Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)
23. Dezember 2011 von Heide
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Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.
Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 1)
14. Dezember 2011 von Heide
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Der Kungsleden, oder der Königspfad, wie er auf Deutsch genannt wird, erstreckt sich von Lappland bis Mittelschweden, genau genommen von Abisko bis nach Sälen in Dalarna. Wandern in der schwedischen Natur! Vor allem der nördliche Teil ist bei Wanderern sehr beliebt und entsprechend frequentiert. Die Strecke ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die man als Tagesetappen erwandern kann. Übernachtet wird in den Fjällstugor (Hütten) des STF (Svenska Touristföreningen, der schwedische Wanderverein) oder in den Fjällstationen.
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Eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit im Ort Ammarnäs
3. September 2010 von Nancy
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Im oberen Bereich vom Vindelälvtal stößt man auf einen kleinen, in jedem Fall jedoch charmanten Ort, der für Besucher eine besondere Sehenswürdigkeit zu bieten hat. Das kleine Ammarnäs ist bis heute seinen Wurzeln treugeblieben und hat sich die Traditionen der Vergangenheit bewahren können. Ammarnäs kann mit dem Auto durch das Vindeälvtal erreicht werden. Im Ort trifft man auf eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, die in der gesamten Region einzigartig ist. Es handelt sich um den Potatisbacken. Der Kartoffelhügel ist überregional bekannt. Seit 1832 reifen auf diesem die wohlschmeckenden kleinen mandelpotatis. Die kleinen Kartoffeln reifen in Rekordzeit und das obwohl sich der Hügel nur 50 km südlich Polarkreises befindet. (weiterlesen…)



