Stichwort: Blekinge

Die schwedischen „Landskap“ – historische Provinzen

Die 25 historischen Provinzen Schwedens. Bild aus Wikipedia

Die 25 historischen Provinzen Schwedens. Bild aus Wikipedia

In Schweden spricht man oft von „Landskap“. Man meint damit aber nicht die Landschaft im deutschen Sinne, sondern die historischen Provinzen. Früher war das Land in “Landskap“ eingeteilt, später wurden der Begriff durch Län ersetzt.

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Karlshamn – Hafenstadt im „Garten Schwedens“

Auswandererdenkmal Karlshamn (Wikipedia)

Auswandererdenkmal Karlshamn (Wikipedia)

Blekinge? Wo liegt denn das? – Die kleine, gemütliche Provinz an der südschwedischen Küste ist in Deutschland längst nicht so bekannt, wie das benachbarte Småland. Zu Unrecht.

Das schöne Fleckchen Erde wird auch „Schwedens Garten“ genannt und bietet alles, was das Touristenherz begehrt: Tiefe Wälder, eine idyllische Landschaft mit unzähligen Seen und Flüssen, eine reizvolle Küste und den südlichsten Schärengarten Schwedens.

Mitten in diesem Garten liegt Karlshamn, eine schwedische Bilderbuchstadt mit Kopfsteinpflaster und bunten Holzhäusern.

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Marinemuseum Karlskrona – „Neptun“ mit neuer U-Boot-Ausstellung

Marinmuseum Karlskrona

Marinemuseum Karlskrona vom Schulschiff „Jarramas“ aus gesehen. Foto: Marinmuseum Karlskrona (CC BY 2.0)

Am 6. Juni 2014, Schwedens Nationalfeiertag, öffneten sich im Marinemuseum Karlskrona die  Luken der „HMS Neptun“. Rund um Schwedens zweitgrößtes Museumsexponat wird Besuchern in der südschwedischen Welterbestadt 110-jährige U-Boot-Geschichte in einer neuen Ausstellung präsentiert.

Lange Jahre lag die „HMS Neptun“ im Marinehafen vor Anker. Bevor sie 2008 dem Marinemuseum Karlskrona übergeben wurde. Nach weiteren Jahren der Vorbereitung „ging“ das U-Boot der „Näcken-Klasse“ 2012 an Land. Mit einem Gewicht von 800 Tonnen, einer Breite von 6 Metern und einer Länge von 49,5 Metern ist die „Neptun“ nach der „Vasa“ im Stockholmer Vasamuseet das zweitgrößte Museumsexponat Schwedens.

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Sölvesborg und die leuchtenden Bögen über Sölvesborgsviken

Sölvesborgs-Brücke

Neues Wahrzeichen von Sölvesborg: Die Sölvesborgsbron. Foto: Adville /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Sölvesborg ist ein 8.400 Einwohner zählendes Städtchen und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde an der südschwedischen Küste. Der Ort hat eine Burgruine, die mittelalterliche Kirche, den historischen Ortskern mit Kopfsteinpflastergassen, Wald und Strand. Und Sölvesborg hat die Sölvesborgsbron – die längste Fußgänger- und Radfahrerbrücke Europas.

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Stadtbummel durch Karlskrona: Bummeln im Grünen

Blekingeflickan im Hoglands park

Blekingeflickan im Hoglands park. Erschaffen von Gustav Nilsson, 1960. Im Hintergrund die Statue Karls XIII. Foto: Boatbuilder /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

 

Ein Stadtbummel durch das Welterbe „Marinestadt Karlskrona“ mit den Festungsanlagen, Marinehafen und –werft, historischer Bebauung kann tages- und Tage füllend sein. Aussicht auf Erholung und Zerstreuung bietet die Schärenwelt vor der Haustür. Doch auch bei den Streifzügen durch Schwedens einzige Barockstadt selbst gibt es Möglichkeiten zum Verschnaufen – in den Parks und Grünanlagen.

