Stichwort: Festung

Die Zitadelle Landskrona – Gärten, Geister und ein betrunkener Elch

Die Zitadelle von Landskrona

Die Zitadelle Landskrona bei Nacht, 2012. Foto: Francois Polito/ https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Die Zitadelle von Landskrona galt einst als flächenmäßig größte Festungsanlage Europas. Heute gilt sie als eine der besterhaltenen Skandinaviens und ist ein monumentales Wahrzeichen der Hafen- und Industriestadt am Öresund. Die Zitadelle hat in ihren 450 Jahren eine bewegte Geschichte erlebt. Und wie es bei alten Gemäuern so ist, birgt Landskronas Zitadelle manch Kurioses.

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Die „Festung“ Karlskrona

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Teil des inneren Verteidigungsrings von Karlskrona: Das Pulvermagazin auf Ljungskär, westlich von Trossö. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Mit der Gründung der Marinebasis gediehen die Pläne zum Ausbau der „Festung“ Karlskrona. Nicht alle Pläne wurden verwirklicht – teils aus Geld- oder Zeitmangel, teils in Friedenszeiten zurückgestellt. Dennoch entstand im Laufe der Jahre und Jahrhunderte ein Verteidigungsring um Marinebasis und Stadt. Großteils erhalten sind die Festungsanlagen Bestandteil des Weltkulturerbes „Marinestadt Karlskrona“.

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Von Sveaborg zu Suomenlinna – Die Seefestung vor Helsinki

Blick auf die Seefestung Suomenlinna/Sveaborg. Foto: Migro /commons.wikimedia.org/

Blick auf die Seefestung Suomenlinna/Sveaborg. Foto: Migro /commons.wikimedia.org/

 

In Sichtweite zur finnischen Hauptstadt Helsinki liegt die Seefestung Suomenlinna. Vor über 250 Jahren als „Sveaborg“ von Schweden zum Schutz der östlichen Grenze gegründet, wuchs das Bollwerk zu einer der größten maritimen Festungsanlagen weltweit – von Zeitgenossen auch als „Gibraltar des Nordens“ bezeichnet. Später richteten sich die Kanonen gen Westen – unter russischer Herrschaft. Heute, nach bewegter Geschichte, ist Suomenlinna eines der beliebtesten Ausflugsziele Finnlands und ein kultureller Schatz: Suomenlinna, die „Finnenburg“ ist UNESCO-Weltkulturerbe.

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Eines der größten Bauwerke Europas – Die Festung Karlsborg

Die Stadt Karlsborg liegt in der schwedischen Provinz Västra Götaland län und an dieser Stelle mündet auch der Göta Kanal in den Vätternsee.

Miniatur. Die Umrisse der Karlsborg

Der Russisch-Schwedische Krieg von 1808/1809 hatte zur Folge, dass die Schweden Finnland und Åland an Russland verloren. Daraus resultierte, dass ein neues Verteidigungssystem entwickelt werden sollte. Staatsrat Baltazar von Platen, der auch schon Initiator für den Bau des Göta Kanals war, inspizierte die Umgebung Västa Götalands und kam zu dem Schluss, dass die Landzunge Vanäs ideal für eine zentrale Festungsanlage wäre. Ab 1819 begann der Bau. Im Falle eines Krieges sollte die schwedische Regierung, die Königsfamilie, die Kronjuwelen und die Goldreserven des Landes über den Göta Kanal in die Festung Karlsborg gebracht werden, die dann auch als Ersatzhauptstadt fungieren sollte.

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Der Kärnan – Der „Kern“ von Helsingborg

Der Eingang zum Kärnan. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Eingang zum Kärnan. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Auf einem Felsen thront der Kärnan, ein weithin sichtbares Wahrzeichen Helsingborgs. Der 35 m hohe Turm ist das Überbleibsel einer der stärksten mittelalterlichen Festungen Nordeuropas und erzählt – im Turmmuseum – von der bewegten dänisch/schwedischen Geschichte. Und wer die schmale Wendeltreppe hinauf nicht scheut, dem bietet sich eine weite Sicht.

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September 1612: Die Festung Vaxholm bewährt sich

Festung Vaxholm

Festung Vaxholm

Die Festung Vaxholm im Herzen der Schärenwelt blickt auf eine mehrere hundert Jahre lange Militärgeschichte zurück. Vor genau 400 Jahren, Anfang September 1612, hatte sie ihre große Bewährungsprobe bestanden. Entnervt drehte die dänische Flotte ab. Die geplante Eroberung Stockholms im so genannten “Kalmarkrieg” war gründlich misslungen.

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Skansen Kronan und Lejonet: Zwei Bollwerke zu Göteborgs Sicherheit

Skansen Kronan thront über dem beliebten Göteborger Stadtviertel Linné / Haga, Foto: Katja Singer

Jetzt wohne ich schon zwei Jahre sozusagen „im Schatten“ von Skansen Kronan und habe noch nie darüber berichtet. Dabei ist die historische Festungsanlage auf dem Risåsberg in Göteborg ein wichtiger Teil meines Alltags geworden. Das kommt durch die topografische Lage, das parkähnliche Drumherum und schließlich durch den weithin sichtbaren Kanonenturm mit seiner goldenen Krone. Ja, unser Hausberg bringt ein beinahe unverschämtes Idyll in das Wohngebiet zwischen Linnégatan, Haga und Skanstorget; Darum ist das Stadtviertel auch so beliebt.

Da erscheint es als Luxusproblem, das der Berg von Skansen Kronan wirklich verdammt steil ist und sich nicht für den täglichen Weg zu Einkaufen eignet. So wird er von Fußgängern gewohnheitsmäßig umrundet, – und nur wenn man gerade Besuch hat, nimmt man die steilen Zugangspfade auf sich, um den gigantischen Ausblick über ganz Göteborg zu zeigen.

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Schloss Kalmar – Schlüssel zu Schweden

Einst Trutzburg, heute der besterhaltene Renaissance-Palast Nordeuropas und beliebtes Touristenziel thront das Schloss auf einer kleinen Halbinsel im Süden der Stadt Kalmar. „Schlüssel zum Königreich“, Gefängnis, Getreidespeicher, Schnapsbrennerei. Tragende Rolle in der skandinavischen Politik und Verfall. Am Ufer der Ostsee trotzen die Mauern Schloss Kalmars seit über 800 Jahren einer wechselvollen Geschichte.

Schloss Kalmar. Foto: Percita / flickr.com, (CC BY-SA 2.0)

Schloss Kalmar. Foto: Percita / flickr.com, (CC BY-SA 2.0)

Die lange Historie hat ihre Spuren an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schwedens hinterlassen. Seit dem 19.Jahrhundert dauern die Restaurierungsarbeiten an den Gemäuern, deren Ursprung im 12.Jahrhundert liegt, an.

Zu jener Zeit waren die östlichen Küsten Schwedens ständigen Angriffen und Raubzügen unter anderen durch Piraten und Dänen ausgesetzt. Unter Knut Eriksson wurden Schutzmaßnahmen gegen Feinde, die von der See die Häfen und Städte bedrohten, ergriffen. So entstand auch am Kalmarsund um 1180 ein Verteidigungsturm. Mit der Stadt Kalmar wuchs die Verteidigungsanlage. Ende des 13. Jahrhunderts entstand um den Verteidigungsturm eine Burganlage mit Ringmauer samt vier Rundtürmen. Diese Türme waren lange Zeit einzigartig in Skandinavien.

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Trutzburg im Schärengarten – Carlstens Fästning

Der "graue Wächter" über Marstrand

Der wohl schönste Platz auf Marstrand war in früheren Zeiten für Verteidigung und Abschreckung reserviert: Die beeindruckende Festung Carlsten, die auf dem höchsten Felsen der Inselgruppe thront, war Schutzanlage und Gefängnis zugleich. Seit 1660 ist „Carlstens Fästning“ das Wahrzeichen der kleinen Inselgruppe im Schärengarten nördlich von Göteborg und jährlich Ziel von tausenden Besuchern.

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