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Habo kyrka – „Die Holzkathedrale am Vättern“

Habo kyrka

Die Kirche von Habo, auch als „Holzkathedrale am Vättern“ bezeichnet, August 2016. Foto: Helen Simonsson /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Die Habo kyrka, die Kirche von Habo, liegt nicht etwa im Zentrum des Städtchens am Vättern, sondern etwas außerhalb. Eine Kirche aus Holz. An sich nichts Außergewöhnliches in Schweden. Vom typischen Rot ganz zu schweigen. In seiner Architektur hebt sich der hölzerne Sakralbau dennoch hervor. Erst recht bemerkenswert ist die innere Ausgestaltung der Kirche von Habo.

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Die Kirche von Tärnaby

Ähnliches FotoTärnaby hat nur etwa 500 Einwohner, liegt in der schwedischen Provinz Västerbotten und gehört zur Gemeinde Storuman im schwedischen Teil von Lappland. Der kleine Ort Tärnaby ist ein weltbekannter schwedischer Skiort, indem u.a. die schwedischen Ski-Legenden Ingemar Stenmark und Anja Pärson aufgewachsen sind. Mit 86 Weltcupsiegen ist der Schwede Ingemar Stenmark immer noch der erfolgreichste Skirennläufer der Skigeschichte.

Die Kirche in Tärnaby ist das christliche Zentrum der Kirchgemeinde Tärna. Diese erstreckt sich ca. 40 km westlich von Tärnaby bis zur norwegischen Grenze. Erst  seit  1904 gibt es diese eigene Kirchgemeinde. Zuerst gehörte sie zu Umea, dann zu Lycksele und später noch zu Stensele.

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Barken Viking – Windjammer mit drei Sternen

Barken Viking

Die Barken Viking mit dem Skanskaskrapan im Hintergrund, 2013. Foto: Fred PetterSonic Pettersen /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Die Viking gehört zu einer der bekanntesten Ansichten Göteborgs. Der stählerne Koloss mit seinen vier Masten macht Eindruck, auch wenn er nicht mehr unter Segeln steht und seine  Zeiten auf den Weltmeeren längst der Vergangenheit angehören. Die Viking ist ein Stück Seefahrtsgeschichte. Sie ist eine der wenigen überhaupt noch existierenden Viermastbarken und gilt als der größte im skandinavischen Raum gebaute Windjammer.

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Skissernas Museum – Von der „Geburt eines Kunstwerks“

Skissernas Museum

Der internationale Saal im Skissernas Museum in Lund. Foto: Bengt Oberger /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 4.0)

Das Skissernas Museum im südschwedischen Lund ist in seiner Art ein einzigartiges Kunstmuseum. Für gewöhnlich zeigen Kunstausstellungen vollendete Werke, das Ergebnis künstlerischen Schaffens. Genau um diesen Schaffensprozess oder um die „Geburt eines Kunstwerks“, wie es sein Gründer nannte, dreht sich das Skissernas Museum.

Das Skissernas Museum einfach als „Skizzenmuseum“ zu übersetzen, wäre etwas zu kurz gegriffen. In vollständiger Form heißt es Museum für den künstlerischen Prozess und öffentliche Kunst. Außer Museum ist es, wie in seiner Gründungszeit, ein Archiv.

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Forsvik – 600 Jahre Industriegeschichte

Industriemuseum Forsviks Bruk

Industriemuseum in Forsvik: „Forsviks Bruk“. Foto: Harri Blomberg /https://commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Forsvik ist ein kleiner, etwas mehr als 300 Einwohner zählender Ort zwischen Schwedens großen Seen Vänern und Vättern. Vor Jahrhunderten schon wurde hier Mehl gemahlen. Holz-und Eisenverarbeitung kamen hinzu – und der Götakanal. Forsvik ist einer der ältesten industriellen Orte Schwedens: Forsviks Bruk beschreibt die rund 600-jährige Industriegeschichte des Ortes.

Forsvik liegt rund zehn Kilometer nordwestlich von Karlsborg, am Übergang des Sees Viken in den Bottensjö. Die Kraft des Wassers, zunächst in Form des Gefälles zwischen den beiden Gewässern bildete die Grundlage für Forsviks industrielle Geschichte, die im Mittelalter ihren Anfang fand.

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Sigtuna und seine Holzhäuser

Hauptstrasse von Sigtuna. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Brorsson

Hauptstrasse von Sigtuna. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Brorsson

Sigtuna – das ist Schweden wie aus dem Märchenbuch. So stellt man sich eine schwedische Kleinstadt vor – viele farbige Holzhäuser, kleine gemütliche Cafés und eine entspannte Atmosphäre.

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Wanås – Vom Mittelalter zu zeitgenössischer Kunst

Schloss Wanås

Schloss Wanås, 26. Juli 2010. Foto: Pelle Sten/flickr.com (CC BY 2.0)

Strahlend weiß spiegelt sich Schloss Wanås im See, dessen Wasser einmal den Burggraben speiste. Wanås liegt in einst hart umkämpftem Gebiet, wurde niedergebrannt und neu erbaut. Der See ist heute Teil eines weitläufigen Parkgeländes. Im See ein Haus, Schwedenrot, teils versunken, im Park eine gigantische Spinne oder eine Frau, hockend, herabgelassene Hose, ohne sich von etwaigen Spaziergängern stören zu lassen: Der Schauplatz blutiger Handlungen ist ein Ort der Kunst geworden.

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Die neue Kirche von Jokkmokk

Foto: Eino81 - GFDL

Foto: Eino81 – GFDL

Jokkmokk in der nordschwedischen Provinz Norbottens län liegt in Lappland am nördlichen Polarkreis. Vor allem ist der Ort bekannt als Hauptzentrum der samischen Kultur, wo es auch auch Samischulen und -ausbildungsstätten gibt. Der alljährlich im Februar stattfindende samische Wintermarkt  ist überall auf der Welt bekannt. Diesen gibt es schon seit 400 Jahren! In den 3 Tagen, die der Markt dauert, besuchen ca. 40.000 Menschen das mit sonst 3.000 Einwohnern eher beschauliche Dorf. Wer noch mehr über die Sapmi Kultur lernen will, ist im Ajtte Museum bestens aufgehoben.

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Der thailändische Pavillon von Utanede

Thailändischer Pavillon Utanede

King Chulalongkorn’s Memorial Building. Der thailändische Pavillon von Utanede. Foto: Carlstaffanholmer /https://commons.wikimedia.org/

Utanede ist ein Dorf im östlichsten Zipfel Jämtlands. Den Indalsälven zur einen, den Riksväg 86 zur anderen Seite. 146 Einwohner leben in dem zur Gemeinde Ragunda gehörenden Ort. Es gibt jede Menge Birken, Land- und Energiewirtschaft und etwas Industrie in der Umgebung und immer weniger Menschen. Die Landschaft hat ihre Reize, doch wohl kaum jemand würde hier südostasiatische Architektur und eines der bemerkenswertesten Bauwerke Schwedens vermuten: den thailändischen Pavillon von Utanede.

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