Stichwort: Alfred Nobel

Alle Jahre wieder am 10. Dezember – die Nobelpreisverleihung

Nobelpreisverleihung im Stockholmer Konzerthaus. Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt

Nobelpreisverleihung im Stockholmer Konzerthaus. Bild aus Wikipedia. Fotograf unbekannt

Jedes Jahr am 10. Dezember werden in Stockholm die Nobelpreise verliehen. Dieser Tag wird im schwedischen Kalender fast schon wie ein Feiertag eingetragen. Viele wissen jedoch gar nicht genau, was dahinter steckt, warum dieser Preis Nobelpreis heißt, warum er vergeben wird und warum genau am 10. Dezember.

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Nobelpreise in Stockholm und Oslo verliehen

Die Verleihung der Nobelpreise in der Stockholmer Konzerthalle (Quelle: Nobel Media AB 2012, Photo: Alexander Mahmoud).

König Carl Gustaf hat die Nobelpreise für Literatur sowie für Medizin, Physik, Chemie und Wirtschaftswissenschaften in Stockholm überreicht. Der Friedensnobelpreis ging in Norwegens Hauptstadt Oslo an die Europäische Union.

Der Nobelpreis für Physik ging an Serge Haroche aus Frankreich und David Wineland aus den USA „für bahnbrechende experimentelle Methoden, die das Messen und Manipulieren einzelner Quantensysteme ermöglichen“. Den Nobelpreis für Chemie nahmen die beiden amerikanischen Forscher Robert J. Lefkowitz and Brian K. Kobilka entgegen. Sie haben herausgefunden, wie Körperzellen miteinander kommunizieren. Mit dem Nobelpreis für Medizin oder Physiologie wurden John B. Gurdon aus Großbritannien und Shinya Yamanaka aus Japan ausgezeichnet. Ihre Forschungsergebnisse machen es vielleicht bald möglich, patienteneigenen Ersatz für krankes Gewebe zu schaffen. Den Preis für Wirtschaftswissenschaften haben zu gleichen Teilen die beiden US-Ökonomen Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley „für die Theorie der stabilen Allokation und der Beschaffenheit von Märkten“ erhalten.

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Im Namen Alfred Nobels: Preisträger der Nobelpreise 2012 verkündet

Stifter des Nobelpreises Alfred Nobel (1833–1896) (Quelle: Wikipedia)

Mit dem Nobelpreis vergibt die Nobelakademie bzw. die Schwedische Reichsbank jährlich die höchste Auszeichnung in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Wirtschaft sowie für Friedensbemühungen. Schwedenstube stellt die diesjährigen Preisträger vor.

Der Nobelpreis für Physik geht an Serge Haroche aus Frankreich und David Wineland aus den USA „für bahnbrechende experimentelle Methoden, die das Messen und Manipulieren einzelner Quantensysteme ermöglichen“.

Der Nobelpreis für Chemie geht an die amerikanischen Forscher Robert J. Lefkowitz und Brian K. Kobilka „für ihre Studien an G-Protein gekoppelte Rezeptoren“.

Der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie geht an John B. Gurdon aus Großbritannien und Shinya Yamanaka aus Japan „für die Entdeckung, dass bereits ausdifferenzierte Zellen sich wieder zurück in wandlungsfähige Stammzellen umprogrammieren lassen“.

Der Literaturnobelpreis geht an den chinesischen Schriftsteller Mo Yan, „der mit halluzinatorischem Realismus Volksmärchen, Geschichte und Zeitgenössische Kunst verbindet”.

Der Friedensnobelpreis geht an die Europäische Union „für mehr als sechs Jahrzehnte, in der sie zur Förderung des Friedens und der Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa beitrug“.

Der Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedanken an Alfred Nobel geht zu gleichen Teilen an die beiden US-Ökonomen Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley „für die Theorie der stabilen Allokation und der Beschaffenheit von Märkten“.

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Nobel-Bankett: Tradition und feierliche Rituale

Schauplatz des Nobel-Banketts im Stockholmer Stadshus. Bild: wikimedia.commons, Fabian Seitz, CC-BY-SA-3.0

Der glanzvolle Abschluss der jährlichen Nobelpreis-Verleihungen ist der „Nobelkväll“ in Stockholm, das sprichwörtlich „noble“ Diner mit den Preisträgern und der königlichen Familie. Das rauschende Fest findet immer am 10. Dezember statt – und wird zumindest teilweise live im schwedischen Fernsehen übertragen. Ein Fest auch für die Regenbogen-Presse, die in den kommenden Tagen ausführlich berichten wird. Und schon heute morgen am Frühstückstisch erfahren die Schweden aus Zeitung oder Radio, wer neben wem an der Tafel gesessen hat und welche Dame mit ihrer Robe modische Trends gesetzt hat.

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Das sind die Nobelpreisgewinner 2010

Quelle: Wikimedia Commons

Alfred Nobel war ein schwedischer Chemiker, der mit der Erfindung des Dynamits nicht nur Kriege unterstützte, sondern sich auch an Ihnen bereicherte. Im Herzen war er jedoch ein Pazifist. Da er keinen Nachwuchs hatte, legte er in seinem Testament fest, dass die Zinsen seines Vermögens künftig „als Preis denen zugeteilt werden, die im verflossenem Jahr der Menschheit größten Nutzen geleistet haben.“
Das war seine Idee davon, den Menschen das zurückzugeben, was seine Erfindung ihnen genommen hat.

Diese Woche fand die Verkündung aller Gewinner aus allen fünf Kategorien statt.

Am Montag ernannte man den britischen Physiologen Robert Edwards zum Nobelpreisträger im Bereich Medizin. Er erfand die In-virto-Fertilisation, eine Methode der künstlichen Befruchtung im Glas.
Die Gewinner des Physik-Nobelpreises, die Russen André Geim und Konstantin Novoselov, wurden am Dienstag bekannt gegeben. Sie beschäftigten sich ausgiebig mit dem Graphen-Material (zweidimensionale Kristalle aus Kohlenstoffatomen), aus denen zukünftig Bildschirme und Solarzellen bestehen sollen.

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Auf den Spuren von Alfred Nobel – das Nobelmuseet in Karlskoga

Alfred Nobel gilt als einer der bekanntesten Söhne Schwedens. In Karlskoga kann man sich bis heute auf die Spuren des bekannten Nobelpreisstifters begeben. Im Norden der bekannten schwedischen Stadt treffen Urlauber auf die Björkholms herrgard. In dieser arbeitete und forschte Alfred Nobel, der sich als Industrieller, Chemiker und vor allem als Stifter des heute bekannten Nobelpreises einen Namen machen konnte. Bereits im Jahr 1893 übernahm Nobel die bekannten Bofors Werke in Karlskoga. Bis heute ist das Gelände erhalten geblieben, doch die Funktion der Gebäude hat sich einem deutlichen Wandel unterzogen. So trifft man in der bekannten Fabrikantenvilla auf das interessante Nobelmuseet.

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