Stichwort: König

Schloss Gripsholm, die Perle am Mälaren

Das wunderschöne Schloss Gripsholm

Das wunderschöne, romantische Schloss Gripsholm liegt am Mälarensee in Mariefred in der Gemeinde Strängnäs. Spätestens seit 1931 kennt man das Märchenschloss auch in Deutschland, denn in diesem Jahr schrieb Kurt Tucholsky die gleichnamige Liebesgeschichte. Schloss Gripsholm gehört zu den besondersten Sehenswürdigkeiten Skandinaviens. Malerisch erhebt es sich aus dem Wasser und leuchtet mit seinen Backsteintürmen in der Sonne. Das Schloss ist ein grosser Teil der schwedischen Geschichte. Schliesslich galt es ca. 500 Jahre als die königliche Residenz.

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Seit 40 Jahren König: Thronjubiläum von Carl Gustaf

König Carl Gustaf im Portrait anlässlich seines Thronjubiläums

Carl Gustaf feierte nach 40 Jahren im Dienste Schwedens im September sein Thronjubiläum (Foto: Sveriges Kungahuset).

Am 15. September 1973 wurde Carl Gustaf zum schwedischen Staatsoberhaupt – vier Tage nach dem Tod seines Großvaters Gustav VI. Adolf, von dem er durch den Tod seines Vaters direkt die Krone übernahm. Ans Aufhören denkt der heute 67-Jährige noch lange nicht. Und so lange die Gesundheit mitspielt, wird sich daran auch nichts ändern. Drei Tage lang haben die Schweden mit ihrem Monarchen gefeiert.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Innerer Frieden

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Tagungsort des „Reformationsreichstages“ 1527: Schloss Västerås. Foto: Användare:Chrizz /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Die Sicherung der Position Gustav Vasas und im Folgenden der Aufstieg der Vasa-Dynastie ging mit dem Aufbau eines starken Staates einher. Ein Mittel zur Stärkung des schwedischen Königtums nach dem Ausscheiden aus der Kalmarer Union war die Reformation. Doch galt es weiterhin, sich gegen die innere Opposition durchzusetzen.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Reformation in Schweden

Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm

Eine der bedeutenden Figuren der Reformatoren in Schweden: Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm. Foto: Karnosin /commons.wikimedia.org/wiki/File:Storkyrkan2.jpg (CC BY-SA 3.0)

 

Die Wahl Gustav Vasas zum König bedeutete das endgültige Ausscheiden aus der Kalmarer Union und die Unabhängigkeit Schwedens, doch nicht das Ende dänischer Begehrlichkeiten. Zudem sah sich der neue Throninhaber einer inneren Opposition sowie einem Schuldenberg gegenüber. Ein Mittel zur Sicherung und zum Ausbau seiner Position – der Position des schwedischen Königtums – fand Gustav I. Vasa in der Reformation in Schweden.

„Reformationsreichstag“ von Västeras 1527 „verstaatlicht“ die Kirche

Möglicherweise fasste Gustav Vasa die Reformation der schwedischen Kirche schon vor seiner Thronbesteigung ins Auge. Zumindest machte er sich früh ans Werk die Lehre Martin Luthers in Schweden durchzusetzen – zum Vorteil eines starken Staates und seiner eigenen Position.

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