Schweden allgemein

„Wie viele Schrauben hat die Ölandbrücke?“

Die Ölandbrücke. Foto: ginandtonique /flickr.com (CC BY 2.0)

Die Ölandbrücke. Foto: ginandtonique /flickr.com (CC BY 2.0)

Sie war einmal die längste Brücke Europas: die Ölandbrücke, schwedisch Ölandsbron. Fast vierzig Jahre später ist die Querung über den Kalmarsund, die Insel Öland mit dem schwedischen Festland verbindend, immerhin noch die längste Brücke des Königreichs – und ein „besonderes“ Kulturgut.

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Glasdesign von Bergdala – bekannt für Blå Kant

Im südschwedischen Småland, im sogenannten Glasriket (Glasreich) befinden sich etwa 15 Glashütten.
Jedem, der sich für schwedisches Glas interessiert, ist Kosta Boda ein Begriff. Weniger bekannt ist die Bergdala Glashütte, eine der ältesten Glashütten Schwedens. Das wohl bekannteste Produkt von Bergdala ist die Serie Blå Kant.

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Närke – Land zwischen den Seen

Eine Bucht des Hjälmaren in Närke. Foto: Udo Schröter /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Eine Bucht des Hjälmaren in Närke. Foto: Udo Schröter /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Im Herzen Schwedens zwischen Vänern, Hjälmaren und Vättern liegt Närke. In früheren Zeiten als Heimat der Gesetzlosen in Verruf erfreut sich der Landstrich im Svealand mit seinen teils schwer zugänglichen Höhen und Wäldern, flacher Ebene, Flüssen, Bächen und Seen heute an der Bezeichnung „Schweden en miniature“. Es heißt jedoch auch, dass in dieser herrlichen Landschaft die Ysätter-Kajsa ihr wildes Spiel trieb. Oder tut sie das gar weiterhin?

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Das Vandrarhem Långholmen

In Stockholm,  zwischen der Insel Södermalm und Kungsholmen, liegt die Insel Långholm. Sie ist 1380 Meter lang und 405 Meter breit. Die Insel galt früher als eine Gefängnisinsel. Bis 1975 befand sich auf der Insel das Zentralgefängnis Långholmen, und vom 18. bis zum frühen 19 Jahrhundert war dort ein Frauengefängnis. Nach 1975 entstand aus dem Gefängnis unter anderen ein Vandrarhem.

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Die Farbe von Falun

Rot wie Backstein, und doch aus Holz: Ein Schwedenhaus. Foto: Katja Singer

Warum sind eigentlich soviele Holzhäuser in Schweden rot? Das fragt sich wohl jeder „Schweden-Neuling“ – ob nun auf Reisen oder beim Betrachten landestypischer Bilder. Auch wenn zunehmend weiße, gelbe oder gar blaue „Schweden-Häuser“ Farbtupfer in die Landschaft zaubern: der rote Anstrich dominiert. Und das schon seit Jahrhunderten!

In der Tat handelt es sich nicht um irgendeine Dispersionsfarbe, die die schwedischen Häuser ziert: Das so genannte Falun-Rot („Falu rödfärg“) ist warm, dunkel und geht ein bisschen ins Kupferfarbene. Der Grund dafür sind die Pigmente, die in dieser Zusammensetzung nur in der großen Kupfermine in Falun zu finden sind. Eine Jahrhunderte alte Grube, die seit 2002 zum Weltkulturerbe gehört.

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Das Vandrarhem Af Chapman

Das Schiff Af Chapman ist ein schwedisches Vollschiff aus Eisen. Es wurde 1888 in England gebaut und wurde Dunboyne getauft. Während der ersten 25 Jahren wurde es als Frachtschiff unter englischer und norwegischer Flagge eingesetzt und umsegelte das Kap Horn und das Kap der Guten Hoffnung.

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Kolmården – Safari per Seilbahn

Am Nordufer der Bråviken-Bucht, nordöstlich von Norrköping in Östergötland liegt Kolmårdens djurpark – Skandinaviens größter Tierpark und eines der beliebtesten Ausflugsziele Schwedens. Weitläufige Tiergehege, Delfinarium, „Tigerwelt“ und andere Erlebnisse ziehen jährlich über eine halbe Million große und kleine Besucher an. Seit diesem Jahr lässt sich die Welt von Bär, Giraffe, Wolf und Co im Safaripark „schwebend“ erkunden.

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Ramsvik Stugby & Camping – Ein Häuschen am Meer …

Urlaub in einem Haus direkt am Meer – eine Verlockung mit der sich Ramsvik Stugby & Camping präsentiert. Die Ferienanlage befindet sich auf Ramsviksland, einer Halbinsel, durch den Sotenäskanalen vom Festland getrennt, in Bohuslän an Schwedens aufregender Westküste.

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Birgitta – eine Frau mit Visionen

Die Hl. Birgitta, Altaraufsatz in "Salems kyrka", Södermanland.

 

Eine mittelalterliche Berühmtheit aus Schweden, mit Ausstrahlung auf ganz Europa, war Birgitta Birgersdotter. Sie lebte von 1303 bis 1373 und wurde bereits im Jahre 1391 heilig gesprochen. Seit 1999 ist sie für gläubige Katholiken gar eine der Schutzheiligen Europas. Was die achtfache Mutter und Ehefrau von Ulf Gudmarsson in diesen hohen Stand der Kirche erhob, waren ihre Offenbarungen. Schon seit früher Jugend hatte Birgitta Visionen von der Mutter Maria und Jesus selbst, die im Zwiegespräch mit ihr gestanden haben sollen. Von diesen  Erscheinungen, die Birgitta niederschrieb, leitete die fromme Frau oft genug klare Anweisungen für ihr eigenes Tun ab und wirkte so – sozusagen auf Anleitung Gottes – auf ihre Umgebung und ihre Zeit.

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