Stichwort: Karlskrona

Marinemuseum Karlskrona – „Neptun“ mit neuer U-Boot-Ausstellung

Marinmuseum Karlskrona

Marinemuseum Karlskrona vom Schulschiff „Jarramas“ aus gesehen. Foto: Marinmuseum Karlskrona (CC BY 2.0)

Am 6. Juni 2014, Schwedens Nationalfeiertag, öffneten sich im Marinemuseum Karlskrona die  Luken der „HMS Neptun“. Rund um Schwedens zweitgrößtes Museumsexponat wird Besuchern in der südschwedischen Welterbestadt 110-jährige U-Boot-Geschichte in einer neuen Ausstellung präsentiert.

Lange Jahre lag die „HMS Neptun“ im Marinehafen vor Anker. Bevor sie 2008 dem Marinemuseum Karlskrona übergeben wurde. Nach weiteren Jahren der Vorbereitung „ging“ das U-Boot der „Näcken-Klasse“ 2012 an Land. Mit einem Gewicht von 800 Tonnen, einer Breite von 6 Metern und einer Länge von 49,5 Metern ist die „Neptun“ nach der „Vasa“ im Stockholmer Vasamuseet das zweitgrößte Museumsexponat Schwedens.

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Weltwunder in Karlskrona

Weltwunder haben immer einen besonderen Anfang: Man schreibt das Jahr 1679, da wird der alte dänische Bauer Vittus Andersson gezwungen von der schwedischen Krone, sein Eigentum an eben diese zu verkaufen. Die Schweden hatten den letzten Krieg gewonnen gegen den Erzfeind Dänemark und begannen, das Land neu zu ordnen. Da war es etwas Pech für den dänischen Bauern, dass ausgerechnet seine Insel Trossö eine strategisch günstige Lage hatte – historisch gesehen, ist das kleine Eiland die Stammzelle des heutigen Karlskrona, welches 1998 in die  Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde und welches durchaus eine Verbindung zu den sieben Weltwundern der Antike besitzt.

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Die „Festung“ Karlskrona

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Teil des inneren Verteidigungsrings von Karlskrona: Das Pulvermagazin auf Ljungskär, westlich von Trossö. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Mit der Gründung der Marinebasis gediehen die Pläne zum Ausbau der „Festung“ Karlskrona. Nicht alle Pläne wurden verwirklicht – teils aus Geld- oder Zeitmangel, teils in Friedenszeiten zurückgestellt. Dennoch entstand im Laufe der Jahre und Jahrhunderte ein Verteidigungsring um Marinebasis und Stadt. Großteils erhalten sind die Festungsanlagen Bestandteil des Weltkulturerbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Marinehafen und Marinewerft

Karlskrona Repslagarbanan

Schwedens längstes Holzhaus und Welterbe: Die Repslagarbanan. Die „Reeperbahn“ auf Lindholmen, Karlskrona. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Im Schutz der Schären, Bastionen und dicker Mauern liegen im Süden der Insel Trossö Marinehafen und Marinewerft. Seit 300 Jahren Basis der schwedischen Marine und Herzstück(e) des Welterbes „Marinestadt Karlskrona“.

Einst führten Gleise vom Bahnhof unter dem Herzen – des zivilen – Karlskronas, dem Stortorget, durch den heutigen Admiralitätspark bis zur Marinebasis im Süden Trossös. Besucher die den Spuren dieser „geheimen“ Linie bei einem Stadtbummel durch Karlskrona folgen, erreichen bald das Tor zum Welterbe Örlogshamnen und Örlogsvarvet, zum Marinehafen und der Marinewerft, die 1684 von Vämö nach Trossö verlegt wurde.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Bummeln im Grünen

Blekingeflickan im Hoglands park

Blekingeflickan im Hoglands park. Erschaffen von Gustav Nilsson, 1960. Im Hintergrund die Statue Karls XIII. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Ein Stadtbummel durch das Welterbe „Marinestadt Karlskrona“ mit den Festungsanlagen, Marinehafen und –werft, historischer Bebauung kann tages- und Tage füllend sein. Aussicht auf Erholung und Zerstreuung bietet die Schärenwelt vor der Haustür. Doch auch bei den Streifzügen durch Schwedens einzige Barockstadt selbst gibt es Möglichkeiten zum Verschnaufen – in den Parks und Grünanlagen.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Der Stortorget

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Der Stortorget ist das Herzstück Karlskronas. Der große Marktplatz liegt im Zentrum der Insel Trossö, am höchsten Punkt. Aus herausgehobener Position richtet Karl XI. seinen Blick gen Süden vorbei an Dreifaltigkeitskirche und „Wasserburg“, im Rücken das monumentale Rathaus, gegenüber die barocke Fredrikskyrkan – ausgewählte Gebäude des UNESCO-Welterbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Die Admiralitätskirche

Weltkulturerbe: Die Admiralitätskirche in Karlskrona, rechts vorm Eingang steht Gubben Rosenbom. Foto: Henrik Sendelbach /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Weltkulturerbe: Die Admiralitätskirche in Karlskrona, rechts vorm Eingang steht Gubben Rosenbom. Foto: Henrik Sendelbach /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Die Admiralitätskirche, auf Schwedisch Amiralitetskyrkan, ist eine der der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt – Schwedens größte Holzkirche. Ein beliebter Anlaufpunkt bei einem Stadtbummel durch  Karlskrona. Ursprünglich als Provisorium errichtet, gehört das Gotteshaus zu den ältesten Gebäuden der südschwedischen Stadt und zum Weltkulturerbe „Marinestadt Karlskrona“.

Die Admiralitätskirche ist eine der 1998 zum Weltkulturerbe ernannten Stätten auf Karlskronas Hauptinsel. Sie liegt im Südosten von Trossö, ein paar Schritte vom Hafen.

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Karlskrona – Welterbe im Schärengarten

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Im südschwedischen Karlskrona, etwas außerhalb des Stadtzentrums, das vielleicht schwedischste aller Postkarten- und Fotomotive – Brändaholm. Eine kleine Siedlung mit ihren schwedenroten Häuschen, keins ohne blaugelbe Flagge, idyllisches Grün direkt am Wasser, Blick auf das historische Karlskrona. Brändaholm ist Teil der Insel Dragsö. Eine von etwa dreißig Inseln und Inselchen in Schwedens südlichstem Schärengarten auf denen Karlskrona – als Marinestadt – gegründet wurde.

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Ein Wochenende in Karlskrona – im Jahr 1804

„Es ist auffallend, wie viele hübsche Gesichter man in Karlskrona […] sieht. Die Stirn und Nase hat gewöhnlich viel Stärke und Präzision, die Augen sprechen Klarheit und Verstand, weniger Phantasie, der feine Mund deutet auf Kraft, nicht auf Fülle, der Wuchs ist leicht und kühn bei Männern und Weibern.“ – Mit dieser freundlichen Einschätzung beschloss der von der Insel Rügen im damaligen Schwedisch-Pommern stammende Ernst Moritz Arndt (1769–1860) den Bericht über seinen Aufenthalt in Karlskrona, einer der letzten Stationen einer mehrmonatigen Reise. Im vierten Band des immer noch lesenswerten Berichts über die „Reise durch Schweden im Jahre 1804“ beschreibt Arndt unter dem Datum des 18./19. August – einem Wochenende – seine Zeit in Karlskrona.

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