Stichwort: allemansrätten

Das Abenteuer „Skåneleden“

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Altes Bauerngebäude in Skåne. Foto: Hannes Hofer

Schweden, das Land der vielen Seen und Wälder, ist für viele Naturfreunde ein wahres Paradies. Also warum nicht einfach mal den Alltag hinter sich lassen und ab in die grüne Wildnis. Wenn der Arbeitsstress zu viel wird oder einen das Sofa nicht mehr loslässt und das tägliche Fernsehprogramm zum Gefängnis wird, dann wird es Zeit für ein bisschen Abenteuer!

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Pfifferlinge – das „Gold“ der schwedischen Wälder

Pfifferlinge, Quelle: privat

Pfifferlinge, Quelle: privat

Juli – endlich ist es soweit. Schwedens Wälder geben ihr erdiges Gold wieder frei. In Deutschland eine Seltenheit geworden, schießen in Schweden die Pfifferlinge unverdrossen ab Juli wie Pilze aus dem Boden. An seiner gold- bis dottergelben Farbe ist er leicht zu erkennen, oft leuchtet er schon von Weitem aus dem Moos, besonders bei feuchtem Wetter. Ist es dagegen trocken, verblasst seine Farbe und man muss schon genau hinsehen, will man die leckeren Pilze am Wegrand erkennen. Häufig findet man den Pfifferling denn auch direkt an den Wegrändern. Offensichtlich mögen sie den etwas verdichteten Boden. Es sollte außerdem feucht sein, aber nur keine Staunässe und umliegendes Moos, Gräser oder Gebüsch eher aufgelockert und nicht zu dicht. An Böschungen, an denen das Regenwasser ablaufen kann, wird man oft fündig. Auf voll sonnigen Lichtungen hat man dagegen ebenso wenig Erfolg wie im tiefen Schatten von Nadelwäldern – Halbschatten muss es sein. Und doch erlebt man immer wieder Ausnahmen, was die Pfifferling-Standorte angeht.

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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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Bergslagsleden – Der waldige Wanderpfad

Fast dreihundert Kilometer folgt der Bergslagsleden den orangefarbenen Markierungen von Kloten im Norden des Örebro län nach Stenkällegården im Tiveden. Unterteilt in 17 Etappen schlängelt sich der Wanderweg vorbei an Seen, durch Wälder und altes Bergbaurevier.

Unterwegs im Kilsbergen. Foto: KalasMannen /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Unterwegs im Kilsbergen. Foto: KalasMannen /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Der Bergslagsleden verläuft „wie eine Arterie“ durch den Örebro län von Nord nach Süd zumeist durch Waldgebiete, die mitunter recht wild anmuten – auf einem der längsten Wanderwege Schwedens.

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Alle Schweden fahren Volvos – Teil II

© Alexander Hauk / pixelio.de

Was ist ein typischer Schwede? Und was ist vielleicht auch nur ein Vorurteil? Ein paar Punkte finden Sie bereits im Teil I dieses Artikels. Weitere Klischees und Wahrheiten gibt es hier:

In Schweden legt man viel Wert auf Gleichheit. Kein Mensch ist wertvoller, als der andere, was man dadurch deutlich macht, dass alle geduzt werden. Ob Bankangestellte, Ärzte oder Lehrer: Jeder darf mit seinem Vornamen angesprochen werden.
Auch Eigentum und Besitz wird in Schweden nicht so verbissen gesehen, wie in Deutschland.

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