Stichwort: Kirche

Die Masthuggskirche – Wahrzeichen mit Ausblick

Die Masthuggskirche in Göteborg

Die Masthuggskirche mit ihrem dominanten Turm im Göteborger Stadtteil Stigberget. Foto: Arild Vågen /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Die Masthuggskirche ist ein Wahrzeichen Göteborgs. Schon aus der Ferne ist der eher einem Wehrturm ähnelnde mächtige Kirchturm sichtbar. Zugleich markiert die Kirche einen der schönsten Aussichtspunkte der westschwedischen Metropole. Doch nicht nur deshalb ist die Masthuggskirche ein lohnenswertes Ziel.

Er ist das Erste und das Letzte was Seefahrer von Göteborg sehen, heißt es vom Turm der Masthuggskirche. Mit seinen 60 Metern Höhe beherrscht den Hügel oberhalb des Stigbergstorgets, den Masthugget. Der Hahn auf der Kirchturmspitze schaut in 127 Metern über dem Meeresspiegel über die westschwedische Hafenstadt .

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Die Kirche von Nora

Nora liegt unweit von Örebro in der schwedischen Provinz Örebro län am Norasjön. Die idyllische Stadt ist eine von drei besonders schönen Holzstädten in Schweden und hat ca. 7000 Einwohner. In der Kleinstadt, in der das Leben ziemlich ruhig abläuft, gibt es wunderschöne Häuser, Cafés, Museen und andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Auch die schöne Uferpromenade lädt zu einem ausgiebigen Spaziergang ein.

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Die mittelalterliche Kirche von Hjärtlanda

Die Kirche von Hjärtlanda mit freistehendem Kirchturm

Die Kirche von Hjärtlanda mit freistehendem Kirchturm

 

Die mittelalterliche Kirche von Hjärtlanda befindet sich in der Gemeinde Sävsjö in Småland. Ursprünglich gehörte Hjärtlanda zur gleichen Kirchgemeinde wie Hultsjö und Skepperstad. Erst im zwanzigsten Jahrhundert wechselte sie zu der Kirchgemeinde von Sävsjö. Die Kirchgemeinde war sehr klein und wechselte in den letzten 2 Jahrhundert in verschiedene Gemeinden.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Reformation in Schweden

Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm

Eine der bedeutenden Figuren der Reformatoren in Schweden: Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm. Foto: Karnosin /commons.wikimedia.org/wiki/File:Storkyrkan2.jpg (CC BY-SA 3.0)

 

Die Wahl Gustav Vasas zum König bedeutete das endgültige Ausscheiden aus der Kalmarer Union und die Unabhängigkeit Schwedens, doch nicht das Ende dänischer Begehrlichkeiten. Zudem sah sich der neue Throninhaber einer inneren Opposition sowie einem Schuldenberg gegenüber. Ein Mittel zur Sicherung und zum Ausbau seiner Position – der Position des schwedischen Königtums – fand Gustav I. Vasa in der Reformation in Schweden.

„Reformationsreichstag“ von Västeras 1527 „verstaatlicht“ die Kirche

Möglicherweise fasste Gustav Vasa die Reformation der schwedischen Kirche schon vor seiner Thronbesteigung ins Auge. Zumindest machte er sich früh ans Werk die Lehre Martin Luthers in Schweden durchzusetzen – zum Vorteil eines starken Staates und seiner eigenen Position.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Der Stortorget

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Der Stortorget ist das Herzstück Karlskronas. Der große Marktplatz liegt im Zentrum der Insel Trossö, am höchsten Punkt. Aus herausgehobener Position richtet Karl XI. seinen Blick gen Süden vorbei an Dreifaltigkeitskirche und „Wasserburg“, im Rücken das monumentale Rathaus, gegenüber die barocke Fredrikskyrkan – ausgewählte Gebäude des UNESCO-Welterbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Die Admiralitätskirche

