Stichwort: Birgitta Birgersdotter

Kloster Alvastra

Klosterruine Alvastra. Foto: Numerius (Anders) /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Klosterruine Alvastra. Foto: Numerius (Anders) /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Der Glanz von Alvastra lässt sich nur noch erahnen. Von dem einst mächtigen Kloster am Ostufer des Vättern sind lediglich Ruinen erhalten und das Wissen um die frühere Bedeutung. Fast 400 Jahre blühte eines der ersten Klöster des Landes und beeinflusste die Kultur des mittelalterlichen Schwedens.

In der historischen Provinz Östergötland, im Westen der Gemeinde Ödeshög, rund 25 Kilometer südlich von Vadstena sind die Überreste vom Kloster Alvastra zu finden. Es war die erste Gründung des Zisterzienserordens in Schweden und neben Nydala in Småland eine der ersten Klostergründungen überhaupt – in dem bislang wenig christianisiertem Land.

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Birgitta – eine Frau mit Visionen

Die Hl. Birgitta, Altaraufsatz in "Salems kyrka", Södermanland.

 

Eine mittelalterliche Berühmtheit aus Schweden, mit Ausstrahlung auf ganz Europa, war Birgitta Birgersdotter. Sie lebte von 1303 bis 1373 und wurde bereits im Jahre 1391 heilig gesprochen. Seit 1999 ist sie für gläubige Katholiken gar eine der Schutzheiligen Europas. Was die achtfache Mutter und Ehefrau von Ulf Gudmarsson in diesen hohen Stand der Kirche erhob, waren ihre Offenbarungen. Schon seit früher Jugend hatte Birgitta Visionen von der Mutter Maria und Jesus selbst, die im Zwiegespräch mit ihr gestanden haben sollen. Von diesen  Erscheinungen, die Birgitta niederschrieb, leitete die fromme Frau oft genug klare Anweisungen für ihr eigenes Tun ab und wirkte so – sozusagen auf Anleitung Gottes – auf ihre Umgebung und ihre Zeit.

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