Stichwort: Hemavan

Der Blå Vägen – eine der Traumstraßen in Schwedisch Lappland

Der Blå Vägen durch Schweden. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Sunehelgesson

Der Blå Vägen durch Schweden. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Sunehelgesson

Silvervägen, Sagavägen, Blå Vägen – die schwedischen Straßen, vor allem in Lappland, tragen häufig einen Namen der Neugierde weckt. Was verbirgt sich hinter diesen Bezeichnungen?

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Die Saltoluokta Fjällstation

Gemütlicher Empfangsbereich der Saltoluokta Fjällstation. Foto erstellt vom STF, Schweden

Gemütlicher Empfangsbereich der Saltoluokta Fjällstation. Foto erstellt vom STF, Schweden

Am Anfang oder Ende eine Wanderung im nördlichen Teil des Kungsleden – des berühmten Wanderwegs in Lappland – bietet sich eine Übernachtung in der Saltoluokta Fjällstation an. Saltoluokta ist eine der ältesten Übernachtungstationen am Kungsleden, und dazu eine der rustikalsten und gemütlichsten.

Der gesamte Kungsleden, oder Königspfad, wie er auf Deutsch genannt wird, erstreckt sich über eine Länge von fast 800 km von Sälen in Dalarna bis Abisko in Lappland. Der nördliche Teil, der bisher noch keine Verbindung mit dem südlichen hat, verläuft über 425 km von Hemavan bis Abisko. Entlang des Kungsleden kann man in den Fjällstugor (Hütten) übernachten oder in den größeren, etwas komfortableren Fjällstationen. Eine davon ist die Saltoluokta Fjällstation. Viele Wanderer beginnen hier ihre Tour entweder nach Süden oder nach Norden auf dem Kungsleden oder auch in den Sarek. Gerade die Strecke von Saltoluokta bis Abisko ist sehr beliebt und kann in etwa 8 Tagen erwandert werden. Aber auch Tagestouren bieten sich von Saltoluokta aus an.

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Lapporten – das Tor zu Lappland

Lapporten. Foto: Heide

Lapporten heißt auf Deutsch Lappenpforte, also das Tor zu Lappland. Den Begriff hat man ja vielleicht schon mal gehört, vielleicht auch auf einer Lapplandreise. Aber was versteht man darunter? Gibt es ein Tor nach Lappland?

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Skifahren in Schweden

Skihang in Sälen, Dalarna. Foto: Notwist, auf Wikipedia

Auch in Schweden kann man Skifahren! Schweden hat zwar keine so gigantischen Skigebiete anzubieten, wie man sie in den Alpen vorfindet, aber auch hier ist Skifahren mit allem was dazu gehört möglich und dabei geht es bedeutend ruhiger und entspannter zu als in den großen Skigebieten in den Alpen. Nicht zu vergessen, dass man aufgrund der Kälte hier traumhaftem Pulverschnee vorfinden kann.

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Tärnaby – ein kleiner Ort, aber weit und breit bekannt

Kirche in Tärnaby. Bild: Sandivas, Wikipedia

Wer kennt den kleinen Ort Tärnaby im schwedischen Fjäll, hoch oben in Lappland? Wer sich für Skifahren interessiert, dürfte ihn kennen. Hier stammen sie her, die großen Skifahrer Schwedens: Ingemar Stenmark, Anja Pärson, Stig Strand, Bengt Fjällberg (übrigens ein Cousin von Ingemar Stenmark) und Jens Byggmark. Hier in Tärnaby sind sie aufgewachten und hier haben sie das Skifahren gelernt. Auch wenn sie hier nicht mehr wohnen, so ist Tärnaby doch stolz auf seine Berühmtheiten.

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Der Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Der Abisko Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks Schwedens. Er wurde bereits 1909 zum Nationalpark erklärt, umfasst eine Fläche von 77 km² und liegt im schwedischen Lappland, an der Grenze zu Norwegen. Der Name leitet sich von dem dort gelegenen Ort Abisko ab. Der nordsamische Begriff Abisko heißt so viel wie „der Wald bei dem großen Wasser“. Und mit dem großen Wasser ist der Torneträsk gemeint, der See an den der Park im Norden angrenzt, der siebtgrößte See Schwedens. Der Abisko Nationalpark verläuft von Abisko und vom Torneträsk nach Süden, die beiden höchsten Berge im Park sind der Slattatjahka mit 1191 m und der Nuolja mit 1169 m.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 1)

Der Kungsleden, oder der Königspfad, wie er auf Deutsch genannt wird, erstreckt sich von Lappland bis Mittelschweden, genau genommen von Abisko bis nach Sälen in Dalarna. Wandern in der schwedischen Natur! Vor allem der nördliche Teil ist bei Wanderern sehr beliebt und entsprechend frequentiert. Die Strecke ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die man als Tagesetappen erwandern kann. Übernachtet wird in den Fjällstugor (Hütten) des STF (Svenska Touristföreningen, der schwedische Wanderverein) oder in den Fjällstationen.

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Hemavan und Tärnaby – Heimat von Legenden

Bild: wikimedia.commons

„Endstation Wildnis“ könnte auf dem Ortsschild von Hemavan stehen, das auf dem Weg nach Norwegen und Mo i Rana direkt ins schwedische Gebirge führt. Auf dem 65. nördlichen Breitengrad schlängelt sich die Straße E 12 durch das Tal des Umeåälven in den letzten Ort vor der Grenze. Ein Ausgangspunkt für Streifzüge in das Naturreservat „Vindelfjällen“ – für Wanderer oder Wintersportler. Doch Letztere finden in Hemavan auch einen quirligen Ski-Circus mit Pisten und Partyleben.

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