Stichwort: Hans Holmér

25 Jahre Mord an Olof Palme: Teil II – Die Suche nach dem Täter

Das Aftonblad am 1. März 1986. Foto: Henrik Brameus

Am 1. März 1986 um 0:06 Uhr wird Olof Palme im Sabbatsbergs Krankenhaus für tot erklärt. Währenddessen lässt die Polizei wertvolle Zeit ungenutzt verstreichen. So dauert es über zwei Stunden, bis das Areal endlich abgesperrt wird, um Spuren zu sichern. Die Kugeln werden dabei nicht gefunden. Erst einige Tage später werden sie zufällig von Passanten entdeckt – jedoch an einer Stelle, die äußerst unwahrscheinlich für den Flugverlauf ist. Wurden sie dort platziert? Die Blei-Isotopenuntersuchung ergibt, dass es tatsächlich die Kugeln sind, die auf Palme abgeschossen wurden. Doch wie konnte man diese bei der Tatortuntersuchung übersehen?

Es sind nicht nur Pannen und Schlampereien, die die Aufklärungsarbeit immer wieder verzögern. Noch schwerwiegender sind die Fehler, die auf höchster Ebene in der Ermittlungsleitung begangen werden: Scheinbar bewusste Fehlentscheidungen, gezielte Desinformation, Kompetenzgerangel und krampfhaftes Festhalten an längst überholten Theorien. Ein Mann spielte dabei eine entscheidende Rolle: Hans Holmér.

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