Stichwort: Göta-Kanal

Forsvik – 600 Jahre Industriegeschichte

Industriemuseum Forsviks Bruk

Industriemuseum in Forsvik: „Forsviks Bruk“. Foto: Harri Blomberg /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Forsvik ist ein kleiner, etwas mehr als 300 Einwohner zählender Ort zwischen Schwedens großen Seen Vänern und Vättern. Vor Jahrhunderten schon wurde hier Mehl gemahlen. Holz-und Eisenverarbeitung kamen hinzu – und der Götakanal. Forsvik ist einer der ältesten industriellen Orte Schwedens: Forsviks Bruk beschreibt die rund 600-jährige Industriegeschichte des Ortes.

Forsvik liegt rund zehn Kilometer nordwestlich von Karlsborg, am Übergang des Sees Viken in den Bottensjö. Die Kraft des Wassers, zunächst in Form des Gefälles zwischen den beiden Gewässern bildete die Grundlage für Forsviks industrielle Geschichte, die im Mittelalter ihren Anfang fand.

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Göta Kanal

Der Göta-Kanal ist als Schwedisches Jahrhundert-Bauwerk ausgezeichnet worden und mit Recht, wenn man sich den wunderschönen Wasserweg mit all den besonderen Schleusen und Brücken ansieht und sich die Strapazen des Bauens vorstellt.

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Strömsholms-Kanal

Der Strömsholms-Kanal (Foto: Strömsholms Kanalbolag)

In Schweden gibt es bekannterweise viele Seen, aber auch einige Flüsse und Kanäle. Der bekannteste Kanal ist sicher der über 190 km lange Göta-Kanal, der – gebaut von 1810–32 – die schwedische Ostküste sowie den Vänern- und Vättern-See miteinander verbindet. Weniger bekannt ist da der ältere, von 1772-1795 erbaute Strömsholms-Kanal, der ursprünglich für den Transportbedarf der Eisenhütten aus der Region Bergslagen zum See Mälaren diente.

 

 

 

 

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Der Kinda-Kanal – Sight-See-ing in Östergötland

Der Kinda-Kanal an der Schleuse Tannefors in Linköping. Foto: Lore & Guille /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Kinda-Kanal an der Schleuse Tannefors in Linköping. Foto: Lore & Guille /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Der Kinda-Kanal zählt vielleicht nicht zu den bekanntesten Wasserstraßen Schwedens, dafür sicher zu den schönsten und idyllischsten. Ruhig fließt der Kanal durchs südliche Östergötland, führt durch fünf Seen, vorbei an malerischer Landschaft. Auf seinen 90 km überwindet der Kinda-Kanal einen Höhenunterschied von mehr als 50 m – über 15 Schleusen.

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Das Fest der Krebse – Kräftskiva –

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, geht es großen und kleinen Schalentieren, den Krebsen, buchstäblich an den Kragen… Im August wird im Land der Mittsommernacht, in Schweden, „Kräftskiva“, gefeiert!

Traditionell werden Gärten, Terrassen oder Balkone mit zahlreichen bunten Lampions geschmückt, die letzten warmen Abende werden, um sich vom Sommer zu verabschieden,  im Freien genossen. Kräftskiva, ist ein sehr privates, familiäres Fest. Wer aber von einem Schweden dazu eingeladen wird ist ein gern gesehener Gast. Mit kleinen Papphütchen auf dem Kopf, einem Lätzchen um den Hals, geht es in feucht-fröhlicher Stimmung an das eigenhändige Abpulen der Schalentiere. Nach jeder Krebsrunde wird ein Liedchen angestimmt, denn der klare Schnaps (Nubben) genannt, lässt auch die eher zurückhaltenden Schweden, lockerer werden… – denn schließlich gehört zu jedem Krebs ein Schnäpschen!

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Der Göta-Kanal – Schwedens Bauwerk des Jahrtausends

Über 190 Kilometer schlängelt sich eines der größten Bauprojekte Schwedens durch die Landschaft. Passiert im Verlauf von Mem an der Ostsee bis Sjötorp am Vänern 58 Schleusen, 50 Brücken, fünf Seen und überwindet knapp 92 Meter Höhenunterschied. Anziehungspunkt für Naturliebhaber und Schwedenreisende: Der Göta-Kanal zählt zu den wichtigsten kulturhistorischen Bauten Schwedens und wurde als Bauwerk des Jahrtausends gekrönt.

Göta-Kanal, Schleuse Motala. Foto: Allie_Caulfield/ flickr.com, (CC BY 2.0)

Göta-Kanal, Schleuse Motala. Foto: Allie_Caulfield/ flickr.com, (CC BY 2.0)

 

„200 Jahre Göta-Kanal“ hieß es vergangenes Jahr. Was da gebührend gefeiert wurde, war der erste Spatenstich eines Mammutprojektes im Jahr 1810. Bis zur Fertigstellung sollten noch mehr als zwei Jahrzehnte vergehen. Doch die 22 Jahre Bauzeit sind nichts, im Vergleich zu den Jahrhunderten, die es dauerte bis die Idee dieser Wasserstraße Wirklichkeit wurde.

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