Stuga, die schwedische Campinghütte als Alternative zum Zelt
1. Februar 2012 von Thomas Frankenstein
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Viele Deutsche machen Jahr für Jahr Urlaub in Schweden. Während manche Urlauber es vorziehen, mit einem Wohnmobil oder angehängtem Wohnwagen die traumhaften Landschaften zu erleben, gibt es viele Campingfreunde, die nur mit Auto und Zelt unterwegs sind. Eine echte Alternative zum Zelt sind die „Stuga bzw. Stugor (Plural)“ genannten kleinen Hütten.
Die Massivholzhütten stehen auf vielen Campingplätzen, wirken optisch wie Gartenhäuschen hierzulande, doch in den Stugor steckt mehr als ein Lager für Campingmöbel und Gartengeräte.
In den meisten Hütten stehen ein Hochbett oder mehrere Etagenbetten, es gibt einen Tisch mit Stühlen und eine kleine Küche mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und Plattenkocher sowie entsprechendes Geschirr. Licht und Heizung haben die Campinghütten auch, fließendes Wasser oder ein WC aber meistens nicht.
Die Vorteile eine “Stuga” gegenüber einen Zelt liegen auf der Hand: Man muss kein Zelt aufbauen (und ggf. nass wieder abbauen), man schläft in einem Bett (Bettzeug ist vorhanden, man braucht nur Laken und Bezüge), hat Licht und Strom und die Kochnische reicht für ein paar Übernachtungen vollkommen aus. Und teuer sind die “Stugor” auch nicht, im Schnitt kostet ein Vierbetthütte 40,- Euro.
An vielen Straßen stehen Schilder mit “Stuga / Stugor” Hinweisen, wer nicht planlos übernachten will, dem sei ein Blick auf www.camping.se empfohlen, dort gibt es eine Übersicht der schwedischen Campingplätze.
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Es ist vielleicht noch zu erwähnen, dass nicht alle stugor so einfach sein müssen, es gibt auch stugor, die richtih nette kleine Häuschen sind mit 2 oder 3 Zimmern, einer komplett eingerichteten Küche und einem Badezimmer. Und das gibt es auch auf manchen Campingplätzen