Stichwort: Hauptstadt

Von Sveaborg zu Suomenlinna – Die Seefestung vor Helsinki

Blick auf die Seefestung Suomenlinna/Sveaborg. Foto: Migro /commons.wikimedia.org/

Blick auf die Seefestung Suomenlinna/Sveaborg. Foto: Migro /commons.wikimedia.org/

 

In Sichtweite zur finnischen Hauptstadt Helsinki liegt die Seefestung Suomenlinna. Vor über 250 Jahren als „Sveaborg“ von Schweden zum Schutz der östlichen Grenze gegründet, wuchs das Bollwerk zu einer der größten maritimen Festungsanlagen weltweit – von Zeitgenossen auch als „Gibraltar des Nordens“ bezeichnet. Später richteten sich die Kanonen gen Westen – unter russischer Herrschaft. Heute, nach bewegter Geschichte, ist Suomenlinna eines der beliebtesten Ausflugsziele Finnlands und ein kultureller Schatz: Suomenlinna, die „Finnenburg“ ist UNESCO-Weltkulturerbe.

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Karlskrona – Welterbe im Schärengarten

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Im südschwedischen Karlskrona, etwas außerhalb des Stadtzentrums, das vielleicht schwedischste aller Postkarten- und Fotomotive – Brändaholm. Eine kleine Siedlung mit ihren schwedenroten Häuschen, keins ohne blaugelbe Flagge, idyllisches Grün direkt am Wasser, Blick auf das historische Karlskrona. Brändaholm ist Teil der Insel Dragsö. Eine von etwa dreißig Inseln und Inselchen in Schwedens südlichstem Schärengarten auf denen Karlskrona – als Marinestadt – gegründet wurde.

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Artipelag – „Art“ im „Archipelago“

Artipelag von der Südseite, vom Meer gesehen. Foto: Bengt Oberger /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Artipelag von der Südseite, vom Meer gesehen. Foto: Bengt Oberger /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

„Art“ und „Archipelago“, die englischen Begriffe für Kunst und Schären verwachsen zu „Artipelag“. Genauso verwachsen sollen Kunst und Kultur, Design und Architektur mit der malerischen Landschaft des Schärengartens vor der schwedischen Hauptstadt: Im Juni öffnete das neue Kunstzentrum Artipelag seine Pforten.

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Stockholms stadsbibliotek – Monument neuen Stils

Stockholms stadsbibliotek. Foto: EnDumEn /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Stockholms stadsbibliotek. Foto: EnDumEn /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Stockholms stadsbibliotek bezeichnet das Hauptgebäude der Stockholmer Stadtbibliothek. Das markante rostrote Gebäude im Stadtteil Vasastaden zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der schwedischen Hauptstadt. 1928 eingeweiht ist der „Büchertempel“ beispielhaft für einen neuen architektonischen Stil in Schweden.

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Ericsson Globe Arena oder die Sonne in Stockholm

Eines der besonderen Wahrzeichen Stockholms ist die Ericsson Globe Arena. Ob bei Konzerten oder Eishockeyspielen, die Mehrzweckarena im Süden der schwedischen Hauptstadt besticht mit ihrer außergewöhnlichen Architektur. Und mit SkyView öffnet sich Stockholm von oben – vom höchsten Punkt des größten kugelförmigen Gebäudes der Welt.

Blick auf die Ericsson Globe Arena. Foto: bengt-re /flickr.com (CC BY 2.0)

Blick auf die Ericsson Globe Arena. Foto: bengt-re /flickr.com (CC BY 2.0)

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Was ist das Stockholm-Syndrom?

© Alexander Hauk / pixelio.de

Wenn man unter dem Stockholm-Syndrom „leidet“, was hat man dann? Einen Hauptstadtkoller? Oder die Nase voll vom Landleben und den Drang sich ins Getümmel der großen Stadt zu mischen?

Beides falsch! Der Begriff beschreibt ein psychologisches Phänomen, welches besagt, dass Opfer in gewissen Extremsituationen ein positiv-emotionales Verhältnis zu ihren Tätern aufbauen können. So ist es zum Beispiel nicht unwahrscheinlich, dass eine Geisel Sympathien für Ihren Entführer entwickelt, je länger die Odyssee dauert. Das ist schwer zu glauben, ist in der Form jedoch schon tatsächlich oft beobachtet worden.

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