Skigebiete in Schweden: Vallåsen

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Skiegebiet Vallåsen

Auf der Piste im südschwedischen Skigebiet Vallåsen. Foto: Gavin/ flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Vallåsen ist eines der südlichsten Skigebiete Schwedens. An den Hängen des reizvollen Hallandsåsens gelegen, wird es schon mal als Dänemarks größtes Skigebiet betitelt. Das ist weniger einem kruden Geschichtsbild als vielmehr der geringen Entfernung geschuldet. Auch für „Pistensäue“ – oder die es werden wollen – aus dem norddeutschen Raum ist Vallåsen eine Möglichkeit für einen Kurztrip ins Skivergnügen.

Vallåsen liegt im südlichen Halland, bei dem kleinen Ort Våxtorp, in der Gemeinde Laholm. Das Skigebiet erstreckt auf der Nordseite des Höhenzugs Hallandsåsen. Rund eine Autostunde von Helsingborg ist es bis hierher. Die Öresundmetropolen Malmö und Kopenhagen sind nur etwa 125 km entfernt. Gerade die Nähe zu Dänemark ist in Vallåsen spürbar. Knapp die Hälfte der Gäste kommen aus dem nahen Nachbarland. Doch auch aus Malmö oder Göteborg kommen Besucher. Vielfach als Tagesgäste, die die Wintersportmöglichkeit fast vor der Haustür nutzen.

Skigebiet Vallåsen seit 1989

Das Skigebiet eröffnete 1989. Zunächst war es ein Familienbetrieb, gehört seit einiger Zeit jedoch zum Branäs-Konzern. Das Unternehmen betreibt neben Vallåsen die Skizentren Branäs, Kungsberget und Storstenshöjden.

Im Laufe der Jahre wuchs die Skianlage auf insgesamt 200.000 m² Gleitfläche. Die Pisten mit Namen wie Kopenhagen, Landskrona oder Halmstad decken alle Schwierigkeitsgrade ab. Die Gesamtlänge der Pisten erreicht gut 5 km. Die längste fast 1300 m lang, ist eine Anfängerpiste. Überhaupt kommt das Skigebiet Vallåsen mit seinen Abfahrten Anfängern und Gelegenheitsfahrern sowie Kindern entgegen. Wobei das Prädikat kinder- beziehungsweise familienfreundlich einige Investitionen in der jüngeren Vergangenheit erforderte.

Ebenfalls kräftig investiert wurde in die Schneesicherheit in dem südschwedischen Skigebiet. Bezogen auf die zu beschneiende Fläche rühmt sich Vallåsen, Nordeuropas größtes Schneekanonensystem zu haben. Dennoch bleibt die Wetterabhängigkeit.

Saison von Dezember bis März

Spielt das Wetter mit, das heißt in erster Linie sind die Temperaturen tief genug, öffnen Lifte und Pisten von Vallåsen Mitte Dezember und bleiben bis Mitte März geöffnet.

Näheres zu den Terminen wird auf der Homepage und über Facebook bekannt gegeben:
http://www.vallasen.se/
https://www.facebook.com/vallasen

 

 

 

 

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Schweden - ein Paradies für Landschaftsfotografen

Annette Weber

 

Im Norden Europas verändert sich das Spektrum der Sonnenstrahlen, bedingt durch den veränderten Lichteinfall. Das blaue Spektrum nimmt zu. Dieser veränderte Lichteinfall führt dazu, dass die Schatten länger werden und sich die Konturen der Motive dunkler und deutlicher abzeichnen. Eine perfekte Session für einen Landschaftsfotografen, denn die Landschaftsfotografie lebt vom Licht.  Da es in der Natur nicht künstlich erzeugt werden kann, muss man genau dieses Licht effektvoll einsetzen, das die Natur gerade bietet. Die Aufgabe des Fotografen besteht darin, den richtigen Moment zu erkennen,  in dem das Licht die Besonderheit der Landschaft hervorhebt.  Dann muss man nur noch abdrücken und das perfekte Landschaftsfoto ist im Kasten.

In Schweden treffen zwei gute Voraussetzungen für tolle Fotos aufeinander: Der Lichteinfall und das Landschaftsmotiv.

Schweden hat großartige, karge Landschaften, felsige Küsten, lange Sandstände, dunkle Wälder, tiefe Seen und weite weiße Schneelandschaften. Nicht immer scheint die Sonne, aber nach einem Regenschauer sind die Farben satter, und der Wolkenhimmel bietet oft interessante Konturen.

Großartige Motive entstehen auch durch Wasserspiegelungen. Das veränderte Farbspektrum des Lichteinfalls sorgt dafür, dass die kristallklaren Seen die Motive besonders scharf und deutlich reflektieren. Auf die Weise ist es möglich, Fotomotive zu finden,  die sich fast eins zu eins in einem See spiegeln. Fantastische Motive werden einem auf diese Art und Weise geboten.

Auch das Wetter bietet einem Naturfotografen unglaublich viele Möglichkeiten.  Unbelebte Gegenstände  bieten ganz neue Motive, die unter den Auswirkungen des Wetters in einer anderen Dramatik auf den Betrachter wirken. So kann man  eine Küstenlandschaft regenverhangen grau in grau in diffusem Licht wiedergeben,  es kann aber auch ein minimaler Nebelschleier die Szene in eine mystische Landschaft verwandeln.  Auch bizarre Wolkenbilder über einem Landschaftsmotiv sind ein Hingucker. Um die Faszination zu erhöhen, sollte man den Horizont niedrig wählen.

So passt in Schweden alles zusammen, was das Herz eines begeisterten Landschaftsfotografen höher schlagen lässt: ein abwechslungsreiches Farbenspiel durch den Wetterwechsel, ein besonderes Farbspektrum durch die nördliche Lage, eine fantastische und bizarre Landschaft und tolle Reflektionen durch die zahlreichen Gewässer.

 

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