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Karlskrona – Welterbe im Schärengarten

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Im südschwedischen Karlskrona, etwas außerhalb des Stadtzentrums, das vielleicht schwedischste aller Postkarten- und Fotomotive – Brändaholm. Eine kleine Siedlung mit ihren schwedenroten Häuschen, keins ohne blaugelbe Flagge, idyllisches Grün direkt am Wasser, Blick auf das historische Karlskrona. Brändaholm ist Teil der Insel Dragsö. Eine von etwa dreißig Inseln und Inselchen in Schwedens südlichstem Schärengarten auf denen Karlskrona – als Marinestadt – gegründet wurde.

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Ein Wochenende in Karlskrona – im Jahr 1804

„Es ist auffallend, wie viele hübsche Gesichter man in Karlskrona […] sieht. Die Stirn und Nase hat gewöhnlich viel Stärke und Präzision, die Augen sprechen Klarheit und Verstand, weniger Phantasie, der feine Mund deutet auf Kraft, nicht auf Fülle, der Wuchs ist leicht und kühn bei Männern und Weibern.“ – Mit dieser freundlichen Einschätzung beschloss der von der Insel Rügen im damaligen Schwedisch-Pommern stammende Ernst Moritz Arndt (1769–1860) den Bericht über seinen Aufenthalt in Karlskrona, einer der letzten Stationen einer mehrmonatigen Reise. Im vierten Band des immer noch lesenswerten Berichts über die „Reise durch Schweden im Jahre 1804“ beschreibt Arndt unter dem Datum des 18./19. August – einem Wochenende – seine Zeit in Karlskrona.

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Ronneby Brunnspark

Ronneby kann auf eine lange Tradition als Kurort zurückblicken, dessen Blütezeit im späten 19. Jahrhundert ihren Anfang hatte. In jenen Tagen nahm der Kurpark – Ronneby Brunnspark – die Gestalt an, in der er heute noch besteht. Eine Oase im Süden der Stadt, die 2005 zum schönsten Park Schwedens gekürt wurde.

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Blekinge – Land des ruhigen Wassers

In Selma Lagerlöfs „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ heißt es: „Småland ist ein hohes Haus,“ begann der Lehrer, „mit Tannen auf dem Dache; vor dem Hause aber ist eine breite Treppe mit drei Stufen, und diese Treppe wird Blekinge genannt.“ ¹ Blekinge, im Südosten des Landes, umrahmt von Skåne, Småland und der Ostsee scheint wie das wahr gewordene Traumbild Schwedens. Die vielfältige Natur, Dörfer und Gehöfte in hügeliger bewaldeter Landschaft, malerische Fischerdörfer, historische Orte auf kleinem Raum zeichnen die Provinz als „Garten Schwedens“ aus.

Das alte Ronneby. Foto: Jonas Bengtsson / flickr.com , (CC BY 2.0)

Das alte Ronneby. Foto: Jonas Bengtsson / flickr.com , (CC BY 2.0)

 

Was heute wie ein „gepflegter Garten“ erscheint, war jahrhundertelang Grenzregion zwischen Dänemark und Schweden, Ort blutiger Schlachten. Mensch und Land waren immer wieder Plünderungen und Brandschatzungen ausgesetzt, von dänischer wie schwedischer Seite. Infolge des Friedens von Roskilde 1658 fiel Blekinge gemeinsam mit Schonen und Halland an Schweden. Während der schwedischen Großmachtzeit blühte die für kurze Zeit Region auf, fiel dann aber in seiner Entwicklung gegenüber den anderen Landesteilen zurück. Die damals dominierende Landwirtschaft gehört heute noch als wichtiger Faktor zum Landschaftsbild, ebenso der Fischfang. Blekinge ist aber auch moderner Industriestandort. Neben Volvo, als einem der Hauptarbeitgeber, gibt es vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Blekinge hat eine führende Stellung im Bereich der Informationstechnologie. Zudem lebt Blekinge vom Tourismus. Der heutige Blekinge län entspricht der historischen Provinz Blekinge und ist beliebtes Reiseziel.

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