Stichwort: Gustav Vasa

Schloss Gripsholm, die Perle am Mälaren

Das wunderschöne Schloss Gripsholm

Das wunderschöne, romantische Schloss Gripsholm liegt am Mälarensee in Mariefred in der Gemeinde Strängnäs. Spätestens seit 1931 kennt man das Märchenschloss auch in Deutschland, denn in diesem Jahr schrieb Kurt Tucholsky die gleichnamige Liebesgeschichte. Schloss Gripsholm gehört zu den besondersten Sehenswürdigkeiten Skandinaviens. Malerisch erhebt es sich aus dem Wasser und leuchtet mit seinen Backsteintürmen in der Sonne. Das Schloss ist ein grosser Teil der schwedischen Geschichte. Schliesslich galt es ca. 500 Jahre als die königliche Residenz.

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Mora – die besondere Kleinstadt am Siljansee

Die Kirche von Mora Fotograf: Heide

Die Kirche von Mora
Fotograf: Heide

In der schwedischen Provinz Dalarna, am Siljansee liegt ein netter kleiner Ort mit etwa 11.000 Einwohnern. Hier findet man noch das traditionelle, ländliche Schweden und für Besucher, die besten Voraussetzungen für einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub.

Als Endstation des jährlichen Ski-Langlaufrennens „Vasalauf“ ist Mora weltbekannt geworden. Und schließlich entschied sich hier ein wichtiger Teil schwedischer Geschichte, als Gustav Vasa die Dalarner 1520 zum Widerstand gegen die Dänen aufrief!

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Anders Zorn – der Maler aus Dalarna

Zorn 1908 Bild aus Wikipedia

Zorn 1908
Bild aus Wikipedia

Die Kleinstadt Mora in Dalarna am Siljansee ist stolz auf ihren Maler, Grafiker und Bildhauer, Anders Zorn. Man hat ihm ein Museum gewidmet, den Zorngården. Hier können sein Haus, sein Geburtshaus und seine Werke besichtigt werden.

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Schwedens Geschichte: Beginn der schwedischen Expansionspolitik

Reval im Jahre 1561

Im Zuge seiner Expansionspolitik errang Schweden die Herrschaft über Reval. Die Abbildung zeigt die Stadt im Jahr der Eroberung, 1561. Aus: Baltischer Kulturhistorischen Bilder-Atlas 1886 /commons.wikimedia.org/

Nach Auflösung der Kalmarer Union war Schwedens Geschichte von der Begründung und dem Aufstieg der Vasa-Dynastie geprägt. Dominierten zunächst die inneren Probleme die Politik, zeichnet sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein Wandel ab – der Beginn der schwedischen Expansionspolitik im Ostseeraum.

War es für die Stabilisierung des schwedischen Königreichs nach dem Ausscheiden aus der Kalmarer Union äußeren Frieden zu schaffen, zeichnete sich unter Gustav Vasas Nachfolgern schon bald ein Wandel in der Außenpolitik ab. Wobei die Bruderkämpfe um Gustav Vasas Erbe nicht ohne Folgen auf die außenpolitischen Konstellationen blieben.

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Schwedens Geschichte: Kampf um Gustav Vasas Erbe

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Gustav Vasas ältester Sohn und direkter Thronfolger: König Erik XIV. von Schweden. Gemälde von Steven van der Meulen, 1561. Aus: Hearn, Karen, ed. Dynasties: Painting in Tudor and Jacobean England 1530-1630. New York: Rizzoli, 1995. ISBN 0-8478-1940-X /commons.wikimedia.org/

Gustav Vasas Vermächtnis war ein nach innen und außen befriedetes, reformiertes und zentralisiertes Reich – sowie die Erbmonarchie. Thronfolgekonflikte, die Schwedens Geschichte seit Jahrhunderten begleiten, schloss diese nicht aus. Wie Gustav Vasas Erben bewiesen.   

Gustav Vasas Sohn Erik erbt Thron

Gustav I. Vasa bestimmte in seinem Testament, der „letzten Rede“ von 1560, seinen ältesten Sohn Erik zum König. König Erik XIV. Zugleich versah er seine anderen Söhne mit eigens geschaffenen Herzogtümern – unter Eriks Oberherrschaft. Das barg Konfliktpotenzial. Die Herzogtümer entpuppten sich als Machtbasen gegen die königliche Zentralmacht.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Schweden wird Erbmonarchie

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Das Königliche Wappen der Vasa-Dynastie. In der Mitte die Ährengarbe – schwedisch: vase – des Familienwappens. Bild: Fry1989/ commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Gustav I. Vasa legte die Grundlagen für den Aufstieg der Vasa-Dynastie und für den schwedischen Nationalstaat: Er festigte das schwedische Königreich – und die Position der Zentralgewalt – nach innen und außen. Durch Reformation und Reformen. Dieses Vermächtnis suchte er seinen Nachkommen als „Erbherren“ zu sichern.

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Riddarholmen

Blick auf Riddarholmen. Foto: Henrik Trygg / imagebank.sweden.se

Blick auf Riddarholmen. Foto: Henrik Trygg / imagebank.sweden.se

Riddarholmen, die Insel der Ritter, ist eine mit außergewöhnlichen Gebäuden und allgemein etwas ruhigere Insel von Stockholm und direkt am Riddarfjärden gelegen. Aus dem nordwestlichen Bereich der Stockholmer Altstadt erreicht man den Übergang nach Riddarholmen. Zuvor passiert man noch den Riddarhustorget und das Riddarhuset.  Hier wurde eine Statue Gustav Vasas errichtet, auf der anderen Seite befindet sich ein Abbild des ehemaligen schwedischen Reichskanzlers Axel Oxenstiernas. Riddarholmen ist von der stark frequentierten Centralbron abgetrennt über eine kleine Brücke zu erreichen.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Äußerer Frieden

Gustav I. und Vasa Kristian III. in Brömsebro

Treffen Gustavs I. Vasa und des dänische Königs Kristian III. in Brömsebro 1541. Bild: Reproduktion eines verschollenen Gemäldes aus einer fünfteiligen Serie, welche die „Triumphe Gustavs I. Vasa“ zeigt. Die Gemälde entstanden während dessen Herrschaft. /commons.wikimedia.org/

 

Äußerer Frieden war – neben der inneren Befriedung – eine der drängenden Aufgaben nach dem Ausscheiden Schwedens aus der Kalmarer Union und der Thronbesteigung Gustav Vasas. Um das schwedische Königtum und den Staat zu stärken, musste vor allem  Revancheansprüchen Dänemarks entgegengetreten werden. Auf längere Sicht konnte nur ein Ausgleich mit dem benachbarten Königreich die schwedischen Grenzen – und die Vasa-Dynastie – sichern.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Innerer Frieden

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Tagungsort des „Reformationsreichstages“ 1527: Schloss Västerås. Foto: Användare:Chrizz /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Die Sicherung der Position Gustav Vasas und im Folgenden der Aufstieg der Vasa-Dynastie ging mit dem Aufbau eines starken Staates einher. Ein Mittel zur Stärkung des schwedischen Königtums nach dem Ausscheiden aus der Kalmarer Union war die Reformation. Doch galt es weiterhin, sich gegen die innere Opposition durchzusetzen.

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