Weltkulturerbe: Die Admiralitätskirche in Karlskrona, rechts vorm Eingang steht Gubben Rosenbom. Foto: Henrik Sendelbach /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Weltkulturerbe: Die Admiralitätskirche in Karlskrona, rechts vorm Eingang steht Gubben Rosenbom. Foto: Henrik Sendelbach /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Die Admiralitätskirche, auf Schwedisch Amiralitetskyrkan, ist eine der der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt – Schwedens größte Holzkirche. Ein beliebter Anlaufpunkt bei einem Stadtbummel durch  Karlskrona. Ursprünglich als Provisorium errichtet, gehört das Gotteshaus zu den ältesten Gebäuden der südschwedischen Stadt und zum Weltkulturerbe „Marinestadt Karlskrona“.

Die Admiralitätskirche ist eine der 1998 zum Weltkulturerbe ernannten Stätten auf Karlskronas Hauptinsel. Sie liegt im Südosten von Trossö, ein paar Schritte vom Hafen.

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Schwedens Geschichte: Bauern, Adel, Geistlichkeit – Die Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter (Teil 2)

Blick in die St. Laurentius Kirche in Söderköping. Hier wurde Magnus Ladulås Frau Helvig 1281 zur schwedischen Königin gekrönt. Zugleich wurden die Kirchenprivilegien in Söderköping verabschiedet. Foto: Xauxa 2003 /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Blick in die St. Laurentius Kirche in Söderköping. Hier wurde Magnus Ladulås Frau Helvig 1281 zur schwedischen Königin gekrönt. Zugleich wurden die Kirchenprivilegien in Söderköping verabschiedet. Foto: Xauxa 2003 /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Grundlage der sich im mittelalterlichen Schweden entwickelnden Ständeordnung war das Bauerntum. Unter Einflüssen wie der Entwicklung der Monarchie und Christianisierung wie auch Bevölkerungswachstum und Handelsbeziehungen differenzierte sich die schwedische Bevölkerung rechtlich und sozial weiter aus.

Wie im ersten Teil der Betrachtung zur Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter dargestellt, fiel dem Landbesitz sowie der landwirtschaftlichen Entwicklung in diesem Prozess besonderes Gewicht zu. Daneben wuchs im Mittelalter die Bedeutung des Bergbaus, womit die Entstehung neuer Statusgruppen einherging. Entscheidenden Einfluss auf die entstehende Gesellschaftsordnung hatte, nicht zuletzt, die Verleihung besonderer Privilegien aufgrund besonderer Aufgaben durch die schwedische Krone. An erster Stelle die Abgabenfreiheit. Profiteure waren Geistlichkeit und Adel.

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Husaby Kyrka –Die Kirche von Husaby

 

Husaby Kyrka

Nordöstlich von der Stadt Lidköping in der schwedischen Provinz Västra Götlands län befindet sich die Kirchengemeinde Husaby. Im Jahre 1008 soll der erste schwedische König Olaf Skötkonung in der St.-Siegfrieds-Quelle getauft worden sein. Weiterhin wird behauptet, dass Olaf die Bischofsburg errichten ließ, die heute nur noch als Ruine zu bestaunen ist. Später wurde der Ort zum ersten Sitz des Erzbischofs von Schweden ernannt.

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Schwedens Geschichte: Entwicklung des Schwedischen Reiches im Mittelalter – Die frühe Monarchie

St. Sigfrids Quelle in Husaby. Der Legende nach Taufort Olovs Skötkonnung. Foto: Fred J /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 1.0)

St. Sigfrids Quelle in Husaby. Der Legende nach Taufort Olovs Skötkonnung. Foto: Fred J /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 1.0)

 

Mit der Taufe Königs Olov Skötkonnung und der ersten „Einigung“ der Herrschaftsgebiete der Svear und Götar zum Svea Rike (um 1008) unter ihm bricht eine neue Zeit in Schwedens Geschichte an: das Mittelalter. Eine Epoche, die etwa 500 Jahre dauerte. Bis zur Wahl Gustav Vasas zum König 1523. 500 Jahre, in denen sich die Monarchie durchsetzt, das „Schwedische Reich“ Formen annimmt.

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