Stichwort: Hälsingland

Die schwedischen „Landskap“ – historische Provinzen

Die 25 historischen Provinzen Schwedens. Bild aus Wikipedia

Die 25 historischen Provinzen Schwedens. Bild aus Wikipedia

In Schweden spricht man oft von „Landskap“. Man meint damit aber nicht die Landschaft im deutschen Sinne, sondern die historischen Provinzen. Früher war das Land in “Landskap“ eingeteilt, später wurden der Begriff durch Län ersetzt.

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Artur Hazelius – Der Gründer von Skansen

Artur Hazelius. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Emil Hildebrand.

Artur Hazelius.
Bild aus Wikipedia. Fotograf: Emil Hildebrand.

Artur Immanuel Hazelius, ein schwedischer Philologe wurde bekannt als Gründer des bekannten schwedischen Freiluftmuseums Skansen.

Artur Immanuel Hazelius wurde am 30. November 1833 in Stockholm geboren. Seine Mutter entstammte einem Adelsgeschlecht und sein Vater, Johann August Hazelius war Offizier, Politiker und Schriftsteller. Schon im 15. Jahrhundert war die Familie Hazelius in der Gemeinde Hassela in Hälsingland ansässig, damals noch unter einem anderen Namen. Der Stammvater Jonae nahm im 17. Jahrhundert den Namen Hazelius, passend zur Herkunft der Familie an.

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Hälsingland – Wie „das Blatt eines Baumes“

Charakteristisch für Hälsingland: Der Blick über Rengsjö zeigt Wald und Wasser, Felder und Wiesen, Hügel und Berge. Foto: Nostalgi /commons.wikimedia.org/

Charakteristisch für Hälsingland: Der Blick über Rengsjö zeigt Wald und Wasser, Felder und Wiesen, Hügel und Berge. Foto: Nostalgi /commons.wikimedia.org/

 

Einst galten die Bewohner der Provinz Hälsingland als stolz und eigenwillig. Sie wehrten sich lange gegen Christentum und Steuerhebungen, lebten nach eigenen Gesetzen. Von Riesen und Trollen berichten die Legenden. Der Teufel selbst soll die Jugend des norrländischen Landstrichs zum „Tanz in den Tod“ verführt haben. Wen wundert’s, dass Hälsingland als Euphemismus für die Hölle diente. Die zerklüftete Küste, dichte Wälder, die blau schimmernde Hügellandschaft haben ihren Teil beigetragen.

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Skigebiete in Schweden: Järvsö

"Schneegarantie", Järvsö im Winter 2010. Foto: Linus1979 (Linus Malmquist) /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

"Schneegarantie", Järvsö im Winter 2010. Foto: Linus1979 (Linus Malmquist) /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Gerademal eine Piste gab es, als vor über 70 Jahren Järvsöbacken, das Skigebiet von Järvsö eingeweiht wurde. Mittlerweile ist um Järvsö das zwölftgrößte Skigebiet Schwedens gewachsen – in dem „Kinder Ehrengäste sind“. In der letzten Saison pilgerten rund 170.000 Urlauber und Tagesausflügler in der Wintersaison in den kleinen Ort am Ljusnan, der nicht einmal 1.500 Einwohner zählt. Dabei erlangte Järvsö abseits der Skipisten überregionalen Ruf.

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Zum Weltkulturerbe ernannt: Hälsingegårdana – Hälsinglands „Bauernschlösser“

Fagelsjö gammelgård in Dalarna. Einer der zum Welterbe erklärten Hälsinge-Höfe. Foto: Jerry MagnuM Porsbjer /http://commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Fagelsjö gammelgård in Dalarna. Einer der zum Welterbe erklärten Hälsinge-Höfe. Foto: Jerry MagnuM Porsbjer /http://commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Hälsingegårdana, Hälsinge-Höfe werden die stattlichen von freien Bauern im 18. und 19. Jahrhundert erbauten Anwesen in Hälsingland genannt. Errichtet in traditioneller Holzbauweise spiegeln die Höfe mit oft zweistöckigen kunstvoll verzierten Häusern die Lebensweise der wohlhabenden und durchaus stolzen Bauernschaft des Landstrichs wider. Etwa 1.000 dieser „Bauernschlösser“ sind erhalten, manche offen für Besucher und sieben Hälsingegårdar wurden jüngst in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

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Ostkaka – der småländische Käsekuchen

Der traditionelle Ostkaka. Foto: Wikipedia

Was ist ein typisch schwedisches Dessert? Natürlich der berühmte Ostkaka. Es ist vor allem in Småland, aber auch in einer ähnlichen Variante in Hälsingland zu Hause.
Es handelt sich um einen Käsekuchen, der am liebsten warm oder lauwarm gegessen wird. Dazu serviert man Marmelade und Sahne oder auch Früchte und Eis.

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Streifzüge durch Hälsingland

Hälsingland wird durch breite Flusstäler geprägt, die eine beeindruckende Landschaft zeichnen. Die zahlreichen Kontraste zeigen die Ursprünglichkeit einer Natur, die schöner und oftmals auch wilder kaum sein könnte. Geprägt wird die Region noch heute durch eine bäuerliche Volkskultur, die eine gewisse Einfachheit suggeriert. Die Mischung zwischen Moderner und schwedischer Tradition ist allerorts zu spüren und hinterlässt ein Panorama, in dem sich viele Schwedenfans ab dem ersten Moment wohlfühlen. Einen Einblick in die Traditionen Schwedens gewinnt man an den Dellenseen, an denen bis heute der Sommer mit Vorliebe gefeiert wird. Während des Sommers ziehen die Einheimischen während zahlreicher Umzüge in den traditionellen Trachten durch die Orte und machen dem Namen Mittsommer alle Ehre.

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