Svenska för invandrare

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Im Sprachkurs „Svenska för invandrare“ lernen Menschen unterschiedlichen Alters, Kulturen und Bildungsstände zusammen Schwedisch (Foto: Sofia Sabel/imagebank.sweden.se).

Svenska för invandrare (Sfi) ist der staatliche Sprachkurs für Einwanderer. Er soll allen Erwachsenen die grundlegenden Fähigkeiten im Lesen und Schreiben der schwedischen Sprache vermitteln. Die praktische Umsetzung wird dabei von den Kommunen organisiert.

Das Recht auf „Svenska för invandrare“ – also „Schwedisch für Einwanderer – haben alle Einwanderer, und zwar von dem Kalenderhalbjahr an, in dem sie 16 Jahre alt werden. Die Kurse stehen wirklich allen offen: Menschen, die weder lesen noch schreiben können, nur eine kurze Schulausbildung genossen haben oder deren Muttersprache auf einer anderen Schrift basiert. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.

Der Unterricht besteht aus Kursen mit unterschiedlichem Lerntempo (1, 2 und 3) und vier Schwierigkeitsklassen (A, B, C und D). Kurs B und C kann daher entweder ein Anfänger- oder Aufbaukurs sein, je nachdem, welches Lerntempo dort angeschlagen wird. Auf dem Lehrplan steht neben Grammatik und Vokabeln lernen auch der Einblick in die schwedische Kultur und Bräuche.

Die praktische Umsetzung wird dabei von den Kommunen in Schweden selbstständig organisiert. Sie müssen jedem Einwanderer einen Sfi-Platz anbieten – und zwar spätestens innerhalb von drei Monaten.

Mehr Informationen dazu auf der Seite vom schwedischen Schulamt unter www.skolverket.se.

 

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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