Steinhauer Museum Vånevik

Foto: visitsmåland.com

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Das Steinhauer Museum Vånevik – Näset, hier findet man Ausstellungen über die Geschichte der Steinindustrie aus der Gegend um Oskarshamn.“Das småländische Dorf liegt am Kalmarsund. Jetzt hört man nicht mehr das Krachen der Sprengungen, und der Klang vom Stahl und Granit ist seit langem verstummt. Die altertümlichen Steinbrüche sind mit Wasser gefüllt und spiegeln in schwarzblanker Tiefe Sonnenglanz und Wolken oder schimmern vom Limnoplanton und Flagellaten in schönen Mustern zwischen zerrissenen Stränden.“ (Zitat: Hans Hergin, schwedischer Schriftsteller.Man findet hier ca. 20 km lange, leicht begehbare Wanderwege in naturschöner Schärenlandschaft, an Kaien entlang, Pulverkellern vorbei und teilweise hundertjährigen Steinbrüchen. Die Wege folgen meistens alten, stillgelegten Schienenwegen, Waldwegen oder auch Dorfstraßen.

Der Museumsverein hat hier einen Steinhauerarbeitsplatz angelegt mit Steinhauerschuppen, Schmiede, Steinschleiferei, einem Kran und einem Schienenweg. Gelegentlich finden hier Vorführungen der Steinhauerei und der Schmiede statt. Das Steinhauermuseum ist von der Gemeinde Oskarshamn und dem Museumsverein Hård Klang errichtet worden und wird auch von Hård Klang verwaltet.

Die Kasernen wurden 1876 errichtet, bestehend aus Granit und mit 90 cm dicken Mauern. Ursprünglich wurden hier 12 Arbeiterwohnungen errichtet. Jede Familie hatte damals ein Zimmer und die Küche musste man sich mit den Nachbarn teilen. Eine solche Wohnung, mit gut erhaltener Einrichtung, aus den 30er Jahren, kann man hier noch besichtigen. Der Anbau aus Holz erfolgte im Jahre 1930. Die „Stenvilla“ (Steinvilla) wurde im Jahre 1877 gebaut und ist ebenfalls in Granit errichtet worden. Sie diente als Wohnung für den Direktor C.J. Schylander, sowie für die Besitzer Kessel und Röhl bei deren Besuchen. Die Stenvilla steht heute unter Denkmalschutz.

Vånevik Granit Foto: visitsmåland.com

Vånevik Granit
Foto: visitsmåland.com

Gamlehult ist Våneviks grösster Steinbruch und wurde um die Jahrhundertwende eröffnet. Im Jahre 1954 wurde der Großbetrieb eingestellt, danach erfolgte verminderter Abbau von Rohblöcken zwischen 1960 und 1980. In Gamlehult wurden auch viele Steine für die holländischen Schutzwälle gegen das Meer gehauen, mit deren Bau in den zwanziger Jahren begonnen wurde.

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