Stichwort: Arjeplog

Im Reich der Erlkönige: Autotestanlagen bei Arjeplog

Foto: www.icemakers.se

Schon mal was von Erlkönig-Jägern gehört? Nein? Im Gegensatz zu jenen, die sich auf Elchjagd begeben, brauchen Erlkönig-Jäger kein Gewehr. Ihre Waffe ist ein Fotoapparat, mit dem sie die Prototypen der neuesten Automodelle ablichten.

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Auf dem Silvervägen von Meer zu Meer

Entlang des Silvervägen. Foto: Juho Holmi /flickr.com (CC BY 2.0)

Entlang des Silvervägen. Foto: Juho Holmi /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Silvervägen, die Silberstraße, wie der Riksväg 95 genannt wird, führt von Skellefteå  zur norwegischen Grenze und weiter bis nach Bodø. Die touristische Route folgt den Spuren des Silbers zwischen Bottnischem Meerbusen und Nordmeer – vorbei an wilden Flüssen, großen und kleinen Seen, durch samisches Kulturland, beeindruckende Landschaften.

Auf seinem Weg durch Nordschweden passiert der Silvervägen  Arvidsjaur und Arjeplog, Jäckvik und den Polarkreis. Auf einer Höhe von rund 740 Metern quert die Route die Grenze zu Norwegen. Hier trägt die Straße die Nummer 77, führt über die E6 nach Fauske und weiter auf der Reichstraße 80 bis nach Bodø.

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Das Silbermuseum in Arjeplog und Einar Wallquist , der Lappendoktor

Hoch oben im Norden, im schwedischen Lappland, umgeben von Wäldern und Bergen liegt die kleine Stadt Arjeplog am Silvervägen, der Verbindungsstraße, die von Bodø in Norwegen nach Arvidsjaur und dann weiter an die Küste nach Skellefteå führt. Arjeplog ist vor allem bekannt für die Testgelände der Automobilindustrie. Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist jedoch auch das Silbermuseum.

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Zu Besuch im Silbermuseum von Arjeplog

In Arjeplog stößt man mit dem Silbermuseum auf ein Ziel, das man sich in keinem Fall entgehen lassen sollte. Das Museum ist überregional bekannt und beheimatet eine beeindruckende Sammlung des bekannten Arztes Einar Wallquist. Er kam im Jahre 1922 in den hohen Norden und erlebte zunächst im wahrsten Sinne des Wortes einen Kulturschock. Noch heute ist er in der Region als Lappendoktor bekannt. Während seiner Zeit als Arzt musste Wallquist ein nahezu menschenleeres Gebiet betreuen. Aufgrund der enormen Distanzen zwischen den Orten war er oftmals tagelang auf Reisen. Die Entfernungen zwischen den Patienten, die er betreuen musste, waren groß. Doch nicht nur großen Distanzen stellten ihn auf eine harte Probe. Die meisten Patienten, die durch Wallquist betreut und behandelt wurden, waren nicht zahlungsfähig.

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