Smögen – Buntes Treiben mit ursprünglichem Charme

Smögen

Smögen. Foto: Bengt Nyman/ flickr.com (CC BY 2.0)

Smögen ist Farbenfrohsinn und karger Fels, Fischkutter und Segeljacht, ursprünglicher Charme und Trubel, Postkartenidyll und Partymeile. Der kleine Ort auf der gleichnamigen Schäreninsel an der Küste von Bohuslän zählt zu den besterhaltenen Fischerdörfern. Und zu den bel(i)ebtesten.

Rund 1.300 Einwohner leben ständig auf der Insel. Während der Sommermonate steigt die Zahl rapide. Unzählige Besucher locken Insel und Ort an. Wie für viele andere Fischerdörfer ist auch für Smögen der Tourismus längst zum unverzichtbaren Standbein geworden.

Garnelen aus Smögen

Dennoch, bei all dem saisonalen Gewimmel in engen Straßen und Gassen zwischen bunten Holzhäusern, spielt Fischfang auch heute noch eine wichtige Rolle. Der Ort ist nach wie vor einer der Hauptumschlagplätze der Fischindustrie.

Ist Smögen mit dem Heringsfang groß geworden, so ist der Ort heute bekannt für seine Garnelen. Die Smögenräkor gelten als Spezialität. Warum? Die Frage soll eine Kostprobe eindeutig klären. Die lässt sich entweder in einem der Restaurants oder gleich im Hafen bei den Fischauktionshallen vornehmen, wo die Fischhändler neben Garnelen noch andere Spezialitäten anbieten.

Die Hauptattraktion ist ein Holzsteg

Die Hauptattraktion von Smögen befindet sich gleich im Anschluss an den Fischmarkt. Die Smögenbryggan ist ein knapp ein Kilometer langer Holzsteg von Reichsinteresse.

Einer Uferpromenade ähnelnd ist die Smögenbryggan eine Flanier-, Shopping- und Vergnügungsmeile. Zur einen Seite festgemachte Boote und Jachten, mitunter dicht an dicht gedrängt, zur anderen farbenfrohe Holzhäuser. Es gibt Restaurants und Cafés, Kneipen und Clubs, Boutiquen und Souvenirläden.

Ebenfalls an der Smögenbryggan befinden sich das Heimatmuseum sowie ein Fischereimuseum. Zudem ist die Pier Ausgangspunkt für Bootsausflüge wie zur Insel Hållö mit einem der ältesten Leuchttürme Bohusläns sowie Anlaufstelle für die Anreise per Boot aus dem nahen Kungshamn.

Das Ende des vom bunten Treiben beherrschten Holzstegs markiert die Badestelle Vallevik mit „kindgerechtem Sandstrand“. Es ist einer von mehreren „fantastischen Badeplätzen“ auf Smögen.

 

Weitere Möglichkeiten und mögliche Ziele sowie Unterkünfte auf und um Smögen bietet:

http://www.vastsverige.com/en/sotenas/

 

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  1. Peter Zimmermann sagt:

    Ich denke meinen nächsten Schwedenurlaub verbringe in ich auf Smögen

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Iron-Maiden-Bier: Verkaufsstart in Schweden

Trooper-Etikett für Schweden

Für den schwedischen Markt wurde das Etikett mit Maskottchen Eddie entschärft (Foto: www.ironmaidenbeer.com).

Von Ende Juni an soll das neue Iron-Maiden-Bier „Trooper“ endlich auch in Schweden erhältlich sein. Dort wird es – wie alle anderen alkoholischen Getränke auch – über die staatlichen Verkaufsstellen „Systembolaget“ verkauft. Außerdem soll es in Restaurants und Kneipen ausgeschenkt werden. Exklusiv für Schweden aber mit entschärftem Etikett.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Design ist dort nur das Gesicht des Band-Maskottchens Eddie zu sehen. Auf die zerrissene Union-Jack-Flagge und den Säbel des toten Soldaten wurde verzichtet. Der Grund: Die skandinavischen Behörden hatten dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben, da ihnen die Abbildung zu kriegerisch und waffenlastig war. Die schwedischen Gesetze verbieten nämlich solche Elemente im Zusammenhang mit der Werbung für alkoholische Produkte.

„Trooper“ ist ein traditionelles Ale, benannt nach der gleichnamigen Iron-Maiden-Single von 1983. Für die Herstellung hat sich die Heavy-Metall-Legende mit der britischen Familienbrauerei „Robinsons“ zusammengetan. „Ich bin schon mein Leben lang Fan von traditionellem, englischem Ale. Deshalb dachte ich, ich wäre gestorben und im Himmel gelandet, als sie uns baten, unser eigenes Bier zu kreieren“, freut sich Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson.

Das Bier ist seit Mai 2013 auf dem Markt und online über die offizielle Homepage www.ironmaidenbeer.com erhältlich.

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