Stichwort: Handel

ICA: Gut einkaufen seit 100 Jahren

Die Einkaufsgemeinschaft für selbstständige Kaufleute startete 1917 und wurde 1939 zur "Inköpscentralernas AB Ica". Foto: ICA-Gruppen

Die Einkaufsgemeinschaft für selbstständige Kaufleute startete 1917 und wurde 1939 zur „Inköpscentralernas AB Ica“. Foto: ICA-Gruppen

Von Lappland im Norden bis Skåne im Süden kennt sie jeder: Die ICA-Geschäfte. Sie sind Einkaufszentrum, Treffpunkt und Arbeitsplatz für die örtliche Bevölkerung und halten den Handel selbst an kleinsten Orten lebendig. Viele Touristen lernen ICA bereits kurz nach ihrer Ankunft kennen, denn die Märkte sind beliebte Anlaufstellen für frische Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Der Vertrauensvorschuß kommt nicht von ungefähr, – schließlich gibt es ICA schon seit 100 Jahren! 2017 feiern die Kaufleute zusammen mit den Kunden das große Jubiläumsjahr.

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Lutschtabak: EU-weiter Handel von Snus weiterhin verboten

Foto: Snus (Wikipedia)

Verkauft werden darf Snus weiterhin nur in Schweden (Foto: Wikipedia).

Snus, der schwedische Lutschtabak zum unter die Lippe Schieben, darf nach wie vor nicht in andere EU-Länder verkauft werden. Damit entschied das Finanzgericht Düsseldorf kürzlich gegen die Klage eines Mannes, nachdem das zuständige deutsche Zollamt dessen Bestellung über 40 Dosen Snus aus Schweden einbehalten hatte. Erlaubt bleibt auch weiterhin ausschließlich die Ausfuhr im Rahmen des Reiseverkehrs.

Das Zollamt hat nach Einschätzung des Gerichtes richtig gehandelt. Denn es sichert die Einhaltung der gemeinschaftlichen und nationalen Vorschriften, die das Verbringen von Waren in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbieten oder beschränken. Zu diesen Aufgaben gehört auch die Überwachung des Verbringens von Tabakerzeugnissen, die aus Rohtabak oder unter Verwendung von Rohtabak hergestellt sind und neben dem Rauchen oder Kauen auch zum anderweitigen oralen Gebrauch bestimmt sind – wie dem Snus.

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Schwedens Geschichte: Vom Wanderhandel zum städtischen Handel – Stadtgründungen im Mittelalter

Eine der ältesten Städte Schwedens: Skara. Das Modell im Västergötlands Museum zeigt die Stadt im 13. Jhd. Foto: Dagjoh /commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

Eine der ältesten Städte Schwedens: Skara. Das Modell im Västergötlands Museum zeigt die Stadt im 13. Jhd. Foto: Dagjoh /commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

 

Das Mittelalter in Schweden war die Zeit der Christianisierung, der Entstehung des Schwedischen Reiches und eine Zeit der Stadtgründungen. Die Städte waren religiöse und politische Machtzentren, vor allem waren sie Orte des Handels.

Die Kontrolle über den Handel zu erlangen, Wohlstand und Macht der Krone durch den Handel zu steigern und zu festigen war wesentlich für Stadtgründungen im mittelalterlichen Schweden. So entstanden ab dem 12. Jahrhundert mehr und mehr reine Handelsstädte.

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Schwedens Geschichte: Bergleute und Stadtbürgertum – Die Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter (Teil 4)

Im mittelschwedischen Bergbaurevier Bergslagen: Flatenbergs hytta bei Smedjebacken im südlichen Dalarna. Foto: Holger Ellgaard /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Im mittelschwedischen Bergbaurevier Bergslagen: Flatenbergs hytta bei Smedjebacken im südlichen Dalarna. Foto: Holger Ellgaard /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

 

Bauern, Adel, Geistlichkeit – daneben bildeten sich im mittelalterlichen Schweden mit Bergleuten und Stadtbürgertum weitere Rechts- bzw. Statusgruppen heraus.

Bergbau breitete sich seit dem 12. Jahrhundert aus

Die Basis der Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter lag in der Landwirtschaft. Daneben kam dem Bergbau eine wachsende Bedeutung zu. Synonym für den Bergbau in Schweden ist Falun in Dalarna. Hier ist seit dem 13. Jahrhundert Kupferbergbau bekannt. Schon im 12. Jahrhundert wurde auf Utö im Stockholmer Schärengarten Eisen gefördert. In der Folge breitete sich der Bergbau in Mittelschweden aus – heute ist Bergslagen mit seinen historischen Bergbau- und Industriestätten Urlaubsziel.

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Skånes vergessene Hansestädte Skanör und Falsterbo

Skanörs mächtige Kirche erinnert an Zeiten, als die dänischen Herrscher auf der Halbinsel Falsterbo regelmäßig Hof hielten

Skanörs mächtige Kirche erinnert an Zeiten, als die dänischen Herrscher auf der Halbinsel Falsterbo regelmäßig Hof hielten

Die beschaulichen Orte Skanör und Falsterbo auf der Halbinsel Falsterbo im äußersten Südwesten Skånes waren im späten Mittelalter in ganz Europa bekannt. Die damals dänischen Städte waren zwischen dem 13. und frühen 16. Jahrhundert das Zentrum des nordeuropäischen Heringshandels und Mitglieder der mächtigen Hanse. Es müssen riesige Heringsschwärme gewesen sein, die an der in die Ostsee hineinragenden Halbinsel vorbeischwammen. Noch heute sind auf den Wappen der später zu einer Stadt zusammengelegten Orte Heringe abgebildet.

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