktag, 1983 wurde er dann zum Nationalfeiertag erklärt und seit 2005 ist er auch ein arbeitsfreier Feiertag.

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Königin Victoria von Schweden – eine aus Baden stammende schwedische Königin

Wie die derzeitige Königin Silvia ist schon vor etwa 100 Jahren bereits eine Deutsche durch Heirat Königin von Schweden geworden. Es handelte sich dabei um die aus Baden stammende Victoria, die den schwedischen Kronprinzen Gustav heiratete und dadurch ins schwedische Königshaus einzog und Königin wurde. Die jetzige Kronprinzessin Victoria von Schweden ist übrigens nach ihr benannt.

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Große Oper auf Drottningholm

Schloß Drottningholm, Bild: Alexis Daflos/ Kungl. Hovstaterna

Willkommen im 18. Jahrhundert und im „Versailles des Nordens“! Welche Kulisse könnte für klassische Opernaufführungen angemessener sein als das königliche Schloß „Drottningholm“ vor den Toren Stockholms? Mit „Don Giovanni“ in der zweiten Saison und jetzt zusätzlich „Cosi Fan Tutte“ zeigt „Drottningholms slottsteater“ diesen Sommer über Mozarts Meisterwerke. Der Ticketverkauf beginnt am 25. März.

Die "Porzellanküche" in Drottningholm, Bild: Åke E:son Lindman

Das Anwesen Drottningholm ist nicht nur zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden, sondern steht auch auf der Liste des New-York-Times-Bestsellers „1.000 places to see before you die“. Ein Stockholm-Aufenthalt ohne Ausflug zum Wohnsitz der königlichen Familie ist somit eigentlich Sünde. Zumal die alten Gemäuer ihren Reiz auch dadurch erhalten, dass König Carl Gustav und Königin Silvia aus den Fenstern des südlichen Flügels geradezu auf die Touristen schauen können. Und vielleicht lässt sich auch umgekehrt ein Blick erhaschen…

Das Barockschloss ist also für die Allgemeinheit geöffnet, selbst dann, wenn die Royals daheim sind. Im Sommer finden regelmäßig Führungen inner- und außerhalb des Schlosses statt; im Park kann man picknicken und die verschiedenen Pflanzenausstellungen bewundern. Im Dezember macht regelmäßig der Weihnachtsmarkt auf Drottningholm von sich reden.

Musikfreunde kommen nach Drottningholm wegen der aufthentischen Opernsinszenierungen im „slottsteater“. Mit dem Theater-Bus von Stockholm ist man in weniger als einer halben Stunde dort – und gleichzeitig zurück im 18. Jahrhundert. Holzbühne und Gestühl sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Authentische Kulissen, alle Aufbauten und die Bühnentechnik stammen noch aus der Zeit, als Königin Lovisa Ulrike ihrem Hofstaat hier musikalische Zerstreuung gönnte.

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Der Skandal des Carl Gustavs – ein gefallener König?

Bengt Nyman / Wikimedia Commons

Die meisten von Euch werden sicher die Schlagzeilen der letzten Wochen mit einem gewissen Erstaunen verfolgt haben: König Carl Gustav, ein Monarch und ein angeblicher Edelmann beschmutzt mit Skandalgeschichten ganz Schweden. Er soll nicht nur untreu gewesen sein, sondern dabei auch die Grenzen der Legalität überschritten haben. Von Drogen und Prostitution ist da die Rede.

Zutage gefördert hat all die Geschichten der emsige Journalist Thomas Sjöberg und in seinem Buch „Den motvillige monarken“ („Der widerwillige Monarch“) zusammengefasst.

Dass der König Camilla Henemark, die damalige Sängerin der Band Army of Lovers, als seine Mätresse gehalten haben soll, ist dabei nicht einmal das Schlimmste. Wer will da schon den ersten Stein werfen?

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