Stichwort: Geschichte

Örebro

Örebro slott

Blick auf ein Wahrzeichen von Örebro, das Schloss. Foto: Assa3idi/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Örebro ist, auch wenn es nicht den Anschein hat, eine der ältesten Städte Schwedens. Durch die Stadt schlängelt sich der kleine Fluss Svartan, der kurz darauf im Hjälmaren mündet. Auf einer kleinen Insel, im Zentrum der Stadt, thront das Schloss. Ein Ort großer Politik, die Schweden prägen sollte. Die Stadt war mal politisches Zentrum des Landes. Sie war auch mal Schwedens Schuhhauptstadt. Heute ist Örebro eine Universitätsstadt mit internationalem Flair und eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden des Landes.

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Skellefteå – Die „Stadt des Goldes“

Skellefteå Museum

Das Skellefteå Museum im Kultur- und Erholungsgebiet Nordanå. Foto: Jlundqvi/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

Skellefteå ist eine Kleinstadt an der Küste Nordschwedens. Als Stadt noch jung, doch seit Jahrtausenden besiedelt. Eine mit Holzwirtschaft und Bergbau gewachsene Industrie- und Hafenstadt. Eine Eishockeystadt. Alljährlich für ein Sommerwochenende eine Musikstadt mit zehntausenden Besuchern. Eine Stadt 200 Kilometer südlich des Polarkreises. Am Rande einer faszinierenden Welt.

Die Industriestadt ist Skellefteå anzusehen. Doch was vielleicht an städtebaulichem Reiz fehlt, gleicht die Umgebung der an der E4, etwa auf halbem Weg zwischen Umeå und Luleå gelegenen Hafenstadt aus.

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Gamla Linköping – Zeitreise ins alte Linköping

Hauptplatz Gamla Linköping

Gamla Linköping: Der zentrale Platz mit Post und Polizeimuseum (rechts) und einem Café (links). Foto: Clemensfranz / https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Gamla Linköping entführt Besucher zu einer Zeitreise. Zurück ins alte Linköping. Zurück ins südschwedische Kleinstadtleben, wie es sich um 1900 darbot. Gamla Linköping ist ein Freilichtmuseum. Eines, das mit seinen Gärten, Läden und Handwerk, Cafés und heute noch zumindest teilweise bewohnten Holzhäusern wie lebendiger historischer Stadtteil anmutet.

Rund zwei Kilometer westlich des Zentrums der Universitäts- und Industriestadt Linköping können Besucher in das Leben einer schwedischen Kleinstadt, wie es sich vor rund 100 Jahren darstellte, eintauchen.

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Verliebt in Schweden – eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz

Verliebt in Schweden[1]Verliebt in Schweden ist die wahre Liebesgeschichte von Christiane Stella Bongertz und Joakim Montelius, die sie gemeinsam auf Papier gebracht haben.

Christiane Stella Bongertz wurde in Krefeld am Niederrhein geboren. Ihre Schreibkarriere begann sie 1995 als Praktikantin beim Hamburger Magazin ALLEGRA. Der Weg bei diesem Magazin ging für die talentierte Journalistin als Mitarbeiterin und Redakteurin weiter. Mittlerweile schreibt sie als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine. Aber auch das Bücher schreiben liegt ihr sehr. Ob nun in ihrem Namen, gemeinsam mit jemandem, wie zum Beispiel, Sonya Kraus, Bruce Darnell oder auch Harald Glööckler, oder auch als Ghostwriter , es gibt schon etliche Werke von ihr. Da sie, wie man im Buch lesen kann, jetzt in Schweden, nämlich im südschwedischen Helsingborg zu Hause ist, macht sie auch Übersetzungen vom Schwedischen ins Englische und umgekehrt.

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Schwedens Geschichte: Eine europäische Großmacht

Karte Schweden von Gustav Vasa bis 1660

Eine europäische Großmacht: Die Karte zeigt die Erwerbungen des Schwedischen Reiches von Gustav Vasa bis 1660. Abbildung: Memnon335bc /commons.wikimedia.org/ (CC BY 3.0)

Im 17. Jahrhundert erlangte Schweden die Stellung als europäische Großmacht. Das Königreich am Rande Europas eroberte die Vorherrschaft über die Ostsee. Selbst München ist vor schwedischen Truppen nicht mehr sicher. Doch Schwedens Geschichte ist in dieser Zeit nicht nur von einer expansiven Außenpolitik gezeichnet. Innenpolitisch fördert und erfordert die Großmachtstellung zahlreiche Reformen. Reformen, die das schwedische Staatswesen bis heute beeinflussen.

