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Gästrikland – Das Tor zu Schwedens wildem Norden

Größter See in Gästrikland: Der Storsjön in Sandviken. Foto: Frank Huencke /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Größter See in Gästrikland: Der Storsjön in Sandviken. Foto: Frank Huencke /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

 

„Hier beginnt die Wildnis“ wirbt die kleine Provinz Gästrikland, kaum zwei Autostunden von Stockholm entfernt. Einst zählte Gästrikland zu Svealand, bildet nach mehreren Gebietsreformen jedoch den südlichsten Zipfel Norrlands – das „Tor nach Norrland“.

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„110 km Trekkingfreude“ – Fjällräven Classic

 

1960 entwickelte Åke Nordin seinen ersten Rucksack mit einem Holzgestell als
Tragerahmen und legte damals den Grundstein für eines der größten Outdoor-Unternehmen. Heute sind die Produkte zwar nicht mehr aus Holz, aber die Idee ist und bleibt die gleiche wie damals: Mit den Fjällräven-Produkten soll man Natur erleben können. Unter diesem Motto steht auch die Wanderung, die Fjällräven jährlich organisiert: die Fjällräven-Classic in Schwedisch-Lappland.

Kebnekaise-Massiv – eines der Highlights auf der Wanderung
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Motala Motormuseum

 

In Motala, nahe gelegen am Vätternsee im Östergötlands län, können auf 2000m² diverse Ausstellungsstücke, die mit der Thematik Motor zu tun haben, besichtigt und bestaunt werden.

Einblick in die Motorwelt

Motala Motormuseum

Angefangen von alten Fernseh- und Radioapparaten bis hin zu Fotokameras kommen nicht nur eingefleischte Motorfans auf ihre Kosten. Egal ob männlich oder weiblich, jung oder alt (wobei die etwas älteren Besucher das ein oder andere Ausstellungsstück vielleicht sogar selbst einmal besaßen oder zumindest schon mal in Action gesehen haben) jeder wird sein persönliches Lieblingsstück entdecken und bewundern.

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Klosterleden – Auf dem Klosterpfad durch Östergötland

Ziel einer Pilgerreise: Der Reliquienschrein der Heiligen Birgitta in der Klosterkirche Vadstena. Foto: Mikael Lindmark /commons.wikimedia.org  (CC BY-SA 2.5)

Ziel einer Pilgerreise: Der Reliquienschrein der Heiligen Birgitta in der Klosterkirche Vadstena. Foto: Mikael Lindmark /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 2.5)

 

Wer Natur und Kultur Östergötlands wandernd erkundet, steht auf dem Weg zwischen Vättern und Ostsee womöglich vor Pfählen mit roter Spitze und einem nicht sogleich erschließbaren Zeichen vorbei, ergänzt mit der Aufschrift „Klosterleden“. Es ist die Markierung des Klosterpfades, ein Wanderweg für die einen. Ein Weg zur inneren Einkehr für andere. Das Zeichen ist das des Pilgerzentrums zu Vadstena.

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Eines der größten Bauwerke Europas – Die Festung Karlsborg

Die Stadt Karlsborg liegt in der schwedischen Provinz Västra Götaland län und an dieser Stelle mündet auch der Göta Kanal in den Vätternsee.

Miniatur. Die Umrisse der Karlsborg

Der Russisch-Schwedische Krieg von 1808/1809 hatte zur Folge, dass die Schweden Finnland und Åland an Russland verloren. Daraus resultierte, dass ein neues Verteidigungssystem entwickelt werden sollte. Staatsrat Baltazar von Platen, der auch schon Initiator für den Bau des Göta Kanals war, inspizierte die Umgebung Västa Götalands und kam zu dem Schluss, dass die Landzunge Vanäs ideal für eine zentrale Festungsanlage wäre. Ab 1819 begann der Bau. Im Falle eines Krieges sollte die schwedische Regierung, die Königsfamilie, die Kronjuwelen und die Goldreserven des Landes über den Göta Kanal in die Festung Karlsborg gebracht werden, die dann auch als Ersatzhauptstadt fungieren sollte.

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Bee Urban – Stockholms Stadtbienen

Immer mehr wird auch in den Meiden bekannt, dass Bienen immens wichtig für den Menschen sind und deren Rückgang viele negative  Konsequenzen nach sich zieht. Wenn die Bienen schlussendlich ganz austerben würden, gäbe es kein Obst oder Gemüse. Unsere Ernährung würde sich stark eingrenzen auf windbestäubte Pflanzen wie Hülsenfrüchte etc. was auch negative Folgen für unsere Gesunheit hätte.

Auch in Schweden sind 30% der Bienen- und Hummelarten bereits ausgestorben oder sind es im Begriff zu werden. In Stockholm ist deswegen ein Projekt gestartet worden, um die Bienenbestände zu erhalten, sowie das Bewusstsein der Menschen über die Bedeutung der Bienen zu stärken.

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Källby – Begegnung eines heidnischen und christlichen Runensteins

Der christliche und der heidnische Runenstein von Källby

In Västra Götaland län bei Källby können gleich zwei Runensteine bestaunt werden. Die beiden Gedenksteine stehen sich prachtvoll gegenüber und wurden mitten auf einem Grabfeld aus der jüngeren Eisenzeit (400-1050 n.Chr.) errichtet. Es gibt dort neben den beiden Runensteinen drei Grabhügel und vier Steinsetzungen, die jedoch durch Grubenarbeiten zum Teil beschädigt wurden.

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25 Jahre A6

Kasernengebäude des Smålands artilleriregimente A6

Kasernengebäude des Smålands artilleriregimente A6 im Jahr 1898

Wer jetzt an eine Autobahn denkt – liegt falsch.  Aber allen, die in Jönköping oder den angrenzenden Kommunen leben, dürfte das A6 ein Begriff sein. Es handelt sich um DIE Shopping Mall in der Provinzhauptstadt Jönköping. Wenn es jetzt 25 Jahre alt geworden ist, stellt sich die berechtigte Frage, was war davor?

Rückblick

Ein Blick zurück: 1898 wurde das Andra Göta artilleriregimente nach Jönköping in die Kompanigatan 6 verlegt.  1905 wurde der Name in Smålands artilleriregimente No 6 geändert und 1914 erhielt es die Bezeichnung A6.

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Der Runenstein von Rök – die längste bekannte Runeninschrift

 

In der Gemeinde Ödeshög, in Östergötland an einer Kirche, befindet sich der Rökstein. Ein Runenstein, der die Forscher bis heute am meisten fasziniert und beschäftigt.

Der Runenstein von Rök

Es gibt mehr als 6 500 bekannte Runensteininschriften . Dieses Exemplar entstand im 9. Jahrhundert. Im Zuge der Christianisierung wurde der 3,82 Meter große Stein in die Kirche eingemauert. 1840 wurde die baufällige Kirche abgerissen und Arbeiter entdeckten erneut diesen besonderen Stein, jedoch verwendeten sie den Rök wieder für den Bau der neuen Kirche. Zwölf Jahre später wurde er dann von Forschern im Hof der Kirche ausgestellt. Seinen endgültigen Platz außerhalb der Friedhofsmauern erhielt er 1933 und wird seit dem durch einen Unterstand vor den Naturgewalten geschützt. Ab diesem Zeitpunkt begann auch die Erforschung der Inenschrift. Der Rökstein wurde auf allen Seiten beschrieben, mit 750 Runenzeichen trägt der Rök die längste uns heute bekannteste Runeninschrift. Die erste vollständige Übersetzung erfolgte 1910 vom Norweger Sophus Bogge.

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