Stichwort: Christian IV.

Kristianstad – „Klein-Paris“ im Wasserreich

Stora torget Kristianstad

Kristianstad, Stora torg mit Rathaus (links), Stora kronohuset (rechts) und Heiliger Dreifaltigkeitskirche im Hintergrund. Foto: stillbild /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Kristianstad liegt im Nordosten Skånes. Eine Kleinstadt mit knapp 40.000 Einwohnern, nicht weit von der Ostseeküste. Überhaupt spielt Wasser eine zentrale Rolle für die Stadt. Das war schon zu ihrer Gründung so. Noch bedeutender war jedoch das Ringen Dänemarks und Schwedens um die Vorherrschaft im Ostseeraum. Kristianstads Geschichte beginnt, wie die vieler Orte in Skåne: dänisch. Daran erinnert nicht nur der Name der Stadt.

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Kristianopel: Türkisches an der schwedischen Ostseeküste?

Zugegeben: nur der flüchtige Leser nimmt diese Frage ernst, doch bleibt eine Frage tatsächlich bis heute unbeantwortet. Der Dänenkönig Christian IV.  gilt zwar als Gründer und Initiator jenes kleinen Ortes Kristianopel, welcher heute so um die 80 Einwohner zählt. Ihm haben die Städte Kristiansand und Kristianstad ihre heutige Existenz zu verdanken, warum der Herrscher jedoch ausgerechnet jene türkisch anmutetende Silbe „opel“ dieser Stadtgründung seinem Namen nachstellen musste, bleibt bis dato ein Rätsel.

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