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Schwedens Geschichte: Kampf um Gustav Vasas Erbe

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Gustav Vasas ältester Sohn und direkter Thronfolger: König Erik XIV. von Schweden. Gemälde von Steven van der Meulen, 1561. Aus: Hearn, Karen, ed. Dynasties: Painting in Tudor and Jacobean England 1530-1630. New York: Rizzoli, 1995. ISBN 0-8478-1940-X /commons.wikimedia.org/

Gustav Vasas Vermächtnis war ein nach innen und außen befriedetes, reformiertes und zentralisiertes Reich – sowie die Erbmonarchie. Thronfolgekonflikte, die Schwedens Geschichte seit Jahrhunderten begleiten, schloss diese nicht aus. Wie Gustav Vasas Erben bewiesen.   

Gustav Vasas Sohn Erik erbt Thron

Gustav I. Vasa bestimmte in seinem Testament, der „letzten Rede“ von 1560, seinen ältesten Sohn Erik zum König. König Erik XIV. Zugleich versah er seine anderen Söhne mit eigens geschaffenen Herzogtümern – unter Eriks Oberherrschaft. Das barg Konfliktpotenzial. Die Herzogtümer entpuppten sich als Machtbasen gegen die königliche Zentralmacht.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Schweden wird Erbmonarchie

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Das Königliche Wappen der Vasa-Dynastie. In der Mitte die Ährengarbe – schwedisch: vase – des Familienwappens. Bild: Fry1989/ commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Gustav I. Vasa legte die Grundlagen für den Aufstieg der Vasa-Dynastie und für den schwedischen Nationalstaat: Er festigte das schwedische Königreich – und die Position der Zentralgewalt – nach innen und außen. Durch Reformation und Reformen. Dieses Vermächtnis suchte er seinen Nachkommen als „Erbherren“ zu sichern.

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Äußerer Frieden

Gustav I. und Vasa Kristian III. in Brömsebro

Treffen Gustavs I. Vasa und des dänische Königs Kristian III. in Brömsebro 1541. Bild: Reproduktion eines verschollenen Gemäldes aus einer fünfteiligen Serie, welche die „Triumphe Gustavs I. Vasa“ zeigt. Die Gemälde entstanden während dessen Herrschaft. /commons.wikimedia.org/

 

Äußerer Frieden war – neben der inneren Befriedung – eine der drängenden Aufgaben nach dem Ausscheiden Schwedens aus der Kalmarer Union und der Thronbesteigung Gustav Vasas. Um das schwedische Königtum und den Staat zu stärken, musste vor allem  Revancheansprüchen Dänemarks entgegengetreten werden. Auf längere Sicht konnte nur ein Ausgleich mit dem benachbarten Königreich die schwedischen Grenzen – und die Vasa-Dynastie – sichern.

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Schwedens Geschichte: Gustav Vasa – Aufbruch in eine neue Zeit

Aus der Kunstsammlung der Universität Uppsala: Gustav Vasa. Wahrscheinlich eine Ende des 16. Jhd. entstandene Kopie eines Porträts des Königs von 1542 von Jacob Binck. Quelle: commons.wikimedia.org

Aus der Kunstsammlung der Universität Uppsala: Gustav Vasa. Wahrscheinlich eine Ende des 16. Jhd. entstandene Kopie eines Porträts des Königs von 1542 von Jacob Binck. Quelle: commons.wikimedia.org

 

In Strängnäs wurde der Grundstein für weitreichende Veränderungen in Schwedens Geschichte gelegt: Am 6. Juni 1523 wurde im Dom des unweit der heutigen Hauptstadt Stockholm gelegenen Örtchens Gustav Eriksson Vasa zum König gewählt. Eine Wahl, die das Ende des Zeitalters der Kalmarer Union besiegelte. Eine Wahl, die für den Beginn einer Neuordnung Schwedens steht – der Aufbruch in eine neue Zeit.

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