Stichwort: Haga

Göteborg: Das Badehaus im Stadtteil Haga

Sven Renströms Erbe in Göteborg heute

Sven Renströms Erbe in Göteborg heute

Wohl jeder Spaziergang durch Göteborgs beliebten Stadtteil Haga führt Besucher zu einem alten Gebäude aus gelblichen Ziegelsteinen. Die Architektur wirkt nicht besonders schwedisch, und über den beiden Eingängen prangt der Schriftzug „Renströmska Bad- och Tvättanstalten“. Was hat es damit auf sich?

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Lilla London – Spuren des britischen Einflusses in Göteborg

Die ehemalige Carnegie-Brauerei in Göteborg

Die ehemalige Carnegie-Brauerei in Göteborg

In keinem Reiseführer über Schwedens zweitgrößte Metropole Göteborg fehlt der Hinweis auf den Spitznamen der Hafenstadt: Lilla London. Im 18. und 19. Jahrhundert zogen zahlreiche Industrielle und Kaufleute aus England und vor allem aus Schottland nach Göteborg. Noch heute erinnert vieles im Stadtbild an sie. Wer mit der Fähre von Kiel nach Göteborg reist, stößt in der Nähe des Fähranlegers bereits auf erste britische Spuren.

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Kiezrundgang: Göteborgs unterschiedliche Stadtteile

Markttreiben in den Saluhallen am Kungstorget in Göteborg. Foto: Nicho Södling/imagebank.sweden.se

Markttreiben in den Saluhallen am Kungstorget in Göteborg. Foto: Nicho Södling/imagebank.sweden.se

Ein Rundgang durch Göteborg zeigt schnell: Die raue Hafenmetropole lässt sich nicht in eine einzige Kategorie zwängen noch ist sie mit festlandeuropäischem Format vergleichbar. Facettenreich sind nicht nur Kultur und Nachtleben, sondern auch Architektur und Charakter der einzelnen Stadtteile. Ob familiäre Beschaulichkeit in Majorna, die angesagten Locations in Vasastan und Linné, das romantische Haga, das frequentierte Nordstan oder die Villen und sozialistischen Wohnbauten in Johanneberg – für Besucher wie auch zeitweilige Einwohner der Stadt ist das Spektrum an Wohn- und Kiezkultur in Göteborg breit gefächert.

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Im Kommen: Vegetarische Küche in Göteborgs Quartier Haga

Vegetarische Cafés in Haga. Foto: Mikaela Gustavsson/imagebank.sweden.se

Vegetarische Cafés in Haga. Foto: Mikaela Gustavsson/imagebank.sweden.se

Das alte Vorstadtviertel Haga pägt mit seinen unzähligen Straßencafés den Ruf Göteborgs als Kaffeehausmetropole. Die charmanten alten Holzbauten, kopfsteingepflasterten Gassen und kleinen Boutiquen  und Second Hand Läden sind aber nicht das einzige, weshalb die Welt nach Haga pilgert. In der Szene gilt das Viertel längst als Gourmettempel für Vegetarier und Veganer.

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Schwedens Geschichte: Steinzeit und Bronzezeit

Mit der um 12000 v. Chr. auf der Nordhalbkugel einsetzenden Wärmeperiode zog sich der Eispanzer langsam zurück. Erste Vegetationen folgten dem Eis, neuer Lebensraum für Tier und Mensch. Auch wenn vieles im Dunkel liegt, fällt in diese Zeit, um 8000 v. Chr., der Beginn der Steinzeit im heutigen Schweden.

Artefakte, Staatliches Historisches Museum Stockholm. Foto: aikijuanma / flickr.com (CC BY 2.0)

Artefakte, Staatliches Historisches Museum Stockholm. Foto: aikijuanma / flickr.com (CC BY 2.0)

 

Ältere Steinzeit (bis ca. 3000 v. Chr.)

Archäologische Funde zeugen davon, dass die ersten Menschen in Schweden Jäger, Fischer und Sammler waren. Das Rentier war schon damals eine wichtige Lebensgrundlage. So hielt die Bezeichnung „Jägersteinzeit“ für die ältere Steinzeit auf dem Gebiet des heutigen Schwedens Einzug. Die Einwanderer kamen aus den Gebieten die heute Norddeutschland, Nordpolen und Dänemark sind. Anzeichen zufolge gab es auch Einwanderer aus Westen, dem heutigen Norwegen.

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Haga – Göteborgs erste Vorstadt

Historisches aus Göteborg. Bild: Katja Singer

In Göteborg braucht man nicht bei Adam und Eva anzufangen – die eigentliche Stadthistorie ist kurz: Erst im Jahre 1621 von Gustav II. Adolf gegründet, ist die Kernstadt Göteborgs sprichwörtlich Neuland. Sinn und Zweck der Stadtgründung war vor allem die Verteidigung – gegen die damaligen „Großmächte“ – Dänemark und Norwegen. Da diese sich vehement und ständig gerade um dieses Stück von Schweden zankten, war es nie wirklich als ständiger Wohnsitz attraktiv. Und nur deshalb baute man Göteborg wie ein Bollwerk auf – mit ausgezackten Wallgräben, hohen Mauern und einer aufstrebenden Bebauung im Kern. Die Festungsstadt Gustaf Adolfs gab der Bevölkerung leidlich Schutz vor den immer wiederkehrenden, ermüdenden und blutigen Angriffen. Erst nach dem Frieden von Roskilde 1653 fand die neue Stadt ein wenig mehr Ruhe, um sich weiter zu entwickeln. Mit Hilfe holländischer Baumeister, die sich aufs Trockenlegen verstanden und die zudem hübsche Fassaden schufen.

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