Stichwort: Västergötland

Hjo – Muße in Holz

Holzvillen in Hjo

Holzstadt Hjo: Villen des späten 19. Jahrhunderts im früheren Kurgelände. Foto: Harri Blomberg /commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Hjo ist eine Kleinstadt am Vättern. Eine Kleinstadt mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Alles scheint gemütlich und gelassen in Hjo. Kopfsteinpflasterstraßen und –gassen, ein idyllischer Hafen, der fast allgegenwärtige See und besonders die schmucken Holzhäuser und –villen: Hjo gilt als eine der schönsten Holzstädte Schwedens.

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Isterband – eine schwedische Wurst

 

Isterband mit Kartoffeln und Gurken Foto aus Wikipedia. Fotograf: Carl Svensson

Isterband mit Kartoffeln und Gurken
Foto aus Wikipedia. Fotograf: Carl Svensson

Die Isterband ist eine vor allem im Süden Schwedens bekannte Wurst, die man häufig aus dem Smörgåsbord findet, die aber auch beim traditionellen Hyttsillessen serviert wird.

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Fallens Dagar in Trollhättan – Die Tage des Wasserfalls

Trollhättefallen

„Dammbruch“ in Trollhättan zu den Fallens Dagar 2011. Foto: Göran Höglund (Kartläsarn) /flickr.com (CC BY 2.0)

Mit dem Getöse entfesselter Wassermassen starten die „Fallens Dagar“ in Trollhättan: die Tage des Wasserfalls. Drei Tage im Juli, an denen sich mehrfach täglich die Schleusen öffnen und das Wasser des Göta-Flusses über die Trollhättan-Fälle in sein altes Bett entlassen. Während dieser Tage gleicht die westschwedische Stadt einer Partyzone. Mit Veranstaltungen für Jung bis Alt.

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Carl von Linné und die Blumen

Gemälde von Carl von Linné Bild aus Wikipedia. Originalgemälde von Alexander Roslin. Fotograf: Greg L

Gemälde von Carl von Linné
Bild aus Wikipedia. Originalgemälde von Alexander Roslin. Fotograf: Greg L

Denkt man an Carl von Linné, dann denkt man automatisch an Blumen, Pflanzen, Tiere und an die Natur. Er war es, der den Pflanzen und Tiere ihren Namen gab und sie in seinen umfassenden Werken beschrieb.

Carl von Linné wurde am 23. Mai 1707 in Råshult in Småland als Carl Nilsson Linnæus geboren. Sein Vater war von Beruf Pfarrer und interessierte sich sehr für die Natur und für Pflanzen. Dieses Interesse übertrug sich schon früh auf den Sohn, der sich gerne mit den Pflanzen, die sein Vater im eigenen Garten kultivierte, beschäftigte und auch gerne die Umgebung erforschte, um immer neue Pflanzen kennenzulernen.

Der Wunsch des Vaters war, dass Carl, genau wie der Vater und auch schon der Großvater, Pfarrer werden sollte. Daher wurde er auf die Domschule nach Växjö geschickt, wo er sich aber überhaupt nicht wohl fühlte…

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Stig „Stikkan“ Andersson – der Manager von ABBA

Skulptur von Stig Andersson in Höva von Gunnar Pettersson. Fotograf: Gunnar Pettersson

Skulptur von Stig Andersson in Höva von Gunnar Pettersson. Fotograf: Gunnasr Pettersson

Den Namen Stig Andersson kennt man vielleicht in Zusammenhang mit der Band ABBA, wenn man sich vielleicht etwas intensiver mit ABBA beschäftigt hat. Stig Andersson spielte in der Karriere von ABBA eine große Rolle, er gehörte sozusagen dazu, verschaffte ihnen die Erfolge, hat sie wohl aber auch ganz schön ausgenutzt.

Stikkan Andersson wurde 1931 in Höva, Västergötland als uneheliches Kind geboren. Er heiratete 1955 seine Studienkollegin Gudrun Rystedt und bekam mit ihr drei Kinder. Zunächst studierte er Lehramt, war als Chemie- und Mathematiklehrer in Stockholm tätig, interessierte sich aber schon früh für die Musik und wurde später Musikproduzent, Verleger und Texter. Er gründete verschiedene Musikunternehmen, darunter auch Polar Music und stiftet den Polar Music Preis, was man als den inoffiziellen Nobelpreis für Musik bezeichnen könnte.

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Djurö – Nationalpark im Vänern

Stimmungsvoller Vänern. Foto: Micael Carlsson /flickr.com (CC BY 2.0)

Stimmungsvoller Vänern. Foto: Micael Carlsson /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Man wähnt sich nicht mitten in Schweden, steuert man den Nationalpark Djurö an. Dabei scheint der Archipel im Vänern recht zentral gelegen. Wenigstens auf der Landkarte. Doch die Inselgruppe ist eine der isoliertesten ganz Schwedens. Schon das Ansteuern hat etwas von einer Entdeckerreise.

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Hedared stavkyrka – Schwedens einzige Stabkirche

Hedared stavkyrka. Foto: Jürgen Howaldt /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 2.0)

Hedared stavkyrka. Foto: Jürgen Howaldt /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 2.0)

Schlicht, auf den ersten Blick unscheinbar ist die kleine Kapelle. Und doch etwas Besonderes. Die Hedared stavkyrka ist Schwedens einzige noch erhaltene Stabkirche. Zudem ist es die einzige erhaltene Kirche ihrer Art am ursprünglichen Standort außerhalb Norwegens.

Stabkirche – da taucht das Bild von prachtvollen, mit reichlich Schnitzkunst verzierten Holzbauten auf. Wie man es aus den Reisekatalogen kennt. In Nachbauten hat es die alte nordgermanische Holzbauart auch nach Deutschland, selbst bis nach Übersee geschafft. Originale Stabkirchen hingegen sind nur in Norwegen zu bewundern – bis auf die Ausnahme in Hedared. Einem kleinen Dorf in Västergötland.

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Schloss Mariedal

Ein paar Kilometer von den Ufern des Vänern entfernt in der Gemeinde Götene liegt Schloss Mariedal. Weitgehend unverändert geblieben zeugt der Barockbau von der regen Bautätigkeit des Hochadels, die den Aufstieg Schwedens zur Großmacht begleitete.

Schloss Mariedal. Foto: commons.wikimedia.org, Fotograf: Wigulf. (CC BY-SA 3.0)

Schloss Mariedal. Foto: commons.wikimedia.org, Fotograf: Wigulf. (CC BY-SA 3.0